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Lieber Oliver Welke, liebe @heuteshow, ich liebe zwar die heute-Show, aber das, was ihr hier behauptet, ist einfach falsch. Es stimmt schlicht nicht, dass Beamte bei ihrer Pensionierung pauschal 72 Prozent ihres letzten Gehalts bekommen.

Die Beamtenpension berechnet sich nämlich nicht nach dem Motto „letztes Gehalt mal 0,72“, sondern auf Grundlage der ruhegehaltsfähigen Dienstzeit. Für jedes volle Dienstjahr wird ein bestimmter Prozentsatz erworben – aktuell sind das 1,79375 Prozent pro Jahr. Dieser Prozentsatz wird mit den ruhegehaltsfähigen Dienstjahren multipliziert. Erst daraus ergibt sich der individuelle Ruhegehaltssatz.

Wer also beispielsweise 40 ruhegehaltsfähige Dienstjahre erreicht, kommt rechnerisch auf rund 71,75 Prozent – das ist der gesetzlich festgelegte Höchstsatz von 71,75 Prozent. Aber den bekommt eben nur, wer auch entsprechend lange Dienst geleistet hat. Wer weniger Dienstjahre hat, erhält entsprechend weniger.

Entscheidend ist außerdem nicht „das letzte Gehalt“ im allgemeinen Sinne, sondern die zuletzt erreichte ruhegehaltsfähige Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe. Und auch hier gelten zahlreiche Detailregelungen, etwa zu Teilzeit, Beurlaubungen oder Mindestversorgungsansprüchen.

Kurz gesagt: Die Beamtenpension ist ein streng geregeltes, dienstzeitabhängiges Versorgungssystem – keine pauschale 72-Prozent-Garantie.

#pension #beamte

Lieber Oliver Welke, liebe @heuteshow, ich liebe zwar die heute-Show, aber das, was ihr hier behauptet, ist einfach falsch. Es stimmt schlicht nicht, dass Beamte bei ihrer Pensionierung pauschal 72 Prozent ihres letzten Gehalts bekommen.

Die Beamtenpension berechnet sich nämlich nicht nach dem Motto „letztes Gehalt mal 0,72“, sondern auf Grundlage der ruhegehaltsfähigen Dienstzeit. Für jedes volle Dienstjahr wird ein bestimmter Prozentsatz erworben – aktuell sind das 1,79375 Prozent pro Jahr. Dieser Prozentsatz wird mit den ruhegehaltsfähigen Dienstjahren multipliziert. Erst daraus ergibt sich der individuelle Ruhegehaltssatz.

Wer also beispielsweise 40 ruhegehaltsfähige Dienstjahre erreicht, kommt rechnerisch auf rund 71,75 Prozent – das ist der gesetzlich festgelegte Höchstsatz von 71,75 Prozent. Aber den bekommt eben nur, wer auch entsprechend lange Dienst geleistet hat. Wer weniger Dienstjahre hat, erhält entsprechend weniger.

Entscheidend ist außerdem nicht „das letzte Gehalt“ im allgemeinen Sinne, sondern die zuletzt erreichte ruhegehaltsfähige Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe. Und auch hier gelten zahlreiche Detailregelungen, etwa zu Teilzeit, Beurlaubungen oder Mindestversorgungsansprüchen.

Kurz gesagt: Die Beamtenpension ist ein streng geregeltes, dienstzeitabhängiges Versorgungssystem – keine pauschale 72-Prozent-Garantie.

#pension #beamte
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165 59
✨ Heute ist Internationaler Tag der sozialen Gerechtigkeit – ein Tag, der uns innehalten lässt.
Der 20. Februar wurde 2009 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um jährlich daran zu erinnern, wie kostbar – und wie zerbrechlich – soziale Gerechtigkeit ist. Er macht auf Ungleichheit, Diskriminierung, Armut und fehlende Chancen aufmerksam – und fordert uns auf zu handeln.

Soziale Gerechtigkeit bedeutet mehr als faire Einkommen. Sie heißt Zugang zu Bildung, Gesundheit, Teilhabe und Würde für alle – unabhängig von Herkunft und Lebensumständen.

Ein Blick in unser Land zeigt:

🔹 Fast jedes fünfte Kind in Deutschland ist armutsgefährdet – rund 2,9 Millionen junge Menschen mit eingeschränkten Startchancen, weniger Bildungschancen und erhöhten gesundheitlichen Risiken.
🔹 Kinder aus ärmeren Familien berichten häufiger von geringerer Lebenszufriedenheit und sozialer Isolation.
🔹 Auch der 17. Kinder- und Jugendbericht zeigt: Armut ist ein konkretes Hindernis für Entwicklung und Zukunft.

