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Solche Liebesbriefe unserer 7-jährigen Tochter zaubern einem ein Lächeln ins Gesicht! ❤️
Es ist spannend zu beobachten, wie unterschiedlich sich Kinder entwickeln.
Bei unserem mittlerweile 12-jährigen Sohn war Sprache nie ein großes Thema. Unsere 7-jährige Tochter dagegen hat einen ganz klaren Wunsch: Sie möchte unbedingt Türkisch lernen.
Dieser Wunsch ist momentan so stark, dass wir sie für den herkunftssprachlichen Unterricht an ihrer Schule angemeldet haben. Der Begriff passt für unsere Familie nur bedingt – macht aber ein interessantes Dilemma sichtbar.
Meine Frau und ich haben beide einen kurdischen Migrationshintergrund aus der Türkei. Wir sind jedoch hier in Deutschland geboren – als Kinder von eingewanderten „Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern“.
Wir sprechen beide Türkisch (ich durch mein langjähriges Ehrenamt in der alevitischen Gemeinde vielleicht etwas sicherer), aber wir denken auf Deutsch, träumen auf Deutsch und würden Deutsch auch als unsere Muttersprache bezeichnen.
Deshalb haben wir uns damals bewusst dagegen entschieden, unsere Kinder bilingual zu erziehen – auch wenn sich das insbesondere meine Schwiegermutter sehr gewünscht hätte.
Der Grund war recht pragmatisch:
Wir hatten Zweifel, ob unsere eigenen grammatikalischen Kenntnisse im Türkischen stark genug sind, um eine stabile sprachliche Grundlage zu vermitteln. Studien zeigen ja, dass sprachliche Unsicherheiten aus der Erstalphabetisierung sich auch auf andere Sprachen übertragen können.
Rückblickend frage ich mich manchmal:
War das vielleicht doch ein Fehler?
Der Wunsch unserer Tochter zeigt jedenfalls etwas sehr Interessantes:
Kinder spüren oft intuitiv, dass der Einwanderungshintergrund ihrer Familie etwas Besonderes ist – etwas, das man bewahren oder zumindest verstehen möchte.
Diese Perspektive wird in Integrationsdebatten manchmal übersehen. Dabei zeigen viele Erfahrungen und Studien, dass eine bikulturelle Sozialisation häufig eher eine Stärke ist als ein Hindernis.
Integration bedeutet schließlich nicht, die eigene Herkunft aufzugeben.
Ich teile diese Gedanken, weil ich glaube, dass viele Familien ähnliche Fragen beschäftigen.
Wie erlebt ihr das in euren Familien?
Solche Liebesbriefe unserer 7-jährigen Tochter zaubern einem ein Lächeln ins Gesicht! ❤️
Es ist spannend zu beobachten, wie unterschiedlich sich Kinder entwickeln.
Bei unserem mittlerweile 12-jährigen Sohn war Sprache nie ein großes Thema. Unsere 7-jährige Tochter dagegen hat einen ganz klaren Wunsch: Sie möchte unbedingt Türkisch lernen.
Dieser Wunsch ist momentan so stark, dass wir sie für den herkunftssprachlichen Unterricht an ihrer Schule angemeldet haben. Der Begriff passt für unsere Familie nur bedingt – macht aber ein interessantes Dilemma sichtbar.
Meine Frau und ich haben beide einen kurdischen Migrationshintergrund aus der Türkei. Wir sind jedoch hier in Deutschland geboren – als Kinder von eingewanderten „Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern“.
Wir sprechen beide Türkisch (ich durch mein langjähriges Ehrenamt in der alevitischen Gemeinde vielleicht etwas sicherer), aber wir denken auf Deutsch, träumen auf Deutsch und würden Deutsch auch als unsere Muttersprache bezeichnen.
Deshalb haben wir uns damals bewusst dagegen entschieden, unsere Kinder bilingual zu erziehen – auch wenn sich das insbesondere meine Schwiegermutter sehr gewünscht hätte.
Der Grund war recht pragmatisch:
Wir hatten Zweifel, ob unsere eigenen grammatikalischen Kenntnisse im Türkischen stark genug sind, um eine stabile sprachliche Grundlage zu vermitteln. Studien zeigen ja, dass sprachliche Unsicherheiten aus der Erstalphabetisierung sich auch auf andere Sprachen übertragen können.
Rückblickend frage ich mich manchmal:
War das vielleicht doch ein Fehler?
Der Wunsch unserer Tochter zeigt jedenfalls etwas sehr Interessantes:
Kinder spüren oft intuitiv, dass der Einwanderungshintergrund ihrer Familie etwas Besonderes ist – etwas, das man bewahren oder zumindest verstehen möchte.
Diese Perspektive wird in Integrationsdebatten manchmal übersehen. Dabei zeigen viele Erfahrungen und Studien, dass eine bikulturelle Sozialisation häufig eher eine Stärke ist als ein Hindernis.
Integration bedeutet schließlich nicht, die eigene Herkunft aufzugeben.
Ich teile diese Gedanken, weil ich glaube, dass viele Familien ähnliche Fragen beschäftigen.
Wie erlebt ihr das in euren Familien?
Die Ergebnisse des Gallup Engagement Index 2025 sind aus meiner Sicht sehr zutreffend.
Nicht die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden ist das Problem – sondern häufig die Führung.
Viele Menschen wollen gute Arbeit leisten.
Sie wollen Verantwortung übernehmen, sich einbringen und etwas bewegen.
Was ihnen oft fehlt, ist eine Führung, die genau das möglich macht.
Der Gallup Engagement Index zeigt einmal mehr:
Emotionale Mitarbeiterbindung entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis wirksamer Führung.
Trotzdem wird Führung in vielen Organisationen noch immer als Nebenaufgabe verstanden.
Oft werden Menschen zu Führungskräften befördert, weil sie fachlich stark sind.
Doch:
Der beste Performer ist nicht automatisch eine gute Führungskraft. Bei den Auswahlverfahren für die erste Führungsebene werden jedoch vielfach nur die Performance, nicht die charakterliche Führungsgeeignetheit bewertet.
Gute Führung bedeutet mehr als Ergebnisse zu liefern.
Sie bedeutet, Menschen zu entwickeln, Potenziale zu erkennen und Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Teams wachsen können.
Deshalb reicht es nicht aus, nur die „richtigen“ Personen auszuwählen.
Führung braucht auch:
• ehrliches Feedback
• Reflexion der eigenen Wirkung
• gezielte Entwicklung durch Training und Coaching
Denn eines wird im Gallup Bericht deutlich:
Dort, wo Führung funktioniert, entstehen Motivation, Aufbruchsstimmung und echte Leistungsfähigkeit.
Gerade in turbulenten Zeiten ist das entscheidend.
👉 Wie erlebt ihr Führung in eurem Unternehmen bzw. eurer Behörde?
Wird sie als strategischer Erfolgsfaktor verstanden – oder eher als Nebenaufgabe?
#Leadership #Führung #EmployeeEngagement #Gallup #Unternehmenskultur
Die Ergebnisse des Gallup Engagement Index 2025 sind aus meiner Sicht sehr zutreffend.
Nicht die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden ist das Problem – sondern häufig die Führung.
Viele Menschen wollen gute Arbeit leisten.
Sie wollen Verantwortung übernehmen, sich einbringen und etwas bewegen.
Was ihnen oft fehlt, ist eine Führung, die genau das möglich macht.
Der Gallup Engagement Index zeigt einmal mehr:
Emotionale Mitarbeiterbindung entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis wirksamer Führung.
Trotzdem wird Führung in vielen Organisationen noch immer als Nebenaufgabe verstanden.
Oft werden Menschen zu Führungskräften befördert, weil sie fachlich stark sind.
Doch:
Der beste Performer ist nicht automatisch eine gute Führungskraft. Bei den Auswahlverfahren für die erste Führungsebene werden jedoch vielfach nur die Performance, nicht die charakterliche Führungsgeeignetheit bewertet.
Gute Führung bedeutet mehr als Ergebnisse zu liefern.
Sie bedeutet, Menschen zu entwickeln, Potenziale zu erkennen und Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Teams wachsen können.
Deshalb reicht es nicht aus, nur die „richtigen“ Personen auszuwählen.
Führung braucht auch:
• ehrliches Feedback
• Reflexion der eigenen Wirkung
• gezielte Entwicklung durch Training und Coaching
Denn eines wird im Gallup Bericht deutlich:
Dort, wo Führung funktioniert, entstehen Motivation, Aufbruchsstimmung und echte Leistungsfähigkeit.
Gerade in turbulenten Zeiten ist das entscheidend.
👉 Wie erlebt ihr Führung in eurem Unternehmen bzw. eurer Behörde?
Wird sie als strategischer Erfolgsfaktor verstanden – oder eher als Nebenaufgabe?
#Leadership #Führung #EmployeeEngagement #Gallup #Unternehmenskultur
🔧 2026 ist im Mühlenkreis das „Jahr des Handwerks“.
Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft haben wir Handwerksbetriebe aus dem Kreis Minden-Lübbecke in den VIP-Bereich der KAMPA-Halle eingeladen. Vor dem Spiel gegen Wetzlar konnten wir uns über die aktuellen Herausforderungen im Handwerk austauschen.
Zusammen mit Kreishandwerksmeister Ulrich Birkemeyer und der Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Martina Hannen haben wir die Betriebe begrüßt und deutlich gemacht:
💪 Der Mühlenkreis steht für starkes Handwerk.
Das passt auch zum Namen unserer Region – schließlich ist das Handwerk im Mühlenkreis traditionell fest verankert.
Für mich ist klar:
Wir müssen in unseren weiterführenden Schulen viel stärker auf die Chancen der dualen Ausbildung aufmerksam machen.
Zu häufig werden Schülerinnen und Schüler vorschnell in Richtung Studium beraten oder von Eltern dorthin gedrängt – obwohl eine handwerkliche Ausbildung für viele der bessere Weg wäre.
Gleichzeitig stelle ich fest, dass bei vielen Jugendlichen heute grundlegendes handwerkliches Wissen fehlt.
Deshalb sollten wir meiner Meinung nach auch Schulfächer wie Hauswirtschaft und Technik wieder stärker in den Fokus rücken.
Digitale Kompetenzen sind wichtig – keine Frage.
Aber im Alltag helfen sie nur begrenzt, wenn grundlegende praktische Fähigkeiten fehlen.
👷♂️ Ein bisschen mehr handwerkliches Geschick würde unseren Kindern sicher gut tun.
Genau deshalb ist unsere Initiative „Jahr des Handwerks“ zur richtigen Zeit.
#Handwerk #Mühlenkreis #JahrDesHandwerks #Ausbildung #DualeAusbildung
🔧 2026 ist im Mühlenkreis das „Jahr des Handwerks“.
Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft haben wir Handwerksbetriebe aus dem Kreis Minden-Lübbecke in den VIP-Bereich der KAMPA-Halle eingeladen. Vor dem Spiel gegen Wetzlar konnten wir uns über die aktuellen Herausforderungen im Handwerk austauschen.
Zusammen mit Kreishandwerksmeister Ulrich Birkemeyer und der Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Martina Hannen haben wir die Betriebe begrüßt und deutlich gemacht:
💪 Der Mühlenkreis steht für starkes Handwerk.
Das passt auch zum Namen unserer Region – schließlich ist das Handwerk im Mühlenkreis traditionell fest verankert.
Für mich ist klar:
Wir müssen in unseren weiterführenden Schulen viel stärker auf die Chancen der dualen Ausbildung aufmerksam machen.
Zu häufig werden Schülerinnen und Schüler vorschnell in Richtung Studium beraten oder von Eltern dorthin gedrängt – obwohl eine handwerkliche Ausbildung für viele der bessere Weg wäre.
Gleichzeitig stelle ich fest, dass bei vielen Jugendlichen heute grundlegendes handwerkliches Wissen fehlt.
Deshalb sollten wir meiner Meinung nach auch Schulfächer wie Hauswirtschaft und Technik wieder stärker in den Fokus rücken.
Digitale Kompetenzen sind wichtig – keine Frage.
Aber im Alltag helfen sie nur begrenzt, wenn grundlegende praktische Fähigkeiten fehlen.
👷♂️ Ein bisschen mehr handwerkliches Geschick würde unseren Kindern sicher gut tun.
Genau deshalb ist unsere Initiative „Jahr des Handwerks“ zur richtigen Zeit.
#Handwerk #Mühlenkreis #JahrDesHandwerks #Ausbildung #DualeAusbildung
Starke Führung für unsere Feuerwehren im Kreis Minden-Lübbecke. 🚒
Beim gestrigen Kreisfeuerwehrverbandstag haben wir den langjährigen Kreisbrandmeister Thomas Podschadly verabschiedet und zugleich seinen Nachfolger Nico Czimmernings begrüßt.
Thomas Podschadly hat sich über Jahrzehnte hinweg mit großem Engagement für die Feuerwehren in unserem Kreis eingesetzt. Für diese außergewöhnlichen Verdienste wurde ihm gestern von Bezirksbrandmeister Elmar Keuter das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Feuerwehrverbandes verliehen – eine der höchsten Auszeichnungen im deutschen Feuerwehrwesen. Eine mehr als verdiente Würdigung!
Mit Nico Czimmernings, bisher stellvertretender Kreisbrandmeister und Leiter der Feuerwehr Bad Oeynhausen, übernimmt ein erfahrener Feuerwehrmann diese verantwortungsvolle Aufgabe. Ich bin überzeugt, dass er dieses wichtige Amt mit großer Kompetenz und Engagement ausfüllen wird.
Viele fragen sich vielleicht, warum der Landrat bei der Ernennung eines Kreisbrandmeisters dabei ist. Der Grund ist klar: In Nordrhein-Westfalen ist der Landrat kraft Gesetzes Leiter der unteren Katastrophenschutzbehörde und damit im Katastrophenfall der örtliche Einsatzleiter. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreisbrandmeister ist deshalb von zentraler Bedeutung.
Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit für die Sicherheit der Menschen in unserem Kreis. 🤝
Mein besonderer Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, die tagtäglich mit großem Einsatz für unsere Sicherheit da sind. Dank euch können wir ruhig schlafen.
Danke für euren Dienst!
#Feuerwehr #Ehrenamt #MindenLübbecke #Katastrophenschutz #Blaulichtfamilie
Starke Führung für unsere Feuerwehren im Kreis Minden-Lübbecke. 🚒
Beim gestrigen Kreisfeuerwehrverbandstag haben wir den langjährigen Kreisbrandmeister Thomas Podschadly verabschiedet und zugleich seinen Nachfolger Nico Czimmernings begrüßt.
Thomas Podschadly hat sich über Jahrzehnte hinweg mit großem Engagement für die Feuerwehren in unserem Kreis eingesetzt. Für diese außergewöhnlichen Verdienste wurde ihm gestern von Bezirksbrandmeister Elmar Keuter das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Feuerwehrverbandes verliehen – eine der höchsten Auszeichnungen im deutschen Feuerwehrwesen. Eine mehr als verdiente Würdigung!
Mit Nico Czimmernings, bisher stellvertretender Kreisbrandmeister und Leiter der Feuerwehr Bad Oeynhausen, übernimmt ein erfahrener Feuerwehrmann diese verantwortungsvolle Aufgabe. Ich bin überzeugt, dass er dieses wichtige Amt mit großer Kompetenz und Engagement ausfüllen wird.
Viele fragen sich vielleicht, warum der Landrat bei der Ernennung eines Kreisbrandmeisters dabei ist. Der Grund ist klar: In Nordrhein-Westfalen ist der Landrat kraft Gesetzes Leiter der unteren Katastrophenschutzbehörde und damit im Katastrophenfall der örtliche Einsatzleiter. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreisbrandmeister ist deshalb von zentraler Bedeutung.
Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit für die Sicherheit der Menschen in unserem Kreis. 🤝
Mein besonderer Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, die tagtäglich mit großem Einsatz für unsere Sicherheit da sind. Dank euch können wir ruhig schlafen.
Danke für euren Dienst!
#Feuerwehr #Ehrenamt #MindenLübbecke #Katastrophenschutz #Blaulichtfamilie
6:00 Uhr. Laufschuhe an. Frische Luft. Klarer Kopf. 🏃♂️
Manchmal entstehen die besten politischen Gespräche nicht im Sitzungssaal – sondern auf einer Joggingrunde. Heute Morgen in Meerbusch: zwei Landräte, zwei Landkreise, ein gemeinsames Ziel.
Mit Markus Ramers (SPD), Landrat des Kreises Euskirchen – dem südwestlichsten Landkreis Nordrhein-Westfalens – ging es auf eine frühe Laufrunde am Rande der Klausurtagung des Landkreistages NRW. Ich selbst vertrete mit Minden-Lübbecke den nordöstlichsten Landkreis unseres Bundeslandes.
So weit unsere Regionen geografisch auseinanderliegen – die Herausforderungen unserer Kommunen sind erstaunlich ähnlich. Ob Finanzen, Infrastruktur, Migration oder starke ländliche Räume: Überall brauchen wir pragmatische Lösungen, klare Entscheidungen und Politik, die nah bei den Menschen ist.
Der Austausch heute Morgen hat wieder gezeigt: Gute Zusammenarbeit kennt keine Himmelsrichtungen.
Danke, Markus, für das offene Gespräch und die starke Laufrunde am frühen Morgen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit für unsere Kommunen. 💪
#NRW #Kommunalpolitik #Zusammenarbeit #kreiseuskirchen #kreismilk
6:00 Uhr. Laufschuhe an. Frische Luft. Klarer Kopf. 🏃♂️
Manchmal entstehen die besten politischen Gespräche nicht im Sitzungssaal – sondern auf einer Joggingrunde. Heute Morgen in Meerbusch: zwei Landräte, zwei Landkreise, ein gemeinsames Ziel.
Mit Markus Ramers (SPD), Landrat des Kreises Euskirchen – dem südwestlichsten Landkreis Nordrhein-Westfalens – ging es auf eine frühe Laufrunde am Rande der Klausurtagung des Landkreistages NRW. Ich selbst vertrete mit Minden-Lübbecke den nordöstlichsten Landkreis unseres Bundeslandes.
So weit unsere Regionen geografisch auseinanderliegen – die Herausforderungen unserer Kommunen sind erstaunlich ähnlich. Ob Finanzen, Infrastruktur, Migration oder starke ländliche Räume: Überall brauchen wir pragmatische Lösungen, klare Entscheidungen und Politik, die nah bei den Menschen ist.
Der Austausch heute Morgen hat wieder gezeigt: Gute Zusammenarbeit kennt keine Himmelsrichtungen.
Danke, Markus, für das offene Gespräch und die starke Laufrunde am frühen Morgen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit für unsere Kommunen. 💪
#NRW #Kommunalpolitik #Zusammenarbeit #kreiseuskirchen #kreismilk
Lieber Cem Özdemir,
als ich am 29.01.2023 zum ersten Landrat mit Migrationshintergrund in Deutschland gewählt wurde, warst du einer der ersten, der mir gratuliert hat.
Heute bin ich nicht mehr einer der Ersten – trotzdem gratuliere ich dir von Herzen zu deinem Wahlsieg in Baden-Württemberg.
Denn hinter deinem Wahlsieg steckt so viel mehr, als die meisten Menschen erahnen können.
Er steht auch für die Lebensleistung von Millionen sogenannten „Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern“ – und ihrer Kinder und Enkel.
Gerade unsere Generation, die Kinder dieser einst als „Fremde“ bezeichneten Menschen, musste früh Verantwortung übernehmen. Während andere bei schulischen Problemen Unterstützung von ihren Eltern bekamen, waren wir beim Arzt, beim Elternsprechtag oder bei Behördengängen oft die Dolmetscher für unsere Familien.
Wir haben früh gelernt zu übersetzen – zwischen Sprachen, Kulturen und Lebenswelten.
Wie oft wurden unsere Träume belächelt?
Wie oft mussten wir doppelt so stark sein, doppelt so gut, doppelt so engagiert wie andere?
Und wie oft wurden wir auf unseren „Hintergrund“ reduziert, statt als Menschen im Vordergrund gesehen zu werden?
Ja, lieber Cem: Du hast Geschichte geschrieben.
65 Jahre nach dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen.
Mehr als drei Millionen türkeistämmige Menschen in Deutschland.
Tausende politisch engagierte Bürgerinnen und Bürger.
Und nun schafft es einer von ihnen bis an die Spitze eines Bundeslandes.
Doch weißt du, was das Schönste daran ist?
Du bist nicht wegen deines Hintergrunds so weit gekommen.
Und auch nicht trotz deines Hintergrunds.
Du bist so weit gekommen, weil du ein guter Politiker bist.
Und genau deshalb ist dein Wahlsieg so bedeutend:
Er gibt Mut.
Er gibt Kraft.
Er öffnet Türen – für viele Menschen, die sich lange nicht vorstellen konnten, dass auch ihr Weg bis ganz nach oben führen kann.
Dein Wahlsieg ist mehr als ein politischer Erfolg.
Er ist ein Signal.
Yes, we can.
Herzlichst
Ali Doğan
Lieber Cem Özdemir,
als ich am 29.01.2023 zum ersten Landrat mit Migrationshintergrund in Deutschland gewählt wurde, warst du einer der ersten, der mir gratuliert hat.
Heute bin ich nicht mehr einer der Ersten – trotzdem gratuliere ich dir von Herzen zu deinem Wahlsieg in Baden-Württemberg.
Denn hinter deinem Wahlsieg steckt so viel mehr, als die meisten Menschen erahnen können.
Er steht auch für die Lebensleistung von Millionen sogenannten „Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern“ – und ihrer Kinder und Enkel.
Gerade unsere Generation, die Kinder dieser einst als „Fremde“ bezeichneten Menschen, musste früh Verantwortung übernehmen. Während andere bei schulischen Problemen Unterstützung von ihren Eltern bekamen, waren wir beim Arzt, beim Elternsprechtag oder bei Behördengängen oft die Dolmetscher für unsere Familien.
Wir haben früh gelernt zu übersetzen – zwischen Sprachen, Kulturen und Lebenswelten.
