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„Sind Sie Deutsche?“

Diese Frage stellt ein rechtsextremer Streamer einer SPIEGEL-Journalistin.

Und wisst ihr, was mich daran zusätzlich beschäftigt?
Dieser Mann kommt aus meinem Kreis, aus dem Kreis Minden-Lübbecke.

Und deshalb will ich dazu etwas sagen.

Wann haben wir eigentlich angefangen, Menschen wieder danach zu sortieren, wer angeblich deutsch genug ist?

Ich bin in Deutschland geboren. Ich bin Deutscher. Ich bin Landrat. Und trotzdem kenne ich diese Frage:
„Aber wo kommst du wirklich her?“

Deutschsein bemisst sich nicht an einem Nachnamen. Nicht an Hautfarbe. Nicht daran, wo die Eltern geboren wurden.

Unser Grundgesetz beginnt nicht mit:
„Die Würde des Deutschen ist unantastbar.“

Sondern: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Und wenn solche Grenzen wieder gezogen werden, müssen wir widersprechen.

Egal, ob in Magdeburg oder hier bei uns in Minden-Lübbecke.

Wir weichen keinen Zentimeter zurück.

#wirsindmehr

„Sind Sie Deutsche?“

Diese Frage stellt ein rechtsextremer Streamer einer SPIEGEL-Journalistin.

Und wisst ihr, was mich daran zusätzlich beschäftigt?
Dieser Mann kommt aus meinem Kreis, aus dem Kreis Minden-Lübbecke.

Und deshalb will ich dazu etwas sagen.

Wann haben wir eigentlich angefangen, Menschen wieder danach zu sortieren, wer angeblich deutsch genug ist?

Ich bin in Deutschland geboren. Ich bin Deutscher. Ich bin Landrat. Und trotzdem kenne ich diese Frage:
„Aber wo kommst du wirklich her?“

Deutschsein bemisst sich nicht an einem Nachnamen. Nicht an Hautfarbe. Nicht daran, wo die Eltern geboren wurden.

Unser Grundgesetz beginnt nicht mit:
„Die Würde des Deutschen ist unantastbar.“

Sondern: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Und wenn solche Grenzen wieder gezogen werden, müssen wir widersprechen.

Egal, ob in Magdeburg oder hier bei uns in Minden-Lübbecke.

Wir weichen keinen Zentimeter zurück.

#wirsindmehr
...

1955 149
Leute, ich muss euch etwas sagen.

Vor zwei Tagen stand an unserem Kreishaus sechsmal:
„Ali raus.“

Und wisst ihr, was seitdem passiert ist?

Überall lese ich:
„Ali bleibt.“

Ich habe in den letzten zwei Tagen Nachrichten aus ganz Deutschland bekommen. Von Menschen, die ich kenne. Von Menschen, die ich noch nie getroffen habe. Aus der Politik, aus Unternehmen, aus Vereinen – und vor allem von unglaublich vielen ganz normalen Menschen.

Und während ich hier heute Morgen laufe, möchte ich einfach einmal sagen:

Danke. Wirklich. Danke.

Diese Solidarität hat mich tief berührt.

Aber sie hat auch etwas mit mir gemacht.

Denn ich habe verstanden: Es geht hier längst nicht nur um mich.

Es gibt so viele Menschen, denen jeden Tag vermittelt wird:
Du gehörst nicht dazu.
Dein Name ist falsch.
Deine Herkunft ist falsch.
Deine Meinung ist unerwünscht.

Und deshalb nehme ich aus diesen letzten Tagen einen Auftrag mit:

Ich werde noch lauter.

Für diejenigen, die ausgegrenzt werden.
Für diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, sich öffentlich zu wehren.
Und auch gegen diejenigen, die glauben, dass sie mit Hass, Einschüchterung oder Unwahrheiten im Netz einfach durchkommen.

Wir müssen widersprechen.

Nicht mit Hass.
Nicht mit Beleidigungen.
Sondern mit Fakten, Haltung und Rückgrat.

Denn eine Demokratie darf vor denen, die sie einschüchtern wollen, keinen einzigen Zentimeter zurückweichen.

Ihr habt mir in den vergangenen Tagen gezeigt, wie viele wir sind.

Und deshalb sage ich heute nicht mehr nur:

Ich bleibe.

Ich sage:

Wir bleiben. Wir stehen zusammen. Und wir werden mehr.

#wirsindmehr

Leute, ich muss euch etwas sagen.

Vor zwei Tagen stand an unserem Kreishaus sechsmal:
„Ali raus.“

Und wisst ihr, was seitdem passiert ist?

Überall lese ich:
„Ali bleibt.“

Ich habe in den letzten zwei Tagen Nachrichten aus ganz Deutschland bekommen. Von Menschen, die ich kenne. Von Menschen, die ich noch nie getroffen habe. Aus der Politik, aus Unternehmen, aus Vereinen – und vor allem von unglaublich vielen ganz normalen Menschen.

Und während ich hier heute Morgen laufe, möchte ich einfach einmal sagen:

Danke. Wirklich. Danke.

Diese Solidarität hat mich tief berührt.

Aber sie hat auch etwas mit mir gemacht.

Denn ich habe verstanden: Es geht hier längst nicht nur um mich.

Es gibt so viele Menschen, denen jeden Tag vermittelt wird:
Du gehörst nicht dazu.
Dein Name ist falsch.
Deine Herkunft ist falsch.
Deine Meinung ist unerwünscht.

Und deshalb nehme ich aus diesen letzten Tagen einen Auftrag mit:

Ich werde noch lauter.

Für diejenigen, die ausgegrenzt werden.
Für diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, sich öffentlich zu wehren.
Und auch gegen diejenigen, die glauben, dass sie mit Hass, Einschüchterung oder Unwahrheiten im Netz einfach durchkommen.

Wir müssen widersprechen.

Nicht mit Hass.
Nicht mit Beleidigungen.
Sondern mit Fakten, Haltung und Rückgrat.

Denn eine Demokratie darf vor denen, die sie einschüchtern wollen, keinen einzigen Zentimeter zurückweichen.

Ihr habt mir in den vergangenen Tagen gezeigt, wie viele wir sind.

Und deshalb sage ich heute nicht mehr nur:

Ich bleibe.

Ich sage:

Wir bleiben. Wir stehen zusammen. Und wir werden mehr.

#wirsindmehr
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3065 206
„Ali raus.“

Das stand heute Morgen mehrfach am Eingang unseres Kreishauses.

Mein Name. Und darunter dieses eine Wort: „raus“.

Leute, wo sind wir eigentlich hingekommen?

Ich weiß nicht, wer das gesprüht hat. Und ich weiß auch nicht, was der konkrete Anlass war. Die Polizei ermittelt.

Vielleicht geht es um politische Entscheidungen. Vielleicht darum, dass ich mich in den vergangenen Wochen sehr deutlich gegen #Rechtsextremismus und die #noAfD positioniert habe.

Vielleicht um etwas ganz anderes.

Aber eines weiß ich:

Ich heiße Ali. 
Ich bin hier geboren. 
Ich bin hier aufgewachsen.
 Deutschland ist meine Heimat. 

Und wenn jemand „Ali raus“ an das Kreishaus sprüht, dann weiß ich sehr genau, welche Wirkung diese zwei Worte haben.

Natürlich trifft mich das.

Aber wer auch immer dahintersteckt, sollte eines wissen:

Ich gehe nicht raus.

Ich werde weiter meine Meinung sagen. 

Ich werde mich weiter gegen Rassismus und Rechtsextremismus stellen.

Und ich werde mich nicht einschüchtern lassen.

Wir können hart miteinander streiten. Das gehört zur Demokratie.
Aber Hass, Ausgrenzung und Einschüchterung dürfen niemals bestimmen, wer in diesem Land seine Stimme erhebt.

Und deshalb erst recht: 
Ich bleibe. 

#niewieder

„Ali raus.“

Das stand heute Morgen mehrfach am Eingang unseres Kreishauses.

Mein Name. Und darunter dieses eine Wort: „raus“.

Leute, wo sind wir eigentlich hingekommen?

Ich weiß nicht, wer das gesprüht hat. Und ich weiß auch nicht, was der konkrete Anlass war. Die Polizei ermittelt.

Vielleicht geht es um politische Entscheidungen. Vielleicht darum, dass ich mich in den vergangenen Wochen sehr deutlich gegen #Rechtsextremismus und die #noAfD positioniert habe.

Vielleicht um etwas ganz anderes.

Aber eines weiß ich:

Ich heiße Ali.
Ich bin hier geboren.
Ich bin hier aufgewachsen.
Deutschland ist meine Heimat.

Und wenn jemand „Ali raus“ an das Kreishaus sprüht, dann weiß ich sehr genau, welche Wirkung diese zwei Worte haben.

Natürlich trifft mich das.

Aber wer auch immer dahintersteckt, sollte eines wissen:

Ich gehe nicht raus.

Ich werde weiter meine Meinung sagen.

Ich werde mich weiter gegen Rassismus und Rechtsextremismus stellen.

Und ich werde mich nicht einschüchtern lassen.

Wir können hart miteinander streiten. Das gehört zur Demokratie.
Aber Hass, Ausgrenzung und Einschüchterung dürfen niemals bestimmen, wer in diesem Land seine Stimme erhebt.

Und deshalb erst recht:
Ich bleibe.

#niewieder
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26015 1886
Tino Chrupalla wurde am Wahlabend in der ARD gefragt, wie die AfD eigentlich ihre zahlreichen Wahlversprechen in Sachsen-Anhalt finanzieren will.

Eine seiner Antworten: Man werde bei NGOs und Vereinen kürzen, die aus Sicht der AfD unnötig seien.

Das klingt zunächst nach einer möglichen Gegenfinanzierung. Aber schauen wir uns einmal die tatsächlichen Zahlen an.

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle – also das IWH – hat das Wahlprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt durchgerechnet.

Und die Zahlen sind ziemlich deutlich.

Von 136 Maßnahmen konnte das Institut nur 28 konkret beziffern. Schon diese verursachen zusätzliche Ausgaben oder Mindereinnahmen von rund 1,6 Milliarden Euro pro Jahr.

Dazu kommen 877 Millionen Euro Neuverschuldung, die im derzeitigen Landeshaushalt vorgesehen sind, die die AfD aber beenden will.

Damit müssen insgesamt ungefähr 2,5 Milliarden Euro pro Jahr finanziert werden.

Das IWH hat der AfD dabei sogar ihre angekündigten Einsparungen angerechnet – insgesamt 243 Millionen Euro.

Und trotzdem bleibt eine ungedeckte Finanzierungslücke von mindestens 2,2 Milliarden Euro. Jedes Jahr.

Und jetzt zurück zu Chrupallas Antwort mit den NGOs und Vereinen.

Für den gesamten Bereich Gesellschaft, Kultur und Förderpolitik – darunter zum Beispiel NGOs und Demokratieprojekte – setzt das IWH mögliche Einsparungen von 25 Millionen Euro an.

25 Millionen Euro bei einer Finanzierungslücke von 2,2 Milliarden.

Das sind gerade einmal gut 1,1 Prozent.

Natürlich kann man politisch darüber diskutieren, welche Förderprogramme sinnvoll sind und welche nicht.

Aber man sollte den Menschen nicht suggerieren, dass man damit ein Milliardenloch schließen könnte.

Deshalb bleibt für mich eine ganz einfache Frage:

Woher kommen die restlichen Milliarden?

#fragtnach

Tino Chrupalla wurde am Wahlabend in der ARD gefragt, wie die AfD eigentlich ihre zahlreichen Wahlversprechen in Sachsen-Anhalt finanzieren will.

Eine seiner Antworten: Man werde bei NGOs und Vereinen kürzen, die aus Sicht der AfD unnötig seien.

Das klingt zunächst nach einer möglichen Gegenfinanzierung. Aber schauen wir uns einmal die tatsächlichen Zahlen an.

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle – also das IWH – hat das Wahlprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt durchgerechnet.

Und die Zahlen sind ziemlich deutlich.

Von 136 Maßnahmen konnte das Institut nur 28 konkret beziffern. Schon diese verursachen zusätzliche Ausgaben oder Mindereinnahmen von rund 1,6 Milliarden Euro pro Jahr.

Dazu kommen 877 Millionen Euro Neuverschuldung, die im derzeitigen Landeshaushalt vorgesehen sind, die die AfD aber beenden will.

Damit müssen insgesamt ungefähr 2,5 Milliarden Euro pro Jahr finanziert werden.

Das IWH hat der AfD dabei sogar ihre angekündigten Einsparungen angerechnet – insgesamt 243 Millionen Euro.

Und trotzdem bleibt eine ungedeckte Finanzierungslücke von mindestens 2,2 Milliarden Euro. Jedes Jahr.

Und jetzt zurück zu Chrupallas Antwort mit den NGOs und Vereinen.

Für den gesamten Bereich Gesellschaft, Kultur und Förderpolitik – darunter zum Beispiel NGOs und Demokratieprojekte – setzt das IWH mögliche Einsparungen von 25 Millionen Euro an.

25 Millionen Euro bei einer Finanzierungslücke von 2,2 Milliarden.

Das sind gerade einmal gut 1,1 Prozent.

Natürlich kann man politisch darüber diskutieren, welche Förderprogramme sinnvoll sind und welche nicht.

Aber man sollte den Menschen nicht suggerieren, dass man damit ein Milliardenloch schließen könnte.

Deshalb bleibt für mich eine ganz einfache Frage:

Woher kommen die restlichen Milliarden?

#fragtnach
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1907 263
43,8 Prozent. Dieses Ergebnis gleicht einem Erdbeben. Aber eine andere Zahl sollten wir ebenso ernst nehmen: rund zwei Drittel.

Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein erschreckend starkes Ergebnis erzielt. Das kleinzureden oder schönzurechnen wäre falsch.

Aber: Von rund 1,71 Millionen Wahlberechtigten haben etwa 576.000 ihre Stimme der AfD gegeben. Das sind rund 34 Prozent aller Wahlberechtigten.

Das bedeutet zugleich: Rund 1,13 Millionen Wahlberechtigte – etwa zwei Drittel – haben sich nicht für die AfD entschieden.

Natürlich gehören dazu auch Nichtwählerinnen und Nichtwähler. Und diese zwei Drittel sind kein einheitlicher politischer Block. Trotzdem steckt darin eine wichtige Botschaft:

Diese Menschen sind ein enormes demokratisches Potenzial. Menschen, die demokratische Parteien gewählt haben. Menschen, die nicht gewählt haben oder zweifeln, ob Politik ihre Probleme noch lösen kann.

Und auch Menschen, die diesmal aus Frust AfD gewählt haben, dürfen wir nicht einfach abschreiben.

Um dieses demokratische Potenzial müssen wir kämpfen.

Nicht, indem demokratische Parteien versuchen, die AfD in ihrem Jargon zu überholen. Nicht durch mehr Populismus, Zuspitzung oder Demagogie.

Wir müssen die bessere Alternative sein – nicht die bessere Kopie.

Dazu gehört Selbstkritik: Menschen erwarten zu Recht, dass Politik Probleme nicht nur beschreibt, sondern löst. Dass der Staat funktioniert. Dass wir zuhören – auch wenn es unbequem ist. Und dass demokratische Parteien bei den großen Herausforderungen unseres Landes zusammenarbeiten.

Die AfD wird nicht kleiner, wenn die demokratische Mitte ihren Ton übernimmt. Das funktioniert nicht.

Sie wird kleiner, wenn demokratische Politik wieder mehr Menschen davon überzeugt, dass sie ihr Leben konkret besser machen kann.

43,8 Prozent sind ein Alarmsignal. Aber rund zwei Drittel aller Wahlberechtigten haben der AfD ihre Stimme nicht gegeben.

Darin liegt keine Entwarnung. Aber eine Chance.

Und diese Chance sollten wir Demokraten gemeinsam nutzen!

43,8 Prozent. Dieses Ergebnis gleicht einem Erdbeben. Aber eine andere Zahl sollten wir ebenso ernst nehmen: rund zwei Drittel.

Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein erschreckend starkes Ergebnis erzielt. Das kleinzureden oder schönzurechnen wäre falsch.

Aber: Von rund 1,71 Millionen Wahlberechtigten haben etwa 576.000 ihre Stimme der AfD gegeben. Das sind rund 34 Prozent aller Wahlberechtigten.

Das bedeutet zugleich: Rund 1,13 Millionen Wahlberechtigte – etwa zwei Drittel – haben sich nicht für die AfD entschieden.

Natürlich gehören dazu auch Nichtwählerinnen und Nichtwähler. Und diese zwei Drittel sind kein einheitlicher politischer Block. Trotzdem steckt darin eine wichtige Botschaft:

Diese Menschen sind ein enormes demokratisches Potenzial. Menschen, die demokratische Parteien gewählt haben. Menschen, die nicht gewählt haben oder zweifeln, ob Politik ihre Probleme noch lösen kann.

Und auch Menschen, die diesmal aus Frust AfD gewählt haben, dürfen wir nicht einfach abschreiben.

Um dieses demokratische Potenzial müssen wir kämpfen.

Nicht, indem demokratische Parteien versuchen, die AfD in ihrem Jargon zu überholen. Nicht durch mehr Populismus, Zuspitzung oder Demagogie.

Wir müssen die bessere Alternative sein – nicht die bessere Kopie.

Dazu gehört Selbstkritik: Menschen erwarten zu Recht, dass Politik Probleme nicht nur beschreibt, sondern löst. Dass der Staat funktioniert. Dass wir zuhören – auch wenn es unbequem ist. Und dass demokratische Parteien bei den großen Herausforderungen unseres Landes zusammenarbeiten.

Die AfD wird nicht kleiner, wenn die demokratische Mitte ihren Ton übernimmt. Das funktioniert nicht.

Sie wird kleiner, wenn demokratische Politik wieder mehr Menschen davon überzeugt, dass sie ihr Leben konkret besser machen kann.

43,8 Prozent sind ein Alarmsignal. Aber rund zwei Drittel aller Wahlberechtigten haben der AfD ihre Stimme nicht gegeben.

Darin liegt keine Entwarnung. Aber eine Chance.

Und diese Chance sollten wir Demokraten gemeinsam nutzen!
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393 42
Diese Zahlen machen mir Sorgen.

Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) zeigt: Gerade bei Menschen mit Wurzeln in der Türkei, im Nahen Osten und in Nordafrika verlieren etablierte Parteien deutlich an Bindung.

Bei Menschen mit MENA-/Türkei-Bezug sank beispielsweise der Anteil derjenigen, die sich grundsätzlich vorstellen können, die SPD zu wählen, von 71 auf 60 Prozent. Auch CDU/CSU und Linke verlieren in dieser Gruppe signifikant an Wählbarkeit.

Wichtig ist: Das bedeutet nicht, dass diese Menschen automatisch zur AfD wechseln. Rund 80 Prozent der Befragten mit MENA-/Türkei-Bezug schließen die AfD sogar aus.

Aber die zunehmende Distanz zu demokratischen Parteien sollte uns trotzdem alarmieren.

Ich habe seit Jahren den Eindruck, dass Politik noch immer zu häufig über Menschen mit Migrationsgeschichte spricht, statt mit ihnen.

Dabei geht es längst nicht nur um Migration: Es geht um Bildung, Arbeit, Aufstiegschancen, Wohnen und soziale Sicherheit – aber auch um Diskriminierung, Chancengerechtigkeit und die Frage: Fühle ich mich von Politik überhaupt gesehen und vertreten?

Dazu gehört für mich auch Repräsentation. Menschen mit unterschiedlichen Biografien müssen selbstverständlich in Parlamenten, Stadträten, Rathäusern und Verwaltungen Verantwortung übernehmen können.

Ich bin Sozialdemokrat und Landrat. Und gerade deshalb sage ich: Wir demokratischen Parteien müssen besser werden.

Politische Bindung entsteht nicht von allein. Wir müssen zuhören, Menschen ernst nehmen und deutlich machen, dass ihre Stimme zählt und sie dazugehören.

#Demokratie #Migration #Integration #Teilhabe

Diese Zahlen machen mir Sorgen.

Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) zeigt: Gerade bei Menschen mit Wurzeln in der Türkei, im Nahen Osten und in Nordafrika verlieren etablierte Parteien deutlich an Bindung.

Bei Menschen mit MENA-/Türkei-Bezug sank beispielsweise der Anteil derjenigen, die sich grundsätzlich vorstellen können, die SPD zu wählen, von 71 auf 60 Prozent. Auch CDU/CSU und Linke verlieren in dieser Gruppe signifikant an Wählbarkeit.

Wichtig ist: Das bedeutet nicht, dass diese Menschen automatisch zur AfD wechseln. Rund 80 Prozent der Befragten mit MENA-/Türkei-Bezug schließen die AfD sogar aus.

Aber die zunehmende Distanz zu demokratischen Parteien sollte uns trotzdem alarmieren.

Ich habe seit Jahren den Eindruck, dass Politik noch immer zu häufig über Menschen mit Migrationsgeschichte spricht, statt mit ihnen.

Dabei geht es längst nicht nur um Migration: Es geht um Bildung, Arbeit, Aufstiegschancen, Wohnen und soziale Sicherheit – aber auch um Diskriminierung, Chancengerechtigkeit und die Frage: Fühle ich mich von Politik überhaupt gesehen und vertreten?

Dazu gehört für mich auch Repräsentation. Menschen mit unterschiedlichen Biografien müssen selbstverständlich in Parlamenten, Stadträten, Rathäusern und Verwaltungen Verantwortung übernehmen können.

Ich bin Sozialdemokrat und Landrat. Und gerade deshalb sage ich: Wir demokratischen Parteien müssen besser werden.

Politische Bindung entsteht nicht von allein. Wir müssen zuhören, Menschen ernst nehmen und deutlich machen, dass ihre Stimme zählt und sie dazugehören.

#Demokratie #Migration #Integration #Teilhabe
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214 8
Gestern Abend haben wir ein neues Format mit dem Redakteur der Neuen Westfälischen in Bad Oeynhausen, Thorsten Gödecker, ausprobiert:
Ein öffentliches Interview auf dem Podium in der @dbbo1985 .

Themen:
Alles rund um die Gesundheitsversorgung, von den Neubauprojekten der Mühlenkreiskliniken bis hin zur Geburtshilfe oder der Zusammenarbeit mit dem Herz- und Diabeteszentrum.

Nachdem Herr Gödecker seine Fragen gestellt hat, durften dann auch noch die Zuschauerinnen und Zuschauer fragen stellen.

Ich habe dieses Format sehr genossen und die zahlreiche Teilnahme und das Feedback der Anwesenden zeigt: Gerne mehr davon!

Wichtig ist: Man darf Themen nicht nur am Grünen Tisch oder Social Media diskutieren, sondern muss auch raus zu den Menschen. 

Danke an die Neue Westfälische und das Begegnungszentrum Druckerei für die Orga und alles drumherum.

#mkk #BadOeynhausen
#neuewestfälische #druckereibadoeynhausen
#demokratievorort

Gestern Abend haben wir ein neues Format mit dem Redakteur der Neuen Westfälischen in Bad Oeynhausen, Thorsten Gödecker, ausprobiert:
Ein öffentliches Interview auf dem Podium in der @dbbo1985 .

Themen:
Alles rund um die Gesundheitsversorgung, von den Neubauprojekten der Mühlenkreiskliniken bis hin zur Geburtshilfe oder der Zusammenarbeit mit dem Herz- und Diabeteszentrum.

Nachdem Herr Gödecker seine Fragen gestellt hat, durften dann auch noch die Zuschauerinnen und Zuschauer fragen stellen.

Ich habe dieses Format sehr genossen und die zahlreiche Teilnahme und das Feedback der Anwesenden zeigt: Gerne mehr davon!

Wichtig ist: Man darf Themen nicht nur am Grünen Tisch oder Social Media diskutieren, sondern muss auch raus zu den Menschen.

Danke an die Neue Westfälische und das Begegnungszentrum Druckerei für die Orga und alles drumherum.

#mkk #BadOeynhausen
#neuewestfälische #druckereibadoeynhausen
#demokratievorort
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152 3
Mein Zieleinlauf beim Rose Halbmarathon heute in Minden.

Wir sind als #teamkreis heute mit ca. 50 Personen am Start. Die meisten laufen den Volkslauf (5,6 km).

Ein wieder mal vom SV 1860 Minden hervorragend organisiertes Event, der 50. Volkslauf!

Danke an alle, die heute als ehrenamtliche Helfende dabei sind und Gratulation an alle Läuferinnen und Läufer!

Ich bin mit meinen 1:49 Std. sehr zufrieden.

#volkslauf #Minden #sv1860minden

Mein Zieleinlauf beim Rose Halbmarathon heute in Minden.

Wir sind als #teamkreis heute mit ca. 50 Personen am Start. Die meisten laufen den Volkslauf (5,6 km).

Ein wieder mal vom SV 1860 Minden hervorragend organisiertes Event, der 50. Volkslauf!

Danke an alle, die heute als ehrenamtliche Helfende dabei sind und Gratulation an alle Läuferinnen und Läufer!

Ich bin mit meinen 1:49 Std. sehr zufrieden.

#volkslauf #Minden #sv1860minden
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474 12
Heute auf dem CSD in Minden Flagge für Vielfalt gezeigt. Mit dabei war u. a. auch die Bundestagsangeordnete Schahina Gambir von den Grünen. 

In meiner kurzen Rede habe ich deutlich gemacht, dass wir Extremismus und Menschenfeindlichkeit, egal von welcher Seite sie kommen, bekämpfen müssen.

Danke an die Organisierenden und die zahlreichen Teilnehmenden!

#CSD #Minden #vielfalt #Pride

Heute auf dem CSD in Minden Flagge für Vielfalt gezeigt. Mit dabei war u. a. auch die Bundestagsangeordnete Schahina Gambir von den Grünen.

In meiner kurzen Rede habe ich deutlich gemacht, dass wir Extremismus und Menschenfeindlichkeit, egal von welcher Seite sie kommen, bekämpfen müssen.

Danke an die Organisierenden und die zahlreichen Teilnehmenden!

#CSD #Minden #vielfalt #Pride
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819 18
Ein großer Unternehmer und Mäzen des Kreises Minden-Lübbecke ist gestorben.

Ich habe Paul Gauselmann als engagierten, stets interessierten und bis ins hohe Alter sehr klar denkenden Menschen erlebt.

Er hat sich für den Kreis und seine Einrichtungen stets aufgeschlossen gezeigt und sich auch mit seinem Privatvermögen in starkem Ausmaß für gute Projekte eingebracht.

Ein Mensch unserer Region, aber ein Weltmensch. 

Ich wünsche der Familie mein Beileid!

Danke für alles, lieber Paul Gauselmann.

Ruhen Sie in Frieden!

Ein großer Unternehmer und Mäzen des Kreises Minden-Lübbecke ist gestorben.

Ich habe Paul Gauselmann als engagierten, stets interessierten und bis ins hohe Alter sehr klar denkenden Menschen erlebt.

Er hat sich für den Kreis und seine Einrichtungen stets aufgeschlossen gezeigt und sich auch mit seinem Privatvermögen in starkem Ausmaß für gute Projekte eingebracht.

Ein Mensch unserer Region, aber ein Weltmensch.

Ich wünsche der Familie mein Beileid!

Danke für alles, lieber Paul Gauselmann.

Ruhen Sie in Frieden!
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527 32
Krisen kann man immer dann gut bewältigen, wenn man sie erprobt.

Vor kurzem wurde ich von einem Fernsehteam des WDR angefragt, ob ich nicht in einem sog. War Game mitmachen möchte, bei dem das Krisenszenario "Weltweiter Satellitenausfall".

Als Landrat sollte ich in einem zusammengestellten Team eines Krisenstabs arbeiten um dieses Szenario durchzuspielen. Neben mir waren weitere Personen aus Wirtschaft, Verwaltung und Energieversorger dabei.

Das Szenario wurde entwickelt vom The German Wargaming Center der Helmut-Schmidt-Universität, gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Das Ganze wurde heute im Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler aufgezeichnet und wird in einem 45-minütigen Dokumentationsfilm im Oktober dieses Jahres ausgestrahlt.

Es hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn ich direkt schon sagen kann: Einige Dinge würde ich jetzt anders machen in der Realität, von daher war das ein guter Test.

#Wargaming #Satellitenausfall #regierungsbunker

Krisen kann man immer dann gut bewältigen, wenn man sie erprobt.

Vor kurzem wurde ich von einem Fernsehteam des WDR angefragt, ob ich nicht in einem sog. War Game mitmachen möchte, bei dem das Krisenszenario "Weltweiter Satellitenausfall".

Als Landrat sollte ich in einem zusammengestellten Team eines Krisenstabs arbeiten um dieses Szenario durchzuspielen. Neben mir waren weitere Personen aus Wirtschaft, Verwaltung und Energieversorger dabei.

Das Szenario wurde entwickelt vom The German Wargaming Center der Helmut-Schmidt-Universität, gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Das Ganze wurde heute im Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler aufgezeichnet und wird in einem 45-minütigen Dokumentationsfilm im Oktober dieses Jahres ausgestrahlt.

Es hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn ich direkt schon sagen kann: Einige Dinge würde ich jetzt anders machen in der Realität, von daher war das ein guter Test.

#Wargaming #Satellitenausfall #regierungsbunker
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139 3
Aus aktuellem Anlass:

Ich melde mich immer wieder zu Wort und fordere eine stringente Strategie gegen den Islamismus inmitten underer Gesellschaft. Zuletzt 2025 im Cicero, siehe den Link in der Story. 

Leider bleibt es hierbei oft nur bei Lippenbekenntnissen unserer Bundes- und Landespolitik.

Es ist hierbei verlogen, wenn wir auf der einen Seite Islamismus bekämpfen wollen, andererseits aber islamistische Staatsführer wie den syrischen Machthaber Ahmed al-Scharaa (Kampfname Al-Jolani) hofieren.

Wann wachen wir diesbezüglich auf und hören auf die vielen Menschen, die unter diesen Kräften auch in den Herkunftsländern leiden?

Man bekämpft das Übel immer auch an der Wurzel!

#Islamismus

Aus aktuellem Anlass:

Ich melde mich immer wieder zu Wort und fordere eine stringente Strategie gegen den Islamismus inmitten underer Gesellschaft. Zuletzt 2025 im Cicero, siehe den Link in der Story.

Leider bleibt es hierbei oft nur bei Lippenbekenntnissen unserer Bundes- und Landespolitik.

Es ist hierbei verlogen, wenn wir auf der einen Seite Islamismus bekämpfen wollen, andererseits aber islamistische Staatsführer wie den syrischen Machthaber Ahmed al-Scharaa (Kampfname Al-Jolani) hofieren.

Wann wachen wir diesbezüglich auf und hören auf die vielen Menschen, die unter diesen Kräften auch in den Herkunftsländern leiden?

Man bekämpft das Übel immer auch an der Wurzel!

#Islamismus
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215 40

Termine

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