Das sind keine abstrakten Zahlen – es sind Lebensrealitäten. Und genau deshalb müssen wir über Prävention sprechen.

💡 Warum Prävention?
Weil Armut sich nicht einfach reparieren lässt.
🔸 Frühzeitige Unterstützung stärkt Familien.
🔸 Frühkindliche Förderung schafft faire Startchancen.
🔸 Investitionen in Bildung, Gesundheit und Teilhabe wirken über Generationen.

Prävention ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in eine starke, gerechte Gesellschaft.

Lasst uns heute nicht nur nachdenken, sondern handeln:
🌱 Für Gerechtigkeit.
🌱 Für Chancen.
🌱 Für eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt.

Denn soziale Gerechtigkeit beginnt mit Verantwortung – heute und jeden Tag. 💛

✨ Heute ist Internationaler Tag der sozialen Gerechtigkeit – ein Tag, der uns innehalten lässt.
Der 20. Februar wurde 2009 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um jährlich daran zu erinnern, wie kostbar – und wie zerbrechlich – soziale Gerechtigkeit ist. Er macht auf Ungleichheit, Diskriminierung, Armut und fehlende Chancen aufmerksam – und fordert uns auf zu handeln.

Soziale Gerechtigkeit bedeutet mehr als faire Einkommen. Sie heißt Zugang zu Bildung, Gesundheit, Teilhabe und Würde für alle – unabhängig von Herkunft und Lebensumständen.

Ein Blick in unser Land zeigt:

🔹 Fast jedes fünfte Kind in Deutschland ist armutsgefährdet – rund 2,9 Millionen junge Menschen mit eingeschränkten Startchancen, weniger Bildungschancen und erhöhten gesundheitlichen Risiken.
🔹 Kinder aus ärmeren Familien berichten häufiger von geringerer Lebenszufriedenheit und sozialer Isolation.
🔹 Auch der 17. Kinder- und Jugendbericht zeigt: Armut ist ein konkretes Hindernis für Entwicklung und Zukunft.

Das sind keine abstrakten Zahlen – es sind Lebensrealitäten. Und genau deshalb müssen wir über Prävention sprechen.

💡 Warum Prävention?
Weil Armut sich nicht einfach reparieren lässt.
🔸 Frühzeitige Unterstützung stärkt Familien.
🔸 Frühkindliche Förderung schafft faire Startchancen.
🔸 Investitionen in Bildung, Gesundheit und Teilhabe wirken über Generationen.

Prävention ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in eine starke, gerechte Gesellschaft.

Lasst uns heute nicht nur nachdenken, sondern handeln:
🌱 Für Gerechtigkeit.
🌱 Für Chancen.
🌱 Für eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt.

Denn soziale Gerechtigkeit beginnt mit Verantwortung – heute und jeden Tag. 💛
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115 5
Karneval vorbei und jetzt haben die Kolleginnen und Kollegen erst einmal für 9 Monate Pause von den "Wurfgeschossen".

Aber nach dem Karneval ist bekanntlich vor dem Karneval!

An dieser Stelle ein großer Dank an die Ehrenamtlichen in den Karnevalsgesellschaften, die mit so viel mühevoller Arbeit tolle Sitzungen und Umzüge geplant und umgesetzt haben. 

Gerade jetzt ist das karnevalistische Motto "Wir sind bunt und trotzdem eins" so wichtig!

Nun aber bisschen Fastenzeit!

#fastenzeit #karneval

Karneval vorbei und jetzt haben die Kolleginnen und Kollegen erst einmal für 9 Monate Pause von den "Wurfgeschossen".

Aber nach dem Karneval ist bekanntlich vor dem Karneval!

An dieser Stelle ein großer Dank an die Ehrenamtlichen in den Karnevalsgesellschaften, die mit so viel mühevoller Arbeit tolle Sitzungen und Umzüge geplant und umgesetzt haben.

Gerade jetzt ist das karnevalistische Motto "Wir sind bunt und trotzdem eins" so wichtig!

Nun aber bisschen Fastenzeit!

#fastenzeit #karneval
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114 6
Wir stehen gerade vor einer politischen Fehlentscheidung, die weitreichende Folgen für unsere Gesellschaft und unseren Arbeitsmarkt haben wird. Innenminister Alexander Dobrindt und sein Ministerium haben angekündigt, die Finanzierung und Zulassung für staatliche Integrations- und Sprachkurse deutlich einzuschränken. Seit Ende letzten Jahres werden faktisch keine neuen Anträge für freiwillige Integrationskurse mehr bewilligt, und in Zukunft sollen nur noch Menschen mit einem gesetzlichen Anspruch oder einer „positiven Bleibeperspektive“ Zugang bekommen. 

Das klingt auf den ersten Blick nach einer haushaltspolitischen Sparmaßnahme – doch was hier tatsächlich auf dem Spiel steht, ist die Zukunft vieler Menschen und unserer gesamten Gesellschaft.

Erstens: Wir sagen doch alle, dass sprachliche und kulturelle Integration der Schlüssel zum Erfolg auf dem Arbeitsmarkt ist. Ohne Deutschkenntnisse bleibt der Weg in Ausbildung und Arbeit blockiert – und das nicht nur für wenige, sondern für Zehntausende Menschen, die in Deutschland leben und arbeiten wollen. Wenn genau dort gekürzt wird, schaffen wir uns die Integrationsverlierer von morgen. Das wäre wie an der falschen Stelle beim Dach sparen, durch das es reinregnet – am Ende sind nicht nur die Bewohner nass, sondern das ganze Haus beschädigt. 

Zweitens: Die Kürzungen treffen nicht nur die Lernenden. Die Kursanbieter, Lehrkräfte und Volkshochschulen, die seit Jahren Deutschunterricht und Orientierungskurse anbieten, stehen nun vor dem Finanziellen Aus. Viele müssen schließen, Lehrkräfte bangen um ihre Existenz, und wertvolle Strukturen, die sich über Jahrzehnte aufgebaut haben, gehen verloren. Diese Netzwerke und Bildungseinrichtungen lassen sich nicht einfach „wieder hochfahren“, wenn in ein paar Jahren erneut mehr Geflüchtete oder Migrantinnen und Migranten kommen. 

Sprache ist nicht nur ein Mittel zur Kommunikation – sie ist der Schlüssel zur Teilhabe, zum Arbeitsmarkt und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer das verkennt, spart heute wenige Millionen und zahlt morgen viel Milliarden an Folgekosten – sozial, ökonomisch und menschlich.

#Integration #integrationskurse

Wir stehen gerade vor einer politischen Fehlentscheidung, die weitreichende Folgen für unsere Gesellschaft und unseren Arbeitsmarkt haben wird. Innenminister Alexander Dobrindt und sein Ministerium haben angekündigt, die Finanzierung und Zulassung für staatliche Integrations- und Sprachkurse deutlich einzuschränken. Seit Ende letzten Jahres werden faktisch keine neuen Anträge für freiwillige Integrationskurse mehr bewilligt, und in Zukunft sollen nur noch Menschen mit einem gesetzlichen Anspruch oder einer „positiven Bleibeperspektive“ Zugang bekommen.

Das klingt auf den ersten Blick nach einer haushaltspolitischen Sparmaßnahme – doch was hier tatsächlich auf dem Spiel steht, ist die Zukunft vieler Menschen und unserer gesamten Gesellschaft.

Erstens: Wir sagen doch alle, dass sprachliche und kulturelle Integration der Schlüssel zum Erfolg auf dem Arbeitsmarkt ist. Ohne Deutschkenntnisse bleibt der Weg in Ausbildung und Arbeit blockiert – und das nicht nur für wenige, sondern für Zehntausende Menschen, die in Deutschland leben und arbeiten wollen. Wenn genau dort gekürzt wird, schaffen wir uns die Integrationsverlierer von morgen. Das wäre wie an der falschen Stelle beim Dach sparen, durch das es reinregnet – am Ende sind nicht nur die Bewohner nass, sondern das ganze Haus beschädigt.

Zweitens: Die Kürzungen treffen nicht nur die Lernenden. Die Kursanbieter, Lehrkräfte und Volkshochschulen, die seit Jahren Deutschunterricht und Orientierungskurse anbieten, stehen nun vor dem Finanziellen Aus. Viele müssen schließen, Lehrkräfte bangen um ihre Existenz, und wertvolle Strukturen, die sich über Jahrzehnte aufgebaut haben, gehen verloren. Diese Netzwerke und Bildungseinrichtungen lassen sich nicht einfach „wieder hochfahren“, wenn in ein paar Jahren erneut mehr Geflüchtete oder Migrantinnen und Migranten kommen.

Sprache ist nicht nur ein Mittel zur Kommunikation – sie ist der Schlüssel zur Teilhabe, zum Arbeitsmarkt und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer das verkennt, spart heute wenige Millionen und zahlt morgen viel Milliarden an Folgekosten – sozial, ökonomisch und menschlich.

#Integration #integrationskurse
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259 11
Einen deutlicheren Beweis, dass eine Rheinländerin einen Ostwestfalen geheiratet hat, kann es Rosenmontag wohl nicht geben! ❤️

#karneval #Rosenmontag

Einen deutlicheren Beweis, dass eine Rheinländerin einen Ostwestfalen geheiratet hat, kann es Rosenmontag wohl nicht geben! ❤️

#karneval #Rosenmontag
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478 12
✨ Endlich wieder Leben in der KAMPA-Halle! ✨

Nach fast 3 Jahren Sanierung war es gestern endlich soweit: Die KAMPA-Halle in Minden hat ihre Türen wieder geöffnet. Und was soll ich sagen? Es hat sich angefühlt wie ein echtes Nachhausekommen. ❤️

Auch wenn es beim Eröffnungsspiel von GWD Minden gegen die Rhein-Neckar Löwen sportlich nicht für einen Sieg gereicht hat – die über 3.700 Fans in der restlos ausverkauften Halle haben gezeigt, worum es wirklich geht:
Gemeinschaft. Emotionen. Zusammenhalt. Gänsehaut. 🙌🔥

Ein riesiges Dankeschön an alle, die diese Wiedereröffnung möglich gemacht haben – besonders an meine großartigen Kolleginnen und Kollegen aus der Kreisverwaltung, den beteiligten Firmen, die sogar noch am Eröffnungstag in Aktion waren und an das Team von GWD für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ohne euch wäre dieser Moment nicht möglich gewesen!

Ja, ich hätte mir persönlich eine Halle mit vier Tribünenseiten und noch mehr multifunktionalen Möglichkeiten gewünscht – gerade, weil wir als bedeutender Kreis auch kulturell Großes auf die Beine stellen könnten.

Aber: Diese Halle lebt wieder.
Für unsere Schulen. 
Für unsere Vereine. 
Für Veranstaltungen.
Für den Bundesliga-Handball.

Und das erfüllt mich mit echter Dankbarkeit. 🙏

#Minden #KAMPAHalle #GWD #Wiedereröffnung #GemeinsamStark Mühlenkreis

✨ Endlich wieder Leben in der KAMPA-Halle! ✨

Nach fast 3 Jahren Sanierung war es gestern endlich soweit: Die KAMPA-Halle in Minden hat ihre Türen wieder geöffnet. Und was soll ich sagen? Es hat sich angefühlt wie ein echtes Nachhausekommen. ❤️

Auch wenn es beim Eröffnungsspiel von GWD Minden gegen die Rhein-Neckar Löwen sportlich nicht für einen Sieg gereicht hat – die über 3.700 Fans in der restlos ausverkauften Halle haben gezeigt, worum es wirklich geht:
Gemeinschaft. Emotionen. Zusammenhalt. Gänsehaut. 🙌🔥

Ein riesiges Dankeschön an alle, die diese Wiedereröffnung möglich gemacht haben – besonders an meine großartigen Kolleginnen und Kollegen aus der Kreisverwaltung, den beteiligten Firmen, die sogar noch am Eröffnungstag in Aktion waren und an das Team von GWD für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ohne euch wäre dieser Moment nicht möglich gewesen!

Ja, ich hätte mir persönlich eine Halle mit vier Tribünenseiten und noch mehr multifunktionalen Möglichkeiten gewünscht – gerade, weil wir als bedeutender Kreis auch kulturell Großes auf die Beine stellen könnten.

Aber: Diese Halle lebt wieder.
Für unsere Schulen.
Für unsere Vereine.
Für Veranstaltungen.
Für den Bundesliga-Handball.

Und das erfüllt mich mit echter Dankbarkeit. 🙏

#Minden #KAMPAHalle #GWD #Wiedereröffnung #GemeinsamStark Mühlenkreis
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155 0
So sieht mich die KI, wenn ich sie frage, ob sie alle auffindbaren Informationen über mich in eine karikaturistische Zeichnung stecken soll. 

Ich finde es schön, zumal von Kindern, bis Senioren, von Polizei bis Krankenhaus, Ökologie bis Finanzen und sogar unser Kaiser alles dabei ist. Dass die KI "Haushalt" nicht richtig schreibt, ist vielleicht ein Beweis für die finanziell herausfordernden Zeiten! 😀

So sieht mich die KI, wenn ich sie frage, ob sie alle auffindbaren Informationen über mich in eine karikaturistische Zeichnung stecken soll.

Ich finde es schön, zumal von Kindern, bis Senioren, von Polizei bis Krankenhaus, Ökologie bis Finanzen und sogar unser Kaiser alles dabei ist. Dass die KI "Haushalt" nicht richtig schreibt, ist vielleicht ein Beweis für die finanziell herausfordernden Zeiten! 😀
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221 11
Ein Job im Landratsamt ist anspruchsvoll – oft bleibt wenig Zeit für die Familie.
Und doch ist genau diese Zeit so unfassbar wichtig. Sie erdet, gibt Kraft und erinnert daran, was wirklich zählt. ❤️

In vielen Reden wird der Familie gedankt, dass sie diesen Job 24/7 mitträgt. Ich möchte das nicht nur sagen, sondern leben.

Deshalb machen wir seit letztem Jahr zu den Halbjahreszeugnissen einen Vater-Sohn-Kurzurlaub. Kleine Auszeiten, große Erinnerungen. ✈️
Letztes Jahr: Paris. 🇨🇵
Dieses Jahr: Rom. 🇮🇹

Diese gemeinsamen Momente sind unbezahlbar – und ich bin unglaublich dankbar und privilegiert, diese Zeit genießen zu dürfen.

Viele Grüße aus Rom bei tollem Wetter! ☀️

Ein Job im Landratsamt ist anspruchsvoll – oft bleibt wenig Zeit für die Familie.
Und doch ist genau diese Zeit so unfassbar wichtig. Sie erdet, gibt Kraft und erinnert daran, was wirklich zählt. ❤️

In vielen Reden wird der Familie gedankt, dass sie diesen Job 24/7 mitträgt. Ich möchte das nicht nur sagen, sondern leben.

Deshalb machen wir seit letztem Jahr zu den Halbjahreszeugnissen einen Vater-Sohn-Kurzurlaub. Kleine Auszeiten, große Erinnerungen. ✈️
Letztes Jahr: Paris. 🇨🇵
Dieses Jahr: Rom. 🇮🇹

Diese gemeinsamen Momente sind unbezahlbar – und ich bin unglaublich dankbar und privilegiert, diese Zeit genießen zu dürfen.

Viele Grüße aus Rom bei tollem Wetter! ☀️
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434 14
Warum ich viele Gleichstellungsbewegungen so gut verstehe.

Weil sie meinem eigenen Weg ähnlicher sind, als viele denken.

Mein Name ist Ali Doğan.
Ich bin Volljurist, Politiker, Verwaltungsfachmann – und heute der erste Landrat mit Migrationshintergrund in Deutschland.

Das klingt nach Erfolg.
Aber mein Weg war schwer.

Ich bin mit dem Gefühl aufgewachsen, nicht wirklich gesehen zu werden.
In Gesprächen. Bei Entscheidungen. In Erwartungen.
Zu oft wurde mir signalisiert: „Du passt nicht so recht hierher.“

Ich musste lauter sein.
Sichtbarer.
Kompetenter.

Nicht, um besser zu sein –
sondern nur, um auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden.

Hinzu kam: Ich stamme aus einer sehr armen Familie.
Das bedeutete eine doppelte Belastung.

Studien zeigen, dass Menschen, die mehrfach marginalisiert sind, nicht nur einzelne Benachteiligungen erleben, sondern strukturelle Barrieren. Dieses Zusammenspiel beschreibt das Konzept der Intersektionalität sehr treffend.

Oder einfacher gesagt:
Je mehr Zuschreibungen zusammenkommen, desto höher werden die Hürden.

Genau deshalb verstehe ich viele Frauen in der Gleichstellungsbewegung so gut.
Nicht, weil unsere Erfahrungen identisch sind – sondern analog.

Menschen werden selten wegen fehlender Qualifikation übergangen.
Sie werden unterschätzt –
wegen historischer Rollenbilder, gesellschaftlicher Machtverhältnisse und impliziter Vorannahmen.

Ich habe erlebt, dass eine Hauptverwaltungsbeamtin mit ganz ähnlichen Widerständen konfrontiert war wie ich.
Spätestens da war mir klar:
Gleichstellungspolitik ist kein Nice-to-have. Sie ist essenziell.

Denn das Überwinden dieser Barrieren ist kein individueller Kampf.
Es ist ein gesellschaftlicher Auftrag.

✨ Lasst uns deshalb nicht nur einzelne Ungleichheiten bekämpfen –
sondern die Mechanismen, die sie miteinander verbinden.

Übrigens: Ein sehr konkreter Beleg dafür ist der Equal Pay Gap – die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern trotz gleicher Qualifikation und vergleichbarer Arbeit.

👉 Der Equal Pay Day ist in diesem Jahr am 27. Februar.
Ein Datum, das erinnert:
Gleichstellung ist keine Symboldebatte –
sondern eine Frage von Fairness, Leistungsgerechtigkeit und Respekt.

Warum ich viele Gleichstellungsbewegungen so gut verstehe.

Weil sie meinem eigenen Weg ähnlicher sind, als viele denken.

Mein Name ist Ali Doğan.
Ich bin Volljurist, Politiker, Verwaltungsfachmann – und heute der erste Landrat mit Migrationshintergrund in Deutschland.

Das klingt nach Erfolg.
Aber mein Weg war schwer.

Ich bin mit dem Gefühl aufgewachsen, nicht wirklich gesehen zu werden.
In Gesprächen. Bei Entscheidungen. In Erwartungen.
Zu oft wurde mir signalisiert: „Du passt nicht so recht hierher.“

Ich musste lauter sein.
Sichtbarer.
Kompetenter.

Nicht, um besser zu sein –
sondern nur, um auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden.

Hinzu kam: Ich stamme aus einer sehr armen Familie.
Das bedeutete eine doppelte Belastung.

Studien zeigen, dass Menschen, die mehrfach marginalisiert sind, nicht nur einzelne Benachteiligungen erleben, sondern strukturelle Barrieren. Dieses Zusammenspiel beschreibt das Konzept der Intersektionalität sehr treffend.

Oder einfacher gesagt:
Je mehr Zuschreibungen zusammenkommen, desto höher werden die Hürden.

Genau deshalb verstehe ich viele Frauen in der Gleichstellungsbewegung so gut.
Nicht, weil unsere Erfahrungen identisch sind – sondern analog.

Menschen werden selten wegen fehlender Qualifikation übergangen.
Sie werden unterschätzt –
wegen historischer Rollenbilder, gesellschaftlicher Machtverhältnisse und impliziter Vorannahmen.

Ich habe erlebt, dass eine Hauptverwaltungsbeamtin mit ganz ähnlichen Widerständen konfrontiert war wie ich.
Spätestens da war mir klar:
Gleichstellungspolitik ist kein Nice-to-have. Sie ist essenziell.

Denn das Überwinden dieser Barrieren ist kein individueller Kampf.
Es ist ein gesellschaftlicher Auftrag.

✨ Lasst uns deshalb nicht nur einzelne Ungleichheiten bekämpfen –
sondern die Mechanismen, die sie miteinander verbinden.

Übrigens: Ein sehr konkreter Beleg dafür ist der Equal Pay Gap – die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern trotz gleicher Qualifikation und vergleichbarer Arbeit.

👉 Der Equal Pay Day ist in diesem Jahr am 27. Februar.
Ein Datum, das erinnert:
Gleichstellung ist keine Symboldebatte –
sondern eine Frage von Fairness, Leistungsgerechtigkeit und Respekt.
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141 4
Alltagsrassismus ist kein Missverständnis – und der Umgang damit ist keine einfache Frage.

In den letzten Monaten habe ich an vielen Schulen mit Jugendlichen gesprochen. Eine Frage kommt fast immer:

Haben Sie selbst Diskriminierung erlebt?

Meine Antwort: Ja – sehr häufig.

Oft folgt eine zweite Frage, vor allem von jungen Menschen mit ähnlichen Erfahrungen:

Wie geht man damit um? Ignorieren oder ansprechen?

Die Situationen ähneln sich:
💬 „Woher kommst du wirklich?“
💬 „Du sprichst aber gut Deutsch!“
💬 „Wie ist das denn bei euch?“

Oder das misstrauische Beobachten im Geschäft – nicht wegen des Verhaltens, sondern wegen eines zugeschriebenen Risikos.

Der Migrationsforscher Mark Terkessidis nennt das Alltagsrassismus: subtil, routiniert, oft unbeabsichtigt – aber wirksam. Er stellt Zugehörigkeit infrage und verschiebt Verantwortung auf die Betroffenen: „Stell dich nicht so an.“ Wie oft hörte ich: „Das ist doch nur Interesse.“

Die Frage nach dem richtigen Umgang ist berechtigt – aber es gibt keine Patentlösung.

