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Erfahren Sie hier mehr über meine Arbeit und meine Positionen. 

Nicht jeder Mensch muss studieren.
Aber jeder Mensch ist gleich viel wert.

Im Mindener Tageblatt porträtiert die Autorin Zoé Zacharias einen Mann, ohne den das Nachtleben vieler Menschen sehr schnell im Chaos versinken würde: Rudi Weiß, Reinigungskraft im Mindener Musikbox-Club. Der Artikel trägt den drastischen, aber ehrlichen Titel: „Für mich bleibt nur die Kotze“ – und genau darum geht es auch.

Während andere feiern, tanzen und trinken, sorgt Rudi Weiß dafür, dass Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit erhalten bleiben. Er wischt Erbrochenes weg, beseitigt zerbrochene Gläser, reinigt Toiletten, trägt Warnschilder durch den Club und greift ein, wenn Rücksichtslosigkeit überhandnimmt. Nacht für Nacht. Still, zuverlässig, körperlich anstrengend – und meist unbeachtet.

Der Artikel zeigt eindrücklich, was dieser Job bedeutet: harte Arbeit zu später Stunde, wenig Dank, viel Verantwortung. Und dennoch macht Rudi Weiß seine Arbeit mit Haltung, Professionalität und einem klaren Sinn für Ordnung. Nicht, weil es glamourös ist – sondern weil es notwendig ist.

Genau solche Menschen halten unsere Gesellschaft am Laufen.
Und genau solche Berufe werden viel zu oft geringgeschätzt oder schlecht bezahlt.

Während sich manche Menschen in Ausreden, Abwertungen oder Überheblichkeit flüchten, leistet hier einer einen echten Knochenjob. Dafür gebühren Respekt, Anerkennung und Dank – und umso wichtiger sind faire Löhne.

Ganz ehrlich: Jede*r, der oder die meint, der Mindestlohn sei „unangemessen hoch“, sollte diesen Job einmal einen Abend selbst machen.

Danke an das Mindener Tageblatt für diesen wichtigen Beitrag.
Danke an Zoé Zacharias für das sensible und klare Porträt.
Und danke an Axel Lehn für die starken Bilder, die zeigen, was sonst gern übersehen wird.

Mehr #Wertschätzung. Mehr #Fairness. Mehr #Respekt.

Hinweis:
Den vollständigen Artikel erhaltet ihr, wenn ihr ein Digitalabo abschließt oder die heutige Printausgabe kauft. Das ist wiederum Wertschätzung dem Qualitätsjournalismus gegenüber.

Nicht jeder Mensch muss studieren.
Aber jeder Mensch ist gleich viel wert.

Im Mindener Tageblatt porträtiert die Autorin Zoé Zacharias einen Mann, ohne den das Nachtleben vieler Menschen sehr schnell im Chaos versinken würde: Rudi Weiß, Reinigungskraft im Mindener Musikbox-Club. Der Artikel trägt den drastischen, aber ehrlichen Titel: „Für mich bleibt nur die Kotze“ – und genau darum geht es auch.

Während andere feiern, tanzen und trinken, sorgt Rudi Weiß dafür, dass Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit erhalten bleiben. Er wischt Erbrochenes weg, beseitigt zerbrochene Gläser, reinigt Toiletten, trägt Warnschilder durch den Club und greift ein, wenn Rücksichtslosigkeit überhandnimmt. Nacht für Nacht. Still, zuverlässig, körperlich anstrengend – und meist unbeachtet.

Der Artikel zeigt eindrücklich, was dieser Job bedeutet: harte Arbeit zu später Stunde, wenig Dank, viel Verantwortung. Und dennoch macht Rudi Weiß seine Arbeit mit Haltung, Professionalität und einem klaren Sinn für Ordnung. Nicht, weil es glamourös ist – sondern weil es notwendig ist.

Genau solche Menschen halten unsere Gesellschaft am Laufen.
Und genau solche Berufe werden viel zu oft geringgeschätzt oder schlecht bezahlt.

Während sich manche Menschