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So sieht mich die KI, wenn ich sie frage, ob sie alle auffindbaren Informationen über mich in eine karikaturistische Zeichnung stecken soll.
Ich finde es schön, zumal von Kindern, bis Senioren, von Polizei bis Krankenhaus, Ökologie bis Finanzen und sogar unser Kaiser alles dabei ist. Dass die KI "Haushalt" nicht richtig schreibt, ist vielleicht ein Beweis für die finanziell herausfordernden Zeiten! 😀
So sieht mich die KI, wenn ich sie frage, ob sie alle auffindbaren Informationen über mich in eine karikaturistische Zeichnung stecken soll.
Ich finde es schön, zumal von Kindern, bis Senioren, von Polizei bis Krankenhaus, Ökologie bis Finanzen und sogar unser Kaiser alles dabei ist. Dass die KI "Haushalt" nicht richtig schreibt, ist vielleicht ein Beweis für die finanziell herausfordernden Zeiten! 😀
Ein Job im Landratsamt ist anspruchsvoll – oft bleibt wenig Zeit für die Familie.
Und doch ist genau diese Zeit so unfassbar wichtig. Sie erdet, gibt Kraft und erinnert daran, was wirklich zählt. ❤️
In vielen Reden wird der Familie gedankt, dass sie diesen Job 24/7 mitträgt. Ich möchte das nicht nur sagen, sondern leben.
Deshalb machen wir seit letztem Jahr zu den Halbjahreszeugnissen einen Vater-Sohn-Kurzurlaub. Kleine Auszeiten, große Erinnerungen. ✈️
Letztes Jahr: Paris. 🇨🇵
Dieses Jahr: Rom. 🇮🇹
Diese gemeinsamen Momente sind unbezahlbar – und ich bin unglaublich dankbar und privilegiert, diese Zeit genießen zu dürfen.
Viele Grüße aus Rom bei tollem Wetter! ☀️
Ein Job im Landratsamt ist anspruchsvoll – oft bleibt wenig Zeit für die Familie.
Und doch ist genau diese Zeit so unfassbar wichtig. Sie erdet, gibt Kraft und erinnert daran, was wirklich zählt. ❤️
In vielen Reden wird der Familie gedankt, dass sie diesen Job 24/7 mitträgt. Ich möchte das nicht nur sagen, sondern leben.
Deshalb machen wir seit letztem Jahr zu den Halbjahreszeugnissen einen Vater-Sohn-Kurzurlaub. Kleine Auszeiten, große Erinnerungen. ✈️
Letztes Jahr: Paris. 🇨🇵
Dieses Jahr: Rom. 🇮🇹
Diese gemeinsamen Momente sind unbezahlbar – und ich bin unglaublich dankbar und privilegiert, diese Zeit genießen zu dürfen.
Viele Grüße aus Rom bei tollem Wetter! ☀️
Warum ich viele Gleichstellungsbewegungen so gut verstehe.
Weil sie meinem eigenen Weg ähnlicher sind, als viele denken.
Mein Name ist Ali Doğan.
Ich bin Volljurist, Politiker, Verwaltungsfachmann – und heute der erste Landrat mit Migrationshintergrund in Deutschland.
Das klingt nach Erfolg.
Aber mein Weg war schwer.
Ich bin mit dem Gefühl aufgewachsen, nicht wirklich gesehen zu werden.
In Gesprächen. Bei Entscheidungen. In Erwartungen.
Zu oft wurde mir signalisiert: „Du passt nicht so recht hierher.“
Ich musste lauter sein.
Sichtbarer.
Kompetenter.
Nicht, um besser zu sein –
sondern nur, um auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden.
Hinzu kam: Ich stamme aus einer sehr armen Familie.
Das bedeutete eine doppelte Belastung.
Studien zeigen, dass Menschen, die mehrfach marginalisiert sind, nicht nur einzelne Benachteiligungen erleben, sondern strukturelle Barrieren. Dieses Zusammenspiel beschreibt das Konzept der Intersektionalität sehr treffend.
Oder einfacher gesagt:
Je mehr Zuschreibungen zusammenkommen, desto höher werden die Hürden.
Genau deshalb verstehe ich viele Frauen in der Gleichstellungsbewegung so gut.
Nicht, weil unsere Erfahrungen identisch sind – sondern analog.
Menschen werden selten wegen fehlender Qualifikation übergangen.
Sie werden unterschätzt –
wegen historischer Rollenbilder, gesellschaftlicher Machtverhältnisse und impliziter Vorannahmen.
Ich habe erlebt, dass eine Hauptverwaltungsbeamtin mit ganz ähnlichen Widerständen konfrontiert war wie ich.
Spätestens da war mir klar:
Gleichstellungspolitik ist kein Nice-to-have. Sie ist essenziell.
Denn das Überwinden dieser Barrieren ist kein individueller Kampf.