Der Erziehungswissenschaftler Paul Mecheril betont: Entscheidend ist die Handlungsmacht der Betroffenen. Kein „richtig“ oder „falsch“, sondern das, was schützt.
Manchmal lasse ich einen Satz stehen – um mich selbst zu schützen.

Manchmal will ich eine Situation nicht zerstören, wenn klar ist, dass kein Problembewusstsein da ist.
Manchmal frage ich ruhig nach:
Warum interessiert Sie das?
Was meinen Sie mit „wirklich“?

Und manchmal hilft es, klarzustellen:
Ich bin hier geboren. Das ist meine Heimat.

Aber auch das reicht nicht immer, weil das Bedürfnis nach „Anderssein“ oft stärker ist.

Wichtig ist: Nicht Betroffene müssen lernen, Alltagsrassismus auszuhalten. Die Gesellschaft muss lernen, ihn zu erkennen – und zu verlernen.
Der Kulturtheoretiker Stuart Hall nennt das Othering: Menschen werden nicht als Individuen gesehen, sondern als „die Anderen“.

Als Volljurist und erster Landrat mit Migrationshintergrund spreche ich darüber, weil junge Menschen Ehrlichkeit verdienen.

Alltagsrassismus ist real. Und der Umgang damit darf vielfältig sein.

#Alltagsrassismus

Alltagsrassismus ist kein Missverständnis – und der Umgang damit ist keine einfache Frage.

In den letzten Monaten habe ich an vielen Schulen mit Jugendlichen gesprochen. Eine Frage kommt fast immer:

Haben Sie selbst Diskriminierung erlebt?

Meine Antwort: Ja – sehr häufig.

Oft folgt eine zweite Frage, vor allem von jungen Menschen mit ähnlichen Erfahrungen:

Wie geht man damit um? Ignorieren oder ansprechen?

Die Situationen ähneln sich:
💬 „Woher kommst du wirklich?“
💬 „Du sprichst aber gut Deutsch!“
💬 „Wie ist das denn bei euch?“

Oder das misstrauische Beobachten im Geschäft – nicht wegen des Verhaltens, sondern wegen eines zugeschriebenen Risikos.

Der Migrationsforscher Mark Terkessidis nennt das Alltagsrassismus: subtil, routiniert, oft unbeabsichtigt – aber wirksam. Er stellt Zugehörigkeit infrage und verschiebt Verantwortung auf die Betroffenen: „Stell dich nicht so an.“ Wie oft hörte ich: „Das ist doch nur Interesse.“

Die Frage nach dem richtigen Umgang ist berechtigt – aber es gibt keine Patentlösung.

Der Erziehungswissenschaftler Paul Mecheril betont: Entscheidend ist die Handlungsmacht der Betroffenen. Kein „richtig“ oder „falsch“, sondern das, was schützt.
Manchmal lasse ich einen Satz stehen – um mich selbst zu schützen.

Manchmal will ich eine Situation nicht zerstören, wenn klar ist, dass kein Problembewusstsein da ist.
Manchmal frage ich ruhig nach:
Warum interessiert Sie das?
Was meinen Sie mit „wirklich“?

Und manchmal hilft es, klarzustellen:
Ich bin hier geboren. Das ist meine Heimat.

Aber auch das reicht nicht immer, weil das Bedürfnis nach „Anderssein“ oft stärker ist.

Wichtig ist: Nicht Betroffene müssen lernen, Alltagsrassismus auszuhalten. Die Gesellschaft muss lernen, ihn zu erkennen – und zu verlernen.
Der Kulturtheoretiker Stuart Hall nennt das Othering: Menschen werden nicht als Individuen gesehen, sondern als „die Anderen“.

Als Volljurist und erster Landrat mit Migrationshintergrund spreche ich darüber, weil junge Menschen Ehrlichkeit verdienen.

Alltagsrassismus ist real. Und der Umgang damit darf vielfältig sein.

#Alltagsrassismus
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231 18
Nicht jeder Mensch muss studieren.
Aber jeder Mensch ist gleich viel wert.

Im Mindener Tageblatt porträtiert die Autorin Zoé Zacharias einen Mann, ohne den das Nachtleben vieler Menschen sehr schnell im Chaos versinken würde: Rudi Weiß, Reinigungskraft im Mindener Musikbox-Club. Der Artikel trägt den drastischen, aber ehrlichen Titel: „Für mich bleibt nur die Kotze“ – und genau darum geht es auch.

