Ali Dogan
Für den Kreis Minden-Lübbecke
Der Landrat muss zuhören und anpacken.
Ich verstehe die Arbeit eines Landrats so, dass er mit den Menschen in den Austausch tritt. Er hört zu und ist bereit und in der Lage, die Herausforderungen anzugehen. Wenn ich mit den Menschen im Mühlenkreis darüber spreche, welche Themen ihnen politisch wichtig sind, dann höre ich als Antwort häufig Gesundheitsversorgung, KiTa-Plätze, soziale Teilhabe, Bus- und Bahnverkehr oder mangelnder Wohnraum.
Das sind Dinge, um die ich mich als Landrat kümmern werde und die ich verbessern möchte – gemeinsam mit den 11 Kommunen. Mit kreativen Ideen und viel Herzblut werde ich für einen familienfreundlichen, modernen und lebenswerten Kreis arbeiten. Mir liegen dabei alle Orte gleichwertig am Herzen. Aktuell befinden wir uns erneut in einer ernstzunehmenden Situation, leider ist ein Ende noch nicht in Sicht. Gerade in dieser Zeit möchte ich für Sie ansprechbar sein. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit mich zu kontaktieren. Dafür stehen Ihnen verschiedene Kanäle auf dieser Seite zur Verfügung.
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Aktuelles
Gestern wurde beim CSD in Berlin ein Anschlag verübt.
Und ehrlich gesagt fehlen mir dafür die Worte.
Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Menschen, die diesen Tag eigentlich als Fest der Freiheit, der Liebe und der Vielfalt erleben wollten.
Mich macht dieser Angriff traurig. Und er macht mich fassungslos.
Nicht nur, weil Gewalt niemals eine Antwort sein darf. Sondern weil sie sich gegen Menschen richtet, die für etwas stehen, das unsere Gesellschaft eigentlich stärker macht: Vielfalt.
Der CSD ist mehr als eine Parade. Er ist ein Zeichen dafür, dass jeder Mensch das Recht hat, so zu leben und zu lieben, wie er oder sie ist – ohne Angst.
Genau deshalb ist dieser Angriff so schwer zu begreifen.
Es erschreckt mich, wie sehr unsere Gesellschaft an manchen Stellen verroht. Wie schnell Hass, Ausgrenzung und Gewalt wieder Raum bekommen. Und wie oft Menschen angegriffen werden, nur weil sie sie selbst sind.
Ich wünsche mir, dass wir nicht zulassen, dass Angst stärker wird als Menschlichkeit.
Dass wir nicht schweigen, wenn Hass laut wird.
Und dass wir uns immer wieder bewusst machen: Vielfalt ist keine Bedrohung. Vielfalt ist unsere Stärke.
Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Und ich hoffe, dass wir als Gesellschaft die Kraft finden, füreinander einzustehen – gerade dann, wenn Menschen versuchen, uns auseinanderzubringen.
#csd #Anschlag #vielfalt #keinetoleranzfürintoleranz
Gestern wurde beim CSD in Berlin ein Anschlag verübt.
Und ehrlich gesagt fehlen mir dafür die Worte.
Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Menschen, die diesen Tag eigentlich als Fest der Freiheit, der Liebe und der Vielfalt erleben wollten.
Mich macht dieser Angriff traurig. Und er macht mich fassungslos.
Nicht nur, weil Gewalt niemals eine Antwort sein darf. Sondern weil sie sich gegen Menschen richtet, die für etwas stehen, das unsere Gesellschaft eigentlich stärker macht: Vielfalt.
Der CSD ist mehr als eine Parade. Er ist ein Zeichen dafür, dass jeder Mensch das Recht hat, so zu leben und zu lieben, wie er oder sie ist – ohne Angst.
Genau deshalb ist dieser Angriff so schwer zu begreifen.
Es erschreckt mich, wie sehr unsere Gesellschaft an manchen Stellen verroht. Wie schnell Hass, Ausgrenzung und Gewalt wieder Raum bekommen. Und wie oft Menschen angegriffen werden, nur weil sie sie selbst sind.
Ich wünsche mir, dass wir nicht zulassen, dass Angst stärker wird als Menschlichkeit.
Dass wir nicht schweigen, wenn Hass laut wird.
Und dass wir uns immer wieder bewusst machen: Vielfalt ist keine Bedrohung. Vielfalt ist unsere Stärke.
Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Und ich hoffe, dass wir als Gesellschaft die Kraft finden, füreinander einzustehen – gerade dann, wenn Menschen versuchen, uns auseinanderzubringen.
#csd #Anschlag #vielfalt #keinetoleranzfürintoleranz
Artenschutz braucht Zusammenarbeit – und Planungssicherheit.
Diese Woche war ich als #Landrat beim Rebhuhn-Schutzprojekt in #Stemwede vor Ort. Die Entwicklung dieses Projekts macht Mut und zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.
Das #Rebhuhn war früher ein selbstverständlicher Teil unserer #Kulturlandschaft. Heute gehört es zu den Vogelarten mit den stärksten Bestandsrückgängen. Seit den 1970er-Jahren sind die Bestände dramatisch eingebrochen – auch in Nordrhein-Westfalen. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt gegensteuern. Erste Erfolge des Projekts stimmen optimistisch: Im Projektgebiet rund um Stemwede und den #Dümmer ist der Bestand zuletzt um rund elf Prozent gestiegen. Das zeigt, dass gezielte Maßnahmen wirken können.
Was mich besonders beeindruckt, ist die Art der Zusammenarbeit. Landwirtschaft, Naturschutz, Jägerschaft, Wissenschaft, Politik und viele engagierte Menschen arbeiten hier partnerschaftlich zusammen. Genau dieses Miteinander ist der Schlüssel zum Erfolg. Es ist schön, dass das NRW-Umweltministerium dieses Thema so engagiert unterstützt. Auf dem Bild bin ich zu sehen mit dem Abteilungsleiter aus dem Umweltministerium, Dr. Josef Tumbrinck.
Ein besonderer Dank gilt dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV). Der WLV leistet hier wertvolle Arbeit, bringt die unterschiedlichen Akteure zusammen und macht deutlich, dass Landwirtschaft und Naturschutz keine Gegensätze sind. Im Gegenteil: Gemeinsam können wir unsere Kulturlandschaft so gestalten, dass Artenvielfalt und eine leistungsfähige Landwirtschaft Hand in Hand gehen.
Für mich ist deshalb auch klar: Wir müssen den Vertragsnaturschutz weiter stärken und den Betrieben die notwendige Planungssicherheit geben. Wer sich für mehr Artenvielfalt engagiert, braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Genau darin liegt die Zukunft – freiwillige Kooperation statt Gegeneinander.
Das Rebhuhn ist mehr als nur eine Vogelart. Es ist ein Gradmesser dafür, wie es unserer Feldflur und der Artenvielfalt insgesamt geht. Wenn wir seinen Lebensraum verbessern, profitieren viele weitere Tier- und Pflanzenarten gleich mit.
Artenschutz braucht Zusammenarbeit – und Planungssicherheit.
Diese Woche war ich als #Landrat beim Rebhuhn-Schutzprojekt in #Stemwede vor Ort. Die Entwicklung dieses Projekts macht Mut und zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.
Das #Rebhuhn war früher ein selbstverständlicher Teil unserer #Kulturlandschaft. Heute gehört es zu den Vogelarten mit den stärksten Bestandsrückgängen. Seit den 1970er-Jahren sind die Bestände dramatisch eingebrochen – auch in Nordrhein-Westfalen. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt gegensteuern. Erste Erfolge des Projekts stimmen optimistisch: Im Projektgebiet rund um Stemwede und den #Dümmer ist der Bestand zuletzt um rund elf Prozent gestiegen. Das zeigt, dass gezielte Maßnahmen wirken können.
Was mich besonders beeindruckt, ist die Art der Zusammenarbeit. Landwirtschaft, Naturschutz, Jägerschaft, Wissenschaft, Politik und viele engagierte Menschen arbeiten hier partnerschaftlich zusammen. Genau dieses Miteinander ist der Schlüssel zum Erfolg. Es ist schön, dass das NRW-Umweltministerium dieses Thema so engagiert unterstützt. Auf dem Bild bin ich zu sehen mit dem Abteilungsleiter aus dem Umweltministerium, Dr. Josef Tumbrinck.
Ein besonderer Dank gilt dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV). Der WLV leistet hier wertvolle Arbeit, bringt die unterschiedlichen Akteure zusammen und macht deutlich, dass Landwirtschaft und Naturschutz keine Gegensätze sind. Im Gegenteil: Gemeinsam können wir unsere Kulturlandschaft so gestalten, dass Artenvielfalt und eine leistungsfähige Landwirtschaft Hand in Hand gehen.
Für mich ist deshalb auch klar: Wir müssen den Vertragsnaturschutz weiter stärken und den Betrieben die notwendige Planungssicherheit geben. Wer sich für mehr Artenvielfalt engagiert, braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Genau darin liegt die Zukunft – freiwillige Kooperation statt Gegeneinander.
Das Rebhuhn ist mehr als nur eine Vogelart. Es ist ein Gradmesser dafür, wie es unserer Feldflur und der Artenvielfalt insgesamt geht. Wenn wir seinen Lebensraum verbessern, profitieren viele weitere Tier- und Pflanzenarten gleich mit.
🛑 Wir verlieren gerade etwas, das unsere Demokratie zusammenhält.
Nicht Meinungsfreiheit. Sondern 𝗥𝗲𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁.
Kritik gehört zur Demokratie. Unterschiedliche Meinungen auch. Aber Beleidigungen, Hass und persönliche Angriffe haben mit einer Debatte nichts mehr zu tun.
Heute werden Bürgermeister, Polizisten, Rettungskräfte oder Menschen im öffentlichen Dienst beschimpft. Frauen werden beleidigt. Menschen mit Migrationsgeschichte rassistisch angegriffen. Und viele schauen einfach zu – oder applaudieren sogar.
Das macht mir Sorgen.
Nicht wegen mir persönlich. Kritik halte ich aus.
Sondern weil wir damit unseren Kindern und Enkeln zeigen, dass Respekt keine Rolle mehr spielt.
Wir dürfen nicht akzeptieren, dass diejenigen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen, zu den Boxsäcken der Nation werden.
𝗘𝗶𝗻𝗲 𝗗𝗲𝗺𝗼𝗸𝗿𝗮𝘁𝗶𝗲 𝗹𝗲𝗯𝘁 𝘃𝗼𝗻 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 – 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝘀𝘁𝗶𝗿𝗯𝘁 𝗱𝗼𝗿𝘁, 𝘄𝗼 𝗥𝗲𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗼𝗿𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗵𝘁.
Deshalb braucht es wieder mehr Anstand. Mehr Zuhören. Mehr sachliche Debatten. Und vor allem mehr Menschen, die laut für Respekt eintreten – statt den Lautesten mit Hass das Feld zu überlassen.
#Respekt #Demokratie #Debatte #Zusammenhalt #Gesellschaft
🛑 Wir verlieren gerade etwas, das unsere Demokratie zusammenhält.
Nicht Meinungsfreiheit. Sondern 𝗥𝗲𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁.
Kritik gehört zur Demokratie. Unterschiedliche Meinungen auch. Aber Beleidigungen, Hass und persönliche Angriffe haben mit einer Debatte nichts mehr zu tun.
Heute werden Bürgermeister, Polizisten, Rettungskräfte oder Menschen im öffentlichen Dienst beschimpft. Frauen werden beleidigt. Menschen mit Migrationsgeschichte rassistisch angegriffen. Und viele schauen einfach zu – oder applaudieren sogar.
Das macht mir Sorgen.
Nicht wegen mir persönlich. Kritik halte ich aus.
Sondern weil wir damit unseren Kindern und Enkeln zeigen, dass Respekt keine Rolle mehr spielt.
Wir dürfen nicht akzeptieren, dass diejenigen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen, zu den Boxsäcken der Nation werden.
𝗘𝗶𝗻𝗲 𝗗𝗲𝗺𝗼𝗸𝗿𝗮𝘁𝗶𝗲 𝗹𝗲𝗯𝘁 𝘃𝗼𝗻 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 – 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝘀𝘁𝗶𝗿𝗯𝘁 𝗱𝗼𝗿𝘁, 𝘄𝗼 𝗥𝗲𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗼𝗿𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗵𝘁.
Deshalb braucht es wieder mehr Anstand. Mehr Zuhören. Mehr sachliche Debatten. Und vor allem mehr Menschen, die laut für Respekt eintreten – statt den Lautesten mit Hass das Feld zu überlassen.
#Respekt #Demokratie #Debatte #Zusammenhalt #Gesellschaft