Es ist ein gesellschaftlicher Auftrag.
✨ Lasst uns deshalb nicht nur einzelne Ungleichheiten bekämpfen –
sondern die Mechanismen, die sie miteinander verbinden.
Übrigens: Ein sehr konkreter Beleg dafür ist der Equal Pay Gap – die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern trotz gleicher Qualifikation und vergleichbarer Arbeit.
👉 Der Equal Pay Day ist in diesem Jahr am 27. Februar.
Ein Datum, das erinnert:
Gleichstellung ist keine Symboldebatte –
sondern eine Frage von Fairness, Leistungsgerechtigkeit und Respekt.
Warum ich viele Gleichstellungsbewegungen so gut verstehe.
Weil sie meinem eigenen Weg ähnlicher sind, als viele denken.
Mein Name ist Ali Doğan.
Ich bin Volljurist, Politiker, Verwaltungsfachmann – und heute der erste Landrat mit Migrationshintergrund in Deutschland.
Das klingt nach Erfolg.
Aber mein Weg war schwer.
Ich bin mit dem Gefühl aufgewachsen, nicht wirklich gesehen zu werden.
In Gesprächen. Bei Entscheidungen. In Erwartungen.
Zu oft wurde mir signalisiert: „Du passt nicht so recht hierher.“
Ich musste lauter sein.
Sichtbarer.
Kompetenter.
Nicht, um besser zu sein –
sondern nur, um auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden.
Hinzu kam: Ich stamme aus einer sehr armen Familie.
Das bedeutete eine doppelte Belastung.
Studien zeigen, dass Menschen, die mehrfach marginalisiert sind, nicht nur einzelne Benachteiligungen erleben, sondern strukturelle Barrieren. Dieses Zusammenspiel beschreibt das Konzept der Intersektionalität sehr treffend.
Oder einfacher gesagt:
Je mehr Zuschreibungen zusammenkommen, desto höher werden die Hürden.
Genau deshalb verstehe ich viele Frauen in der Gleichstellungsbewegung so gut.
Nicht, weil unsere Erfahrungen identisch sind – sondern analog.
Menschen werden selten wegen fehlender Qualifikation übergangen.
Sie werden unterschätzt –
wegen historischer Rollenbilder, gesellschaftlicher Machtverhältnisse und impliziter Vorannahmen.
Ich habe erlebt, dass eine Hauptverwaltungsbeamtin mit ganz ähnlichen Widerständen konfrontiert war wie ich.
Spätestens da war mir klar:
Gleichstellungspolitik ist kein Nice-to-have. Sie ist essenziell.
Denn das Überwinden dieser Barrieren ist kein individueller Kampf.
Es ist ein gesellschaftlicher Auftrag.
✨ Lasst uns deshalb nicht nur einzelne Ungleichheiten bekämpfen –
sondern die Mechanismen, die sie miteinander verbinden.
Übrigens: Ein sehr konkreter Beleg dafür ist der Equal Pay Gap – die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern trotz gleicher Qualifikation und vergleichbarer Arbeit.
👉 Der Equal Pay Day ist in diesem Jahr am 27. Februar.
Ein Datum, das erinnert:
Gleichstellung ist keine Symboldebatte –
sondern eine Frage von Fairness, Leistungsgerechtigkeit und Respekt.
Alltagsrassismus ist kein Missverständnis – und der Umgang damit ist keine einfache Frage.
In den letzten Monaten habe ich an vielen Schulen mit Jugendlichen gesprochen. Eine Frage kommt fast immer:
Haben Sie selbst Diskriminierung erlebt?
Meine Antwort: Ja – sehr häufig.
Oft folgt eine zweite Frage, vor allem von jungen Menschen mit ähnlichen Erfahrungen:
Wie geht man damit um? Ignorieren oder ansprechen?
Die Situationen ähneln sich:
💬 „Woher kommst du wirklich?“
💬 „Du sprichst aber gut Deutsch!“
💬 „Wie ist das denn bei euch?“
Oder das misstrauische Beobachten im Geschäft – nicht wegen des Verhaltens, sondern wegen eines zugeschriebenen Risikos.
Der Migrationsforscher Mark Terkessidis nennt das Alltagsrassismus: subtil, routiniert, oft unbeabsichtigt – aber wirksam. Er stellt Zugehörigkeit infrage und verschiebt Verantwortung auf die Betroffenen: „Stell dich nicht so an.“ Wie oft hörte ich: „Das ist doch nur Interesse.“
Die Frage nach dem richtigen Umgang ist berechtigt – aber es gibt keine Patentlösung.
Der Erziehungswissenschaftler Paul Mecheril betont: Entscheidend ist die Handlungsmacht der Betroffenen. Kein „richtig“ oder „falsch“, sondern das, was schützt.
Manchmal lasse ich einen Satz stehen – um mich selbst zu schützen.
Manchmal will ich eine Situation nicht zerstören, wenn klar ist, dass kein Problembewusstsein da ist.
Manchmal frage ich ruhig nach:
Warum interessiert Sie das?
Was meinen Sie mit „wirklich“?
Und manchmal hilft es, klarzustellen:
Ich bin hier geboren. Das ist meine Heimat.
Aber auch das reicht nicht immer, weil das Bedürfnis nach „Anderssein“ oft stärker ist.
Wichtig ist: Nicht Betroffene müssen lernen, Alltagsrassismus auszuhalten. Die Gesellschaft muss lernen, ihn zu erkennen – und zu verlernen.
Der Kulturtheoretiker Stuart Hall nennt das Othering: Menschen werden nicht als Individuen gesehen, sondern als „die Anderen“.
Als Volljurist und erster Landrat mit Migrationshintergrund spreche ich darüber, weil junge Menschen Ehrlichkeit verdienen.
Alltagsrassismus ist real. Und der Umgang damit darf vielfältig sein.
#Alltagsrassismus
Alltagsrassismus ist kein Missverständnis – und der Umgang damit ist keine einfache Frage.
In den letzten Monaten habe ich an vielen Schulen mit Jugendlichen gesprochen. Eine Frage kommt fast immer:
Haben Sie selbst Diskriminierung erlebt?
Meine Antwort: Ja – sehr häufig.
Oft folgt eine zweite Frage, vor allem von jungen Menschen mit ähnlichen Erfahrungen:
Wie geht man damit um? Ignorieren oder ansprechen?
Die Situationen ähneln sich:
💬 „Woher kommst du wirklich?“
💬 „Du sprichst aber gut Deutsch!“
💬 „Wie ist das denn bei euch?“
Oder das misstrauische Beobachten im Geschäft – nicht wegen des Verhaltens, sondern wegen eines zugeschriebenen Risikos.
Der Migrationsforscher Mark Terkessidis nennt das Alltagsrassismus: subtil, routiniert, oft unbeabsichtigt – aber wirksam. Er stellt Zugehörigkeit infrage und verschiebt Verantwortung auf die Betroffenen: „Stell dich nicht so an.“ Wie oft hörte ich: „Das ist doch nur Interesse.“
Die Frage nach dem richtigen Umgang ist berechtigt – aber es gibt keine Patentlösung.
Der Erziehungswissenschaftler Paul Mecheril betont: Entscheidend ist die Handlungsmacht der Betroffenen. Kein „richtig“ oder „falsch“, sondern das, was schützt.
Manchmal lasse ich einen Satz stehen – um mich selbst zu schützen.
Manchmal will ich eine Situation nicht zerstören, wenn klar ist, dass kein Problembewusstsein da ist.
Manchmal frage ich ruhig nach:
Warum interessiert Sie das?
Was meinen Sie mit „wirklich“?
Und manchmal hilft es, klarzustellen:
Ich bin hier geboren. Das ist meine Heimat.
Aber auch das reicht nicht immer, weil das Bedürfnis nach „Anderssein“ oft stärker ist.
Wichtig ist: Nicht Betroffene müssen lernen, Alltagsrassismus auszuhalten. Die Gesellschaft muss lernen, ihn zu erkennen – und zu verlernen.
Der Kulturtheoretiker Stuart Hall nennt das Othering: Menschen werden nicht als Individuen gesehen, sondern als „die Anderen“.
Als Volljurist und erster Landrat mit Migrationshintergrund spreche ich darüber, weil junge Menschen Ehrlichkeit verdienen.
Alltagsrassismus ist real. Und der Umgang damit darf vielfältig sein.
#Alltagsrassismus
Nicht jeder Mensch muss studieren.
Aber jeder Mensch ist gleich viel wert.
Im Mindener Tageblatt porträtiert die Autorin Zoé Zacharias einen Mann, ohne den das Nachtleben vieler Menschen sehr schnell im Chaos versinken würde: Rudi Weiß, Reinigungskraft im Mindener Musikbox-Club. Der Artikel trägt den drastischen, aber ehrlichen Titel: „Für mich bleibt nur die Kotze“ – und genau darum geht es auch.
Während andere feiern, tanzen und trinken, sorgt Rudi Weiß dafür, dass Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit erhalten bleiben. Er wischt Erbrochenes weg, beseitigt zerbrochene Gläser, reinigt Toiletten, trägt Warnschilder durch den Club und greift ein, wenn Rücksichtslosigkeit überhandnimmt. Nacht für Nacht. Still, zuverlässig, körperlich anstrengend – und meist unbeachtet.
Der Artikel zeigt eindrücklich, was dieser Job bedeutet: harte Arbeit zu später Stunde, wenig Dank, viel Verantwortung. Und dennoch macht Rudi Weiß seine Arbeit mit Haltung, Professionalität und einem klaren Sinn für Ordnung. Nicht, weil es glamourös ist – sondern weil es notwendig ist.
Genau solche Menschen halten unsere Gesellschaft am Laufen.
Und genau solche Berufe werden viel zu oft geringgeschätzt oder schlecht bezahlt.
Während sich manche Menschen in Ausreden, Abwertungen oder Überheblichkeit flüchten, leistet hier einer einen echten Knochenjob. Dafür gebühren Respekt, Anerkennung und Dank – und umso wichtiger sind faire Löhne.
Ganz ehrlich: Jede*r, der oder die meint, der Mindestlohn sei „unangemessen hoch“, sollte diesen Job einmal einen Abend selbst machen.
Danke an das Mindener Tageblatt für diesen wichtigen Beitrag.
Danke an Zoé Zacharias für das sensible und klare Porträt.
Und danke an Axel Lehn für die starken Bilder, die zeigen, was sonst gern übersehen wird.
Mehr #Wertschätzung. Mehr #Fairness. Mehr #Respekt.
Hinweis:
Den vollständigen Artikel erhaltet ihr, wenn ihr ein Digitalabo abschließt oder die heutige Printausgabe kauft. Das ist wiederum Wertschätzung dem Qualitätsjournalismus gegenüber.
Nicht jeder Mensch muss studieren.
Aber jeder Mensch ist gleich viel wert.
Im Mindener Tageblatt porträtiert die Autorin Zoé Zacharias einen Mann, ohne den das Nachtleben vieler Menschen sehr schnell im Chaos versinken würde: Rudi Weiß, Reinigungskraft im Mindener Musikbox-Club. Der Artikel trägt den drastischen, aber ehrlichen Titel: „Für mich bleibt nur die Kotze“ – und genau darum geht es auch.
Während andere feiern, tanzen und trinken, sorgt Rudi Weiß dafür, dass Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit erhalten bleiben. Er wischt Erbrochenes weg, beseitigt zerbrochene Gläser, reinigt Toiletten, trägt Warnschilder durch den Club und greift ein, wenn Rücksichtslosigkeit überhandnimmt. Nacht für Nacht. Still, zuverlässig, körperlich anstrengend – und meist unbeachtet.
Der Artikel zeigt eindrücklich, was dieser Job bedeutet: harte Arbeit zu später Stunde, wenig Dank, viel Verantwortung. Und dennoch macht Rudi Weiß seine Arbeit mit Haltung, Professionalität und einem klaren Sinn für Ordnung. Nicht, weil es glamourös ist – sondern weil es notwendig ist.
Genau solche Menschen halten unsere Gesellschaft am Laufen.
Und genau solche Berufe werden viel zu oft geringgeschätzt oder schlecht bezahlt.
Während sich manche Menschen in Ausreden, Abwertungen oder Überheblichkeit flüchten, leistet hier einer einen echten Knochenjob. Dafür gebühren Respekt, Anerkennung und Dank – und umso wichtiger sind faire Löhne.
Ganz ehrlich: Jede*r, der oder die meint, der Mindestlohn sei „unangemessen hoch“, sollte diesen Job einmal einen Abend selbst machen.
Danke an das Mindener Tageblatt für diesen wichtigen Beitrag.
Danke an Zoé Zacharias für das sensible und klare Porträt.
Und danke an Axel Lehn für die starken Bilder, die zeigen, was sonst gern übersehen wird.
Mehr #Wertschätzung. Mehr #Fairness. Mehr #Respekt.
Hinweis:
Den vollständigen Artikel erhaltet ihr, wenn ihr ein Digitalabo abschließt oder die heutige Printausgabe kauft. Das ist wiederum Wertschätzung dem Qualitätsjournalismus gegenüber.
"Ein Ali wird hier niemals zum Landrat gewählt!“
Das haben mir einige Menschen im Wahlkampf gesagt.
Heute bin ich auf den Tag genau seit 3 Jahren im Amt.
3 Jahre mit 150 % Einsatz – jeden Tag – für unseren Kreis und die Menschen, die hier leben.
3 Jahre mit einem weltklassigen Team im Kreishaus, auf das ich unglaublich stolz bin.
3 Jahre mit täglichen Überraschungen, Höhen und Tiefen – aber insgesamt mit klar positiver Tendenz.
3 Jahre einer sehr kollegialen und konstruktiven Zusammenarbeit mit der ehrenamtlichen Politik, für deren Engagement ich großen Respekt und tiefe Dankbarkeit empfinde.
3 Jahre mit intensiven Gesprächen mit allen Bevölkerungsgruppen – in Notlagen manchmal sogar mit Händen und Füßen, wenn Deutsch nicht die gemeinsame Sprache war.
Und vor allem:
3 Jahre mit der weltbesten Frau und den weltbesten Kindern zuhause.
Ich liebe euch ❤️
Ich bin dankbar und demütig für jeden einzelnen Tag, an dem ich diesen Dienst ausüben darf.
Ja, es waren auch 3 Jahre mit Fehlern und falschen Entscheidungen. Aber ehrlich:
Wer arbeitet, macht Fehler.
Und wem ich in dieser Zeit durch meine Unzulänglichkeiten wehgetan habe: Es tut mir leid.
Mit Blick auf die nächsten knapp 5 Jahre freue ich mich auf viele weitere Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Schritte nach vorne.
Danke für das Vertrauen.
#teamkreis #kreismilk #dankbarkeit #demut #zusammenarbeit
"Ein Ali wird hier niemals zum Landrat gewählt!“
Das haben mir einige Menschen im Wahlkampf gesagt.
Heute bin ich auf den Tag genau seit 3 Jahren im Amt.
3 Jahre mit 150 % Einsatz – jeden Tag – für unseren Kreis und die Menschen, die hier leben.
3 Jahre mit einem weltklassigen Team im Kreishaus, auf das ich unglaublich stolz bin.
3 Jahre mit täglichen Überraschungen, Höhen und Tiefen – aber insgesamt mit klar positiver Tendenz.
3 Jahre einer sehr kollegialen und konstruktiven Zusammenarbeit mit der ehrenamtlichen Politik, für deren Engagement ich großen Respekt und tiefe Dankbarkeit empfinde.
3 Jahre mit intensiven Gesprächen mit allen Bevölkerungsgruppen – in Notlagen manchmal sogar mit Händen und Füßen, wenn Deutsch nicht die gemeinsame Sprache war.
Und vor allem:
3 Jahre mit der weltbesten Frau und den weltbesten Kindern zuhause.
Ich liebe euch ❤️
Ich bin dankbar und demütig für jeden einzelnen Tag, an dem ich diesen Dienst ausüben darf.
Ja, es waren auch 3 Jahre mit Fehlern und falschen Entscheidungen. Aber ehrlich:
Wer arbeitet, macht Fehler.
Und wem ich in dieser Zeit durch meine Unzulänglichkeiten wehgetan habe: Es tut mir leid.
Mit Blick auf die nächsten knapp 5 Jahre freue ich mich auf viele weitere Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Schritte nach vorne.
Danke für das Vertrauen.
#teamkreis #kreismilk #dankbarkeit #demut #zusammenarbeit
Das war eine grandiose Demonstration in Bonn im Hofgarten. Jin Jiyan Azadi!
Nachdem ich mich die letzten beiden Wochen stark für einen Frieden in Rojava eingesetzt habe, zumal viele kurdischstämmige Minden-Lübbecker mich darum gebeten habeb, liegen die Prioritäten nun wieder auf der lokalen Arbeit!
#Rojava #jinjiyanazadî #rojhilat #başûr #bakur
Das war eine grandiose Demonstration in Bonn im Hofgarten. Jin Jiyan Azadi!
Nachdem ich mich die letzten beiden Wochen stark für einen Frieden in Rojava eingesetzt habe, zumal viele kurdischstämmige Minden-Lübbecker mich darum gebeten habeb, liegen die Prioritäten nun wieder auf der lokalen Arbeit!
#Rojava #jinjiyanazadî #rojhilat #başûr #bakur
Die kurdische Selbstverwaltung in Rojava und die Regierung in Damaskus haben einen Abzug bewaffneter Kräfte von den Frontlinien vereinbart. In einem schrittweisen Prozess sollen zivile und militärische Strukturen Rojavas in neue syrische Staatsstrukturen integriert werden.
Drei Brigaden der SDF sollen erhalten bleiben und in eine neue Division übergehen, eine weitere aus Kobanê wird einer Division in Aleppo unterstellt. Zudem gibt es Zusagen zur rechtlichen und bildungspolitischen Gleichstellung der Kurdinnen und Kurden.
Für die Menschen vor Ort bedeutet das vor allem Hoffnung: auf ein Ende der Gewalt, auf die Rückkehr von rund 350.000 Vertriebenen. Doch Garantien fehlen. Das Abkommen entstand unter massivem Druck und gleicht einem Diktatfrieden.
Entscheidend bleibt, was tatsächlich in Nordostsyrien geschieht.
Gerade angesichts der dokumentierten Kriegsverbrechen und der geplanten Stationierung von Sicherheitskräften sind die Sorgen berechtigt.
Deshalb darf dieser Moment kein Schlussstrich sein.
Frieden auf dem Papier schützt keine Menschen.
Die Weltgemeinschaft muss hinschauen, Verantwortung übernehmen und auf den Schutz der Zivilbevölkerung bestehen.
#rojava #kobane #defendrojava #saverojava
Die kurdische Selbstverwaltung in Rojava und die Regierung in Damaskus haben einen Abzug bewaffneter Kräfte von den Frontlinien vereinbart. In einem schrittweisen Prozess sollen zivile und militärische Strukturen Rojavas in neue syrische Staatsstrukturen integriert werden.
Drei Brigaden der SDF sollen erhalten bleiben und in eine neue Division übergehen, eine weitere aus Kobanê wird einer Division in Aleppo unterstellt. Zudem gibt es Zusagen zur rechtlichen und bildungspolitischen Gleichstellung der Kurdinnen und Kurden.
Für die Menschen vor Ort bedeutet das vor allem Hoffnung: auf ein Ende der Gewalt, auf die Rückkehr von rund 350.000 Vertriebenen. Doch Garantien fehlen. Das Abkommen entstand unter massivem Druck und gleicht einem Diktatfrieden.
Entscheidend bleibt, was tatsächlich in Nordostsyrien geschieht.
Gerade angesichts der dokumentierten Kriegsverbrechen und der geplanten Stationierung von Sicherheitskräften sind die Sorgen berechtigt.
Deshalb darf dieser Moment kein Schlussstrich sein.
Frieden auf dem Papier schützt keine Menschen.
Die Weltgemeinschaft muss hinschauen, Verantwortung übernehmen und auf den Schutz der Zivilbevölkerung bestehen.
#rojava #kobane #defendrojava #saverojava
✊ Solidarität mit Rojava – jetzt mehr denn je!
Gerade in diesen Tagen ist es besonders wichtig, weiterhin auf die Situation der Kurdinnen und Kurden in Rojava aufmerksam zu machen. Was derzeit als „Vereinbarung“ dargestellt wird, könnte trügerisch sein – vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm.
Noch immer sind viele Kurdinnen und Kurden eingekesselt und schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Deshalb dürfen wir nicht schweigen. Unsere Stimmen gehören auf die Straße!
🕊️ Die demokratischen Strukturen in den kurdischen Gebieten dürfen nicht durch islamistische Kräfte ersetzt werden. Das hätte nicht nur vor Ort fatale Folgen, sondern gefährdet auch die Sicherheit hier bei uns.
📢 Kommt zur Demonstration!
📍 Bonn
🗓️ Samstag
⏰ 13 Uhr
Ich werde dort auf der Großdemonstration sprechen. Bitte teilt diesen Aufruf und macht auch in eurem Umfeld darauf aufmerksam.
Solidarität kennt keine Grenzen.
#rojava #Kurdistan #Menschenrechte #Solidarität #kobane
✊ Solidarität mit Rojava – jetzt mehr denn je!
Gerade in diesen Tagen ist es besonders wichtig, weiterhin auf die Situation der Kurdinnen und Kurden in Rojava aufmerksam zu machen. Was derzeit als „Vereinbarung“ dargestellt wird, könnte trügerisch sein – vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm.
Noch immer sind viele Kurdinnen und Kurden eingekesselt und schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Deshalb dürfen wir nicht schweigen. Unsere Stimmen gehören auf die Straße!
🕊️ Die demokratischen Strukturen in den kurdischen Gebieten dürfen nicht durch islamistische Kräfte ersetzt werden. Das hätte nicht nur vor Ort fatale Folgen, sondern gefährdet auch die Sicherheit hier bei uns.
📢 Kommt zur Demonstration!
📍 Bonn
🗓️ Samstag
⏰ 13 Uhr
Ich werde dort auf der Großdemonstration sprechen. Bitte teilt diesen Aufruf und macht auch in eurem Umfeld darauf aufmerksam.
Solidarität kennt keine Grenzen.
#rojava #Kurdistan #Menschenrechte #Solidarität #kobane
Früher waren Einbürgerungen vor allem eines: reine Verwaltungsakte.
Ich erinnere mich gut an meine eigene Einbürgerung im Jahr 2005. Nach Erfüllung aller Voraussetzungen erhielt ich eine Einladung, ging zur Ausländerbehörde, zahlte die Gebühr und bekam meine Urkunde überreicht – sachlich, nüchtern, ohne große Emotionen.
Umso mehr freue ich mich, dass wir heute einen anderen Weg gehen.
Als Landrat durfte ich heute im Kreis Minden-Lübbecke über 50 Menschen einbürgern. Insgesamt waren es im Jahr 2025 934 Personen, die neue deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger geworden sind. Und der Abschluss dieses Prozesses ist heute nicht mehr nur das Überreichen einer Urkunde, sondern eine würdige Einbürgerungsfeier.
Wir empfangen die Menschen feierlich, singen gemeinsam die Nationalhymne, hören eine Videobotschaft des Bundespräsidenten, machen Fotos – und vor allem: Wir heißen sie willkommen als neue Landsleute. Die Freude und der Stolz in den Gesichtern sind dabei etwas ganz Besonderes.
Einbürgerung bedeutet mehr als einen formalen Akt. Sie ist ein klares Zeichen des Willkommens, der Anerkennung und der Zugehörigkeit. Diese Momente machen Mut – für die Menschen, die Teil unseres Landes werden, und für unsere gemeinsame Zukunft.