Wie oft wurden unsere Träume belächelt?
Wie oft mussten wir doppelt so stark sein, doppelt so gut, doppelt so engagiert wie andere?
Und wie oft wurden wir auf unseren „Hintergrund“ reduziert, statt als Menschen im Vordergrund gesehen zu werden?
Ja, lieber Cem: Du hast Geschichte geschrieben.
65 Jahre nach dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen.
Mehr als drei Millionen türkeistämmige Menschen in Deutschland.
Tausende politisch engagierte Bürgerinnen und Bürger.
Und nun schafft es einer von ihnen bis an die Spitze eines Bundeslandes.
Doch weißt du, was das Schönste daran ist?
Du bist nicht wegen deines Hintergrunds so weit gekommen.
Und auch nicht trotz deines Hintergrunds.
Du bist so weit gekommen, weil du ein guter Politiker bist.
Und genau deshalb ist dein Wahlsieg so bedeutend:
Er gibt Mut.
Er gibt Kraft.
Er öffnet Türen – für viele Menschen, die sich lange nicht vorstellen konnten, dass auch ihr Weg bis ganz nach oben führen kann.
Dein Wahlsieg ist mehr als ein politischer Erfolg.
Er ist ein Signal.
Yes, we can.
Herzlichst
Ali Doğan
Heute wäre meine Mutter 75 Jahre alt.
Zumindest laut dem Datum in ihrem Pass. In Wahrheit wussten wir es nie genau. In Anatolien hatte man andere Sorgen, als Geburtstage exakt festzuhalten. Und Mädchen … sie wurden oft zuletzt gezählt.
Yeter hieß sie.
Das bedeutet: „Es reicht.“
Der fünfte Mädchenname in einer Reihe von Hoffnungen auf einen Sohn. Erst nach ihr kam Ali, mein Onkel.
Meine Mutter hatte keine Kindheit.
Keine Schulzeit. Keine Unbeschwertheit.
Mit zehn Jahren stand sie bereits im Leben – im Haushalt, in der Verantwortung. Analphabetin. Nicht, weil sie es nicht wollte, sondern weil niemand es für nötig hielt, ihr diese Chance zu geben.
1971 heiratete sie.
1973 folgte sie meinem Vater nach Deutschland.
Sie kam in ein Land, dessen Sprache sie nicht sprach und dessen Regeln sie nicht kannte. Und arbeitete sich dennoch fast vier Jahrzehnte am Fließband durch dieses Leben. Ohne je Sozialleistungen zu beziehen. Gleichzeitig zog sie drei Kinder groß.
Wenn ich an sie denke, sehe ich sie sofort vor mir:
Die dicke Schicht Nivea-Creme am Abend, der Rauch ihrer letzten Zigarette – dieser unverwechselbare Geruch von Zuhause.
Ich sehe sie in der Küche stehen und kochen, während wir unsere Hausaufgaben am Küchentisch machten.
Ich höre sie noch sagen:
Lernt. Arbeitet. Gebt niemals auf.
Sie hat sich aufgeopfert. Wirklich aufgeopfert. Ein Leben lang. Wie so viele Frauen.
Sie konnte nicht lesen – aber sie war weise.
Sie sprach kaum Deutsch – aber sie verstand Menschen.
Sie war eine stolze Kurdin. Eine Löwin.
Heute wäre sie 75.
Doch kurz nach ihrem Ruhestand wurde sie schwer krank. Vor drei Jahren ist sie gegangen.
Yeter bedeutet „Es reicht“.
Aber eigentlich reicht es nie. Nie, diese Geschichten zu erzählen.
Die Geschichte meiner Mutter ist keine Ausnahme.
Sie steht für Millionen Frauen, deren Arbeit dieses Land prägt. Still. Fleißig. Oft unsichtbar.
Gerade deshalb sollte der Weltfrauentag mehr sein als ein symbolischer Tag.
Er erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung kein Geschenk ist, sondern eine Aufgabe.
Für meine Mutter.
Für Yeter.
Für all die Frauen, deren Geschichten viel zu selten erzählt werden.
Alles Gute zum Weltfrauentag! ❤️
Heute wäre meine Mutter 75 Jahre alt.
Zumindest laut dem Datum in ihrem Pass. In Wahrheit wussten wir es nie genau. In Anatolien hatte man andere Sorgen, als Geburtstage exakt festzuhalten. Und Mädchen … sie wurden oft zuletzt gezählt.
Yeter hieß sie.
Das bedeutet: „Es reicht.“
Der fünfte Mädchenname in einer Reihe von Hoffnungen auf einen Sohn. Erst nach ihr kam Ali, mein Onkel.
Meine Mutter hatte keine Kindheit.
Keine Schulzeit. Keine Unbeschwertheit.
Mit zehn Jahren stand sie bereits im Leben – im Haushalt, in der Verantwortung. Analphabetin. Nicht, weil sie es nicht wollte, sondern weil niemand es für nötig hielt, ihr diese Chance zu geben.
1971 heiratete sie.
1973 folgte sie meinem Vater nach Deutschland.
Sie kam in ein Land, dessen Sprache sie nicht sprach und dessen Regeln sie nicht kannte. Und arbeitete sich dennoch fast vier Jahrzehnte am Fließband durch dieses Leben. Ohne je Sozialleistungen zu beziehen. Gleichzeitig zog sie drei Kinder groß.
Wenn ich an sie denke, sehe ich sie sofort vor mir:
Die dicke Schicht Nivea-Creme am Abend, der Rauch ihrer letzten Zigarette – dieser unverwechselbare Geruch von Zuhause.
Ich sehe sie in der Küche stehen und kochen, während wir unsere Hausaufgaben am Küchentisch machten.
Ich höre sie noch sagen:
Lernt. Arbeitet. Gebt niemals auf.
Sie hat sich aufgeopfert. Wirklich aufgeopfert. Ein Leben lang. Wie so viele Frauen.
Sie konnte nicht lesen – aber sie war weise.
Sie sprach kaum Deutsch – aber sie verstand Menschen.
Sie war eine stolze Kurdin. Eine Löwin.
Heute wäre sie 75.
Doch kurz nach ihrem Ruhestand wurde sie schwer krank. Vor drei Jahren ist sie gegangen.
Yeter bedeutet „Es reicht“.
Aber eigentlich reicht es nie. Nie, diese Geschichten zu erzählen.
Die Geschichte meiner Mutter ist keine Ausnahme.
Sie steht für Millionen Frauen, deren Arbeit dieses Land prägt. Still. Fleißig. Oft unsichtbar.
Gerade deshalb sollte der Weltfrauentag mehr sein als ein symbolischer Tag.
Er erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung kein Geschenk ist, sondern eine Aufgabe.
Für meine Mutter.
Für Yeter.
Für all die Frauen, deren Geschichten viel zu selten erzählt werden.
Alles Gute zum Weltfrauentag! ❤️
Wusstet ihr, dass Minden ein Hochschulstandort ist? 🎓
Viele verbinden mit Hochschulstandorten eher die großen Städte. Dabei hat auch Minden einiges zu bieten – und das gleich in mehrfacher Hinsicht.
Seit Mitte 2016 ist das Johannes Wesling Klinikum Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum. Damit werden hier mehr als 120 Medizinstudierende ausgebildet. Im eigens errichteten Campusgebäude finden Vorlesungen und praktische Übungen in hochmodernen Skills Labs statt.
Gleichzeitig gibt es in Minden auch den Campus Minden der Hochschule Bielefeld (HSBI). Allein im vergangenen Jahr haben 382 neue Studierende ihr Studium auf dem Gelände der ehemaligen Artilleriekaserne begonnen. Wer den Campus noch nicht kennt: Ein Besuch lohnt sich – ein wirklich beeindruckendes Gelände.
Insgesamt studieren dort mehr als 1.400 junge Menschen in zwölf Bachelor- und Masterstudiengängen aus den Bereichen Architektur, Bauwesen, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Neben klassischen Vollzeitstudiengängen werden auch praxisintegrierte und kooperative Studienmodelle angeboten – ein wichtiger Baustein für die Fachkräfte von morgen.
Mein Treffen mit dem Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Sven Battermann, war fast schon ein Freundschaftsbesuch – unsere Söhne spielen gemeinsam Tischtennis. Umso schöner war der intensive Austausch über mögliche Kooperationen, etwa zu Führungskräfteweiterbildungen für die Kreisverwaltung am Campus Minden.
Für mich steht fest:
👉 Wir müssen den Hochschulstandort Minden noch sichtbarer machen.
👉 Und wir sollten alles dafür tun, dass möglichst viele Studierende auch nach ihrem Abschluss hierbleiben.
Denn genau dieser „Klebeeffekt“ ist entscheidend für die Zukunft unserer Region.
Wusstet ihr, dass Minden ein Hochschulstandort ist? 🎓
Viele verbinden mit Hochschulstandorten eher die großen Städte. Dabei hat auch Minden einiges zu bieten – und das gleich in mehrfacher Hinsicht.
Seit Mitte 2016 ist das Johannes Wesling Klinikum Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum. Damit werden hier mehr als 120 Medizinstudierende ausgebildet. Im eigens errichteten Campusgebäude finden Vorlesungen und praktische Übungen in hochmodernen Skills Labs statt.
Gleichzeitig gibt es in Minden auch den Campus Minden der Hochschule Bielefeld (HSBI). Allein im vergangenen Jahr haben 382 neue Studierende ihr Studium auf dem Gelände der ehemaligen Artilleriekaserne begonnen. Wer den Campus noch nicht kennt: Ein Besuch lohnt sich – ein wirklich beeindruckendes Gelände.
Insgesamt studieren dort mehr als 1.400 junge Menschen in zwölf Bachelor- und Masterstudiengängen aus den Bereichen Architektur, Bauwesen, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Neben klassischen Vollzeitstudiengängen werden auch praxisintegrierte und kooperative Studienmodelle angeboten – ein wichtiger Baustein für die Fachkräfte von morgen.
Mein Treffen mit dem Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Sven Battermann, war fast schon ein Freundschaftsbesuch – unsere Söhne spielen gemeinsam Tischtennis. Umso schöner war der intensive Austausch über mögliche Kooperationen, etwa zu Führungskräfteweiterbildungen für die Kreisverwaltung am Campus Minden.
Für mich steht fest:
👉 Wir müssen den Hochschulstandort Minden noch sichtbarer machen.
👉 Und wir sollten alles dafür tun, dass möglichst viele Studierende auch nach ihrem Abschluss hierbleiben.
Denn genau dieser „Klebeeffekt“ ist entscheidend für die Zukunft unserer Region.
Ostwestfalen-Lippe ist der Motor Nordrhein-Westfalens!
Eine Region, in der starke familiengeführte Unternehmen Weltmarktführer hervorbringen, der Mittelstand Innovation und Stabilität vereint, Hochschulen und Forschung Zukunftstechnologien entwickeln, Tourismus und Natur Menschen anziehen und Tradition, Bodenständigkeit sowie wirtschaftliche Stärke Hand in Hand gehen.
Regelmäßig treffen sich die Hauptverwaltungsbeamten des Regierungsbezirks OWL mit der Regierungspräsidentin und tauschen sich zu den wichtigen Themen unserer kommunalen Familie aus. Bei diesen Treffen ist regelmäßig auch der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages NRW und der Polizeipräsident Bielefelds dabei.
Heute waren wir zu Gast beim Landrat des Kreises Paderborn, Christoph Rüther.
Auf dem Bild (von links):
Christoph Rüther (Landrat Paderborn)
Ali Doğan (Landrat Minden-Lübbecke)
Michael Stickeln (Landrat Höxter)
Wolfgang Niewald (Stv. Behördenleiter des Polizeipräsidiums Bielefeld)
Ina Laukötter (Landrätin Gütersloh)
Dr. Christiana Bauer (Oberbürgermeisterin Bielefeld)
Mirco Schmidt (Landrat Herford)
Anna-Katharina Bölling (Regierungspräsidentin der BR Detmold)
Dr. Martin Klein (Hauptgeschäftsführer des LKT NRW
Meinolf Haase (Landrat Lippe)
Ostwestfalen-Lippe ist der Motor Nordrhein-Westfalens!
Eine Region, in der starke familiengeführte Unternehmen Weltmarktführer hervorbringen, der Mittelstand Innovation und Stabilität vereint, Hochschulen und Forschung Zukunftstechnologien entwickeln, Tourismus und Natur Menschen anziehen und Tradition, Bodenständigkeit sowie wirtschaftliche Stärke Hand in Hand gehen.
Regelmäßig treffen sich die Hauptverwaltungsbeamten des Regierungsbezirks OWL mit der Regierungspräsidentin und tauschen sich zu den wichtigen Themen unserer kommunalen Familie aus. Bei diesen Treffen ist regelmäßig auch der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages NRW und der Polizeipräsident Bielefelds dabei.
Heute waren wir zu Gast beim Landrat des Kreises Paderborn, Christoph Rüther.
Auf dem Bild (von links):
Christoph Rüther (Landrat Paderborn)
Ali Doğan (Landrat Minden-Lübbecke)
Michael Stickeln (Landrat Höxter)
Wolfgang Niewald (Stv. Behördenleiter des Polizeipräsidiums Bielefeld)
Ina Laukötter (Landrätin Gütersloh)
Dr. Christiana Bauer (Oberbürgermeisterin Bielefeld)
Mirco Schmidt (Landrat Herford)
Anna-Katharina Bölling (Regierungspräsidentin der BR Detmold)
Dr. Martin Klein (Hauptgeschäftsführer des LKT NRW
Meinolf Haase (Landrat Lippe)
Mit der Next Generation an Unternehmerinnen und Unternehmern in der Kampa-Halle.
Der Mühlenkreis kann was! Das beweisen die vielen familiengeführten kleinen und mittelständischen Unternehmen unserer Region, die Hidden Champions, sowie das florierende Handwerk!
Wir können stolz sein auf unsere Heimat, den Kreis Minden-Lübbecke und Ostwestfalen!
#muehlenkreis #kreismilk
Mit der Next Generation an Unternehmerinnen und Unternehmern in der Kampa-Halle.
Der Mühlenkreis kann was! Das beweisen die vielen familiengeführten kleinen und mittelständischen Unternehmen unserer Region, die Hidden Champions, sowie das florierende Handwerk!
Wir können stolz sein auf unsere Heimat, den Kreis Minden-Lübbecke und Ostwestfalen!
#muehlenkreis #kreismilk
Der Ramadan ist eine besondere Zeit – eine Zeit der Besinnung, der Dankbarkeit und der Gemeinschaft. In den vergangenen Jahren durfte ich regelmäßig die Türkisch-Islamische Gemeinde in Minden besuchen und gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern das Fasten brechen. Diese Abende berühren mich jedes Mal aufs Neue. Die Gespräche sind enorm bereichernd.
Wenn wir nach Sonnenuntergang zusammenkommen, spürt man, was Gemeinschaft wirklich bedeutet: Offenheit, Herzlichkeit und gegenseitiger Respekt. Es sind Begegnungen voller Wärme, Gespräche voller Vertrauen und Momente, die zeigen, wie stark uns mehr verbindet als trennt.
Als Landrat des Mühlenkreises ist es mir ein Herzensanliegen, dass alle Menschen – unabhängig von Herkunft oder Glauben – sich gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen. Unser Miteinander lebt vom Dialog. Und dieser Dialog beginnt dort, wo Menschen sich begegnen.
Gerade in einer Zeit, in der vielerorts Unsicherheit, Konflikte und Krieg das Weltgeschehen prägen, sind solche Momente der Zusammenkunft von unschätzbarem Wert. Möge der Geist des Ramadan – der Gedanke an Frieden, Mitgefühl und Zusammenhalt – weit über diese Tage hinaus wirken.
Möge Frieden einkehren, wo heute noch Krieg herrscht. Und möge uns das Gemeinsame immer wichtiger sein als das Trennende.
#ramadan #fastenzeit
Der Ramadan ist eine besondere Zeit – eine Zeit der Besinnung, der Dankbarkeit und der Gemeinschaft. In den vergangenen Jahren durfte ich regelmäßig die Türkisch-Islamische Gemeinde in Minden besuchen und gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern das Fasten brechen. Diese Abende berühren mich jedes Mal aufs Neue. Die Gespräche sind enorm bereichernd.
Wenn wir nach Sonnenuntergang zusammenkommen, spürt man, was Gemeinschaft wirklich bedeutet: Offenheit, Herzlichkeit und gegenseitiger Respekt. Es sind Begegnungen voller Wärme, Gespräche voller Vertrauen und Momente, die zeigen, wie stark uns mehr verbindet als trennt.