Während andere feiern, tanzen und trinken, sorgt Rudi Weiß dafür, dass Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit erhalten bleiben. Er wischt Erbrochenes weg, beseitigt zerbrochene Gläser, reinigt Toiletten, trägt Warnschilder durch den Club und greift ein, wenn Rücksichtslosigkeit überhandnimmt. Nacht für Nacht. Still, zuverlässig, körperlich anstrengend – und meist unbeachtet.

Der Artikel zeigt eindrücklich, was dieser Job bedeutet: harte Arbeit zu später Stunde, wenig Dank, viel Verantwortung. Und dennoch macht Rudi Weiß seine Arbeit mit Haltung, Professionalität und einem klaren Sinn für Ordnung. Nicht, weil es glamourös ist – sondern weil es notwendig ist.

Genau solche Menschen halten unsere Gesellschaft am Laufen.
Und genau solche Berufe werden viel zu oft geringgeschätzt oder schlecht bezahlt.

Während sich manche Menschen in Ausreden, Abwertungen oder Überheblichkeit flüchten, leistet hier einer einen echten Knochenjob. Dafür gebühren Respekt, Anerkennung und Dank – und umso wichtiger sind faire Löhne.

Ganz ehrlich: Jede*r, der oder die meint, der Mindestlohn sei „unangemessen hoch“, sollte diesen Job einmal einen Abend selbst machen.

Danke an das Mindener Tageblatt für diesen wichtigen Beitrag.
Danke an Zoé Zacharias für das sensible und klare Porträt.
Und danke an Axel Lehn für die starken Bilder, die zeigen, was sonst gern übersehen wird.

Mehr #Wertschätzung. Mehr #Fairness. Mehr #Respekt.

Hinweis:
Den vollständigen Artikel erhaltet ihr, wenn ihr ein Digitalabo abschließt oder die heutige Printausgabe kauft. Das ist wiederum Wertschätzung dem Qualitätsjournalismus gegenüber.

Nicht jeder Mensch muss studieren.
Aber jeder Mensch ist gleich viel wert.

Im Mindener Tageblatt porträtiert die Autorin Zoé Zacharias einen Mann, ohne den das Nachtleben vieler Menschen sehr schnell im Chaos versinken würde: Rudi Weiß, Reinigungskraft im Mindener Musikbox-Club. Der Artikel trägt den drastischen, aber ehrlichen Titel: „Für mich bleibt nur die Kotze“ – und genau darum geht es auch.

Während andere feiern, tanzen und trinken, sorgt Rudi Weiß dafür, dass Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit erhalten bleiben. Er wischt Erbrochenes weg, beseitigt zerbrochene Gläser, reinigt Toiletten, trägt Warnschilder durch den Club und greift ein, wenn Rücksichtslosigkeit überhandnimmt. Nacht für Nacht. Still, zuverlässig, körperlich anstrengend – und meist unbeachtet.

Der Artikel zeigt eindrücklich, was dieser Job bedeutet: harte Arbeit zu später Stunde, wenig Dank, viel Verantwortung. Und dennoch macht Rudi Weiß seine Arbeit mit Haltung, Professionalität und einem klaren Sinn für Ordnung. Nicht, weil es glamourös ist – sondern weil es notwendig ist.

Genau solche Menschen halten unsere Gesellschaft am Laufen.
Und genau solche Berufe werden viel zu oft geringgeschätzt oder schlecht bezahlt.

Während sich manche Menschen in Ausreden, Abwertungen oder Überheblichkeit flüchten, leistet hier einer einen echten Knochenjob. Dafür gebühren Respekt, Anerkennung und Dank – und umso wichtiger sind faire Löhne.

Ganz ehrlich: Jede*r, der oder die meint, der Mindestlohn sei „unangemessen hoch“, sollte diesen Job einmal einen Abend selbst machen.

Danke an das Mindener Tageblatt für diesen wichtigen Beitrag.
Danke an Zoé Zacharias für das sensible und klare Porträt.
Und danke an Axel Lehn für die starken Bilder, die zeigen, was sonst gern übersehen wird.

Mehr #Wertschätzung. Mehr #Fairness. Mehr #Respekt.

Hinweis:
Den vollständigen Artikel erhaltet ihr, wenn ihr ein Digitalabo abschließt oder die heutige Printausgabe kauft. Das ist wiederum Wertschätzung dem Qualitätsjournalismus gegenüber.
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