So soll es bleiben. Und so möchte ich es auch künftig weiter handhaben. 🇩🇪
#einbürgerungen #willkommen #einbürgerungsfeier
Früher waren Einbürgerungen vor allem eines: reine Verwaltungsakte.
Ich erinnere mich gut an meine eigene Einbürgerung im Jahr 2005. Nach Erfüllung aller Voraussetzungen erhielt ich eine Einladung, ging zur Ausländerbehörde, zahlte die Gebühr und bekam meine Urkunde überreicht – sachlich, nüchtern, ohne große Emotionen.
Umso mehr freue ich mich, dass wir heute einen anderen Weg gehen.
Als Landrat durfte ich heute im Kreis Minden-Lübbecke über 50 Menschen einbürgern. Insgesamt waren es im Jahr 2025 934 Personen, die neue deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger geworden sind. Und der Abschluss dieses Prozesses ist heute nicht mehr nur das Überreichen einer Urkunde, sondern eine würdige Einbürgerungsfeier.
Wir empfangen die Menschen feierlich, singen gemeinsam die Nationalhymne, hören eine Videobotschaft des Bundespräsidenten, machen Fotos – und vor allem: Wir heißen sie willkommen als neue Landsleute. Die Freude und der Stolz in den Gesichtern sind dabei etwas ganz Besonderes.
Einbürgerung bedeutet mehr als einen formalen Akt. Sie ist ein klares Zeichen des Willkommens, der Anerkennung und der Zugehörigkeit. Diese Momente machen Mut – für die Menschen, die Teil unseres Landes werden, und für unsere gemeinsame Zukunft.
So soll es bleiben. Und so möchte ich es auch künftig weiter handhaben. 🇩🇪
#einbürgerungen #willkommen #einbürgerungsfeier
Heute ist der 27. Januar.
Der Tag des Gedenkens an die Millionen Menschen, die im Holocaust ermordet wurden.
Männer, Frauen, Kinder – entrechtet, verfolgt, deportiert, ermordet.
Nicht wegen dessen, was sie getan haben, sondern wegen dessen, wer sie waren.
Dieser Tag ist nicht nur ein Blick zurück.
Er ist eine Mahnung an uns alle – hier und heute.
Denn Antisemitismus ist keine Vergangenheit.
Er wächst wieder.
Auf Schulhöfen, im Netz, auf der Straße.
Er kommt aus unterschiedlichen Richtungen –
und genau deshalb müssen wir klar sagen:
Antisemitismus ist ein absolutes No-Go.
Immer. Überall. Egal, von welcher Seite er kommt.
„Nie wieder“ darf keine leere Floskel sein.
Nicht ein Satz, den man einmal im Jahr sagt –
sondern eine Haltung, die wir jeden Tag leben.
Und genau deshalb müssen wir früh anfangen.
Bei unseren Kindern und Jugendlichen.
Mit Bildung.
Mit Empathie.
Mit der klaren Vermittlung, dass Ausgrenzung, Hass und Gewalt niemals akzeptabel sind.
Erinnern heißt handeln.
Erinnern heißt widersprechen.
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen.
Am 27. Januar –
und an jedem anderen Tag im Jahr.
#holocaust #ausschwitz #holocaustremembrance #holocaustgedenktag #niewieder
Heute ist der 27. Januar.
Der Tag des Gedenkens an die Millionen Menschen, die im Holocaust ermordet wurden.
Männer, Frauen, Kinder – entrechtet, verfolgt, deportiert, ermordet.
Nicht wegen dessen, was sie getan haben, sondern wegen dessen, wer sie waren.
Dieser Tag ist nicht nur ein Blick zurück.
Er ist eine Mahnung an uns alle – hier und heute.
Denn Antisemitismus ist keine Vergangenheit.
Er wächst wieder.
Auf Schulhöfen, im Netz, auf der Straße.
Er kommt aus unterschiedlichen Richtungen –
und genau deshalb müssen wir klar sagen:
Antisemitismus ist ein absolutes No-Go.
Immer. Überall. Egal, von welcher Seite er kommt.
„Nie wieder“ darf keine leere Floskel sein.
Nicht ein Satz, den man einmal im Jahr sagt –
sondern eine Haltung, die wir jeden Tag leben.
Und genau deshalb müssen wir früh anfangen.
Bei unseren Kindern und Jugendlichen.
Mit Bildung.
Mit Empathie.
Mit der klaren Vermittlung, dass Ausgrenzung, Hass und Gewalt niemals akzeptabel sind.
Erinnern heißt handeln.
Erinnern heißt widersprechen.
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen.
Am 27. Januar –
und an jedem anderen Tag im Jahr.
#holocaust #ausschwitz #holocaustremembrance #holocaustgedenktag #niewieder
Deutschland darf nicht länger schweigen.
Die Lage in Rojava, im Norden Syriens, ist dramatisch.