Als Landrat des Mühlenkreises ist es mir ein Herzensanliegen, dass alle Menschen – unabhängig von Herkunft oder Glauben – sich gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen. Unser Miteinander lebt vom Dialog. Und dieser Dialog beginnt dort, wo Menschen sich begegnen.
Gerade in einer Zeit, in der vielerorts Unsicherheit, Konflikte und Krieg das Weltgeschehen prägen, sind solche Momente der Zusammenkunft von unschätzbarem Wert. Möge der Geist des Ramadan – der Gedanke an Frieden, Mitgefühl und Zusammenhalt – weit über diese Tage hinaus wirken.
Möge Frieden einkehren, wo heute noch Krieg herrscht. Und möge uns das Gemeinsame immer wichtiger sein als das Trennende.
#ramadan #fastenzeit
„Jetzt erst recht.“
Rechte Hetze ist für mich leider trauriger Alltag geworden.
Wenn man Ali heißt und in Deutschland Politik macht, dann wird man angefeindet. In meinem Wahlkampf und auch darüber hinaus habe ich erlebt, wie schnell aus Kritik Hass wird. Wie Menschen meinen, sie dürften mir absprechen, hier dazuzugehören. Wie sie versuchen, mich kleinzumachen.
Die Botschaft ist oft dieselbe: Ein Ali dürfe so ein Amt nicht bekleiden.
Doch ich sage: Doch. Gerade deshalb.
Ich bin hier zu Hause. Ich stehe für dieses Land ein. Für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Für Respekt. Für Zusammenhalt.
Natürlich treffen einen solche Angriffe. Natürlich geht das nicht spurlos an einem vorbei. Aber ich bin so gestrickt, dass ich auf Hetze nicht mit Rückzug reagiere – sondern mit einer klaren Haltung:
Jetzt erst recht.
Jetzt erst recht engagiere ich mich. Jetzt erst recht widerspreche ich. Jetzt erst recht überlasse ich dieses Land nicht denjenigen, die spalten wollen.
Und ich weiß: Ich bin nicht allein.
Die überwältigende Mehrheit unserer Gesellschaft steht fest auf dem Boden der Demokratie. Demokratinnen und Demokraten müssen jetzt zusammenhalten – parteiübergreifend, generationenübergreifend, mit und ohne Migrationsgeschichte.
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Lautesten den Ton angeben.
Wir müssen seriösen Medien den Rücken stärken – gerade in Zeiten, in denen Begriffe wie „Lügenpresse“ wieder salonfähig gemacht werden sollen. Qualitätsjournalismus ist kein Feindbild, sondern ein Fundament unserer Demokratie.
Und wir müssen gemeinsam gegen Fake News einstehen. Gegen gezielte Desinformation. Gegen das bewusste Schüren von Angst und Ressentiments.
Unsere Antwort auf Hass darf nicht Schweigen sein. Unsere Antwort auf Hetze muss Haltung sein. Unsere Antwort auf Spaltung muss Zusammenhalt sein.
Ich lasse mich nicht entmutigen. Ich mache weiter Politik. Mit Überzeugung. Mit Mut. Und mit einer klaren „Erst-recht“-Mentalität.
Für unsere Demokratie.
„Jetzt erst recht.“
Rechte Hetze ist für mich leider trauriger Alltag geworden.
Wenn man Ali heißt und in Deutschland Politik macht, dann wird man angefeindet. In meinem Wahlkampf und auch darüber hinaus habe ich erlebt, wie schnell aus Kritik Hass wird. Wie Menschen meinen, sie dürften mir absprechen, hier dazuzugehören. Wie sie versuchen, mich kleinzumachen.
Die Botschaft ist oft dieselbe: Ein Ali dürfe so ein Amt nicht bekleiden.
Doch ich sage: Doch. Gerade deshalb.
Ich bin hier zu Hause. Ich stehe für dieses Land ein. Für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Für Respekt. Für Zusammenhalt.
Natürlich treffen einen solche Angriffe. Natürlich geht das nicht spurlos an einem vorbei. Aber ich bin so gestrickt, dass ich auf Hetze nicht mit Rückzug reagiere – sondern mit einer klaren Haltung:
Jetzt erst recht.
Jetzt erst recht engagiere ich mich. Jetzt erst recht widerspreche ich. Jetzt erst recht überlasse ich dieses Land nicht denjenigen, die spalten wollen.
Und ich weiß: Ich bin nicht allein.
Die überwältigende Mehrheit unserer Gesellschaft steht fest auf dem Boden der Demokratie. Demokratinnen und Demokraten müssen jetzt zusammenhalten – parteiübergreifend, generationenübergreifend, mit und ohne Migrationsgeschichte.
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Lautesten den Ton angeben.
Wir müssen seriösen Medien den Rücken stärken – gerade in Zeiten, in denen Begriffe wie „Lügenpresse“ wieder salonfähig gemacht werden sollen. Qualitätsjournalismus ist kein Feindbild, sondern ein Fundament unserer Demokratie.
Und wir müssen gemeinsam gegen Fake News einstehen. Gegen gezielte Desinformation. Gegen das bewusste Schüren von Angst und Ressentiments.
Unsere Antwort auf Hass darf nicht Schweigen sein. Unsere Antwort auf Hetze muss Haltung sein. Unsere Antwort auf Spaltung muss Zusammenhalt sein.
Ich lasse mich nicht entmutigen. Ich mache weiter Politik. Mit Überzeugung. Mit Mut. Und mit einer klaren „Erst-recht“-Mentalität.
Für unsere Demokratie.
Termine
Ich freue mich, wenn wir bei diesen Gelegenheiten ins Gespräch kommen.