🌈 Seht ihr die Regenbogenflagge im Hintergrund? Sie hängt bei den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen der Diakonie Stiftung Salem, die ich besucht habe. Sie steht für das, was ich dort erlebt habe: Respekt, Zusammenhalt und gelebte Vielfalt.
Gemeinsam mit dem Werkstattrat habe ich die Werkstätten am Standort Minden besucht. Dabei ging es um weit mehr als Arbeit – nämlich um Teilhabe, Selbstbestimmung und die Frage, wie wir Inklusion wirklich leben.
Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind für viele weit mehr als ein Arbeitsplatz. Sie bieten Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung derzeit nicht oder noch nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, Beschäftigung, Qualifizierung, Gemeinschaft und individuelle Förderung. Hier können sie ihre Fähigkeiten einbringen, sich weiterentwickeln und Anerkennung erfahren.
Immer wieder wird diskutiert, ob Werkstätten noch zeitgemäß sind oder ob alle Beschäftigten auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten sollten. Mehr Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist ein wichtiges Ziel. Doch der Werkstattrat hat mir deutlich gemacht: Es darf kein Entweder-oder geben. Werkstätten dürfen nicht abgeschafft werden, solange es keine gleichwertigen Alternativen gibt. Viele wünschen sich Wahlfreiheit – mit Unterstützung für alle, die wechseln möchten, und Wertschätzung für diejenigen, die bewusst in der Werkstatt arbeiten.
Besonders bewegt haben mich die Forderungen des Werkstattrates. Trotz täglicher Arbeit leben viele Beschäftigte in Armut. Deshalb fordern sie: ➡️ eine bessere Entlohnung, ➡️ mehr finanzielle Sicherheit und weniger Anrechnung auf die Grundsicherung, ➡️ bessere soziale Absicherung, ➡️ weniger Bürokratie, ➡️ mehr gesellschaftliche Teilhabe und ➡️ ein Leben ohne Armut trotz Arbeit.
Diese Anliegen verdienen Gehör. Gute Inklusionspolitik entsteht nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg, sondern gemeinsam mit ihnen.
Vielen Dank an den Werkstattrat und alle Mitarbeitenden der Diakonie Stiftung Salem für den offenen Austausch und die ehrlichen Einblicke.
🌈 Der Regenbogen steht für Vielfalt. Und genau dafür setze ich mich ei
🌈 Seht ihr die Regenbogenflagge im Hintergrund? Sie hängt bei den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen der Diakonie Stiftung Salem, die ich besucht habe. Sie steht für das, was ich dort erlebt habe: Respekt, Zusammenhalt und gelebte Vielfalt.
Gemeinsam mit dem Werkstattrat habe ich die Werkstätten am Standort Minden besucht. Dabei ging es um weit mehr als Arbeit – nämlich um Teilhabe, Selbstbestimmung und die Frage, wie wir Inklusion wirklich leben.
Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind für viele weit mehr als ein Arbeitsplatz. Sie bieten Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung derzeit nicht oder noch nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, Beschäftigung, Qualifizierung, Gemeinschaft und individuelle Förderung. Hier können sie ihre Fähigkeiten einbringen, sich weiterentwickeln und Anerkennung erfahren.
Immer wieder wird diskutiert, ob Werkstätten noch zeitgemäß sind oder ob alle Beschäftigten auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten sollten. Mehr Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist ein wichtiges Ziel. Doch der Werkstattrat hat mir deutlich gemacht: Es darf kein Entweder-oder geben. Werkstätten dürfen nicht abgeschafft werden, solange es keine gleichwertigen Alternativen gibt. Viele wünschen sich Wahlfreiheit – mit Unterstützung für alle, die wechseln möchten, und Wertschätzung für diejenigen, die bewusst in der Werkstatt arbeiten.