Das syrische Regime fordert die bedingungslose Kapitulation der Demokratischen Kräfte Syriens. Gleichzeitig greifen dschihadistische Milizen – mit Unterstützung des Regimes – gezielt die Strukturen der kurdischen Selbstverwaltung an.
Währenddessen bombardiert das NATO-Mitglied Türkei Städte wie Kobanê und andere zivile Zentren und unterstützt diese Milizen rücksichtslos.
Vor Ort erleben Menschen unvorstellbare Gewalt:
Vertreibung, Demütigungen, Hinrichtungen, Enthauptungen.
Schwere Kriegsverbrechen.
Hunderttausende sind auf der Flucht – in akuter Lebensgefahr.
Wieder stehen Kurdinnen und Kurden im Fadenkreuz.
Genau jene Menschen, die jahrelang unter großen Opfern die Hauptlast im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat getragen haben.
Ist das unser Dank?
Dass ihre Region heute belagert, bombardiert und zerstört wird?
Das muss ein Ende haben.
Die Weltgemeinschaft darf nicht wegschauen.
Und Deutschland darf nicht wortlos bleiben.
Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, von der Bundesregierung und vom Deutschen Bundestag eine klare, unmissverständliche Haltung.
Dem syrischen Machthaber muss deutlich gesagt werden:
Die Verfolgung und Vertreibung von Kurdinnen und Kurden sowie aller ethnischen und religiösen Minderheiten muss sofort gestoppt werden.
Solange dschihadistische Milizen geduldet oder toleriert werden, braucht es klare politische Abgrenzung.
Die Angriffe auf das Gebiet der kurdischen Selbstverwaltung sind klar zu verurteilen.
Wir erwarten echte diplomatische Bemühungen zur Beendigung der Gewalt – und die sofortige Sicherstellung medizinischer und humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung.
Auch gegenüber der Türkei braucht es klare Worte:
Präsident Erdoğan muss aufgefordert werden, die Bombardierung kurdischer Städte und die Unterstützung dschihadistischer Gruppen sofort einzustellen.
Deutschland trägt Verantwortung – international und auch im eigenen Land.
Gerade angesichts der Gefahr durch befreite IS-Terroristen.
Jetzt braucht es Haltung.
Jetzt braucht es klare Worte.
Und jetzt braucht es Handeln.
#rojava #kobane #defendrojava
Deutschland darf nicht länger schweigen.
Die Lage in Rojava, im Norden Syriens, ist dramatisch.
Das syrische Regime fordert die bedingungslose Kapitulation der Demokratischen Kräfte Syriens. Gleichzeitig greifen dschihadistische Milizen – mit Unterstützung des Regimes – gezielt die Strukturen der kurdischen Selbstverwaltung an.
Währenddessen bombardiert das NATO-Mitglied Türkei Städte wie Kobanê und andere zivile Zentren und unterstützt diese Milizen rücksichtslos.
Vor Ort erleben Menschen unvorstellbare Gewalt:
Vertreibung, Demütigungen, Hinrichtungen, Enthauptungen.
Schwere Kriegsverbrechen.
Hunderttausende sind auf der Flucht – in akuter Lebensgefahr.
Wieder stehen Kurdinnen und Kurden im Fadenkreuz.
Genau jene Menschen, die jahrelang unter großen Opfern die Hauptlast im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat getragen haben.
Ist das unser Dank?
Dass ihre Region heute belagert, bombardiert und zerstört wird?
Das muss ein Ende haben.
Die Weltgemeinschaft darf nicht wegschauen.
Und Deutschland darf nicht wortlos bleiben.
Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, von der Bundesregierung und vom Deutschen Bundestag eine klare, unmissverständliche Haltung.
Dem syrischen Machthaber muss deutlich gesagt werden:
Die Verfolgung und Vertreibung von Kurdinnen und Kurden sowie aller ethnischen und religiösen Minderheiten muss sofort gestoppt werden.
Solange dschihadistische Milizen geduldet oder toleriert werden, braucht es klare politische Abgrenzung.
Die Angriffe auf das Gebiet der kurdischen Selbstverwaltung sind klar zu verurteilen.
Wir erwarten echte diplomatische Bemühungen zur Beendigung der Gewalt – und die sofortige Sicherstellung medizinischer und humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung.
Auch gegenüber der Türkei braucht es klare Worte:
Präsident Erdoğan muss aufgefordert werden, die Bombardierung kurdischer Städte und die Unterstützung dschihadistischer Gruppen sofort einzustellen.
Deutschland trägt Verantwortung – international und auch im eigenen Land.
Gerade angesichts der Gefahr durch befreite IS-Terroristen.
Jetzt braucht es Haltung.
Jetzt braucht es klare Worte.
Und jetzt braucht es Handeln.
#rojava #kobane #defendrojava
Termine
Ich freue mich, wenn wir bei diesen Gelegenheiten ins Gespräch kommen.