Besonders bewegt haben mich die Forderungen des Werkstattrates. Trotz täglicher Arbeit leben viele Beschäftigte in Armut. Deshalb fordern sie: ➡️ eine bessere Entlohnung, ➡️ mehr finanzielle Sicherheit und weniger Anrechnung auf die Grundsicherung, ➡️ bessere soziale Absicherung, ➡️ weniger Bürokratie, ➡️ mehr gesellschaftliche Teilhabe und ➡️ ein Leben ohne Armut trotz Arbeit.
Diese Anliegen verdienen Gehör. Gute Inklusionspolitik entsteht nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg, sondern gemeinsam mit ihnen.
Vielen Dank an den Werkstattrat und alle Mitarbeitenden der Diakonie Stiftung Salem für den offenen Austausch und die ehrlichen Einblicke.
🌈 Der Regenbogen steht für Vielfalt. Und genau dafür setze ich mich ei
Über mich.
Ich bin ein Kind Ostwestfalens, 1982 in Herford geboren, aufgewachsen in Enger, Spenge und Bünde. Als ich 30 wurde, zog es mich beruflich in den Rhein-Sieg-Kreis. Mit meiner Frau Sevil (verheiratet seit 2010) und unseren beiden Kindern Levan (geboren 2013) und Mavi (geboren 2018) leben wir in Sankt Augustin. Ich bin ein Familienmensch. Die Zeit mit meiner Frau, unseren Kindern und unserem Familienhund Toto ist für mich das Wertvollste.
Nachdem ich 7 Jahre im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW gearbeitet hatte, wurde ich 2017 einstimmig vom Rat der Stadt Sankt Augustin zum Beigeordneten gewählt. 2020 bin ich zum Ersten Beigeordneten bestellt worden.
In meiner Freizeit steht meine Familie im Mittelpunkt. Daneben versuche ich regelmäßig Mittel- und Langstreckenläufe zu absolvieren. Ein weiteres Hobby von mir ist das Kino, da dürfen es gerne auch mal richtige „Hollywood-Blockbuster“ sein.
An Wochenenden stehe ich zudem gerne am Herd und bereite regelmäßig den Sonntags-Brunch vor.
Mein politisches Engagement
Ich habe viel Erfahrung im kommunalpolitischen Ehrenamt: Ich war für die SPD sowohl Mitglied des Kreistages von Herford als auch des Rates der Stadt Königswinter.
Seit 2012 bin ich Mitglied der AWO. Zur selben Zeit wurde ich zum Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der NRWSPD gewählt. Dieses Amt habe ich bis 2016 bekleidet und war damit ständiger Teilnehmer der Vorstandssitzungen der NRWSPD. Somit kenne ich auch die Landespolitik sehr gut. In all diesen Jahren habe ich eins gelernt: Das kommunale Ehrenamt, egal ob parteipolitisch oder in anderen Vereinen, ist mehr als der Kitt unserer Gesellschaft – es gehört zum Fundament! Daher bin ich auch in zahlreichen Fördervereinen (Musikschule, Kindergarten, Grundschule, Sportverein, Karnevalsverein) Mitglied und unterstütze dieses ehrenamtliche Engagement, wie und wo ich kann.
Mein berufliches Engagement
Mein Lebensweg.
Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Stationen in meinem Leben.

1982

1988-2001

2001-2009
Direkt nach dem Abitur habe ich Jura an der Uni Bielefeld studiert und habe mein Referendariat an den Landgerichten Detmold und Bielefeld erfolgreich absolviert.

2006

2010

2010-2016
Ich habe 6 Jahre im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW gearbeitet und war dort u. a. tätig als Persönlicher Referent der Staatssekretärin und als Stv. Referatsleiter in der Arbeitsmarktabteilung. Meine Kontakte zur Landesebene pflege ich weiterhin und sie sind mir wichtig.

2012

2017
Im Jahre 2017 wurde ich zum Beigeordneten der Stadt Sankt Augustin gewählt. Als Sozial- und Jugenddezernent war es mir seit jeher wichtig, mich für soziale Teilhabe aller Altersgruppen einzusetzen. Insbesondere die (frühkindliche) Bildung liegt mir sehr am Herzen.

2020
Der Rat der Stadt Sankt Augustin hat mich 2020 zum Ersten Beigeordneten bestellt. Damit bin ich der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters. Während der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges habe ich als Leiter des Krisenstabes dafür gesorgt, dass unsere Stadt sicher durch die herausforderungsvolle Zeit kommen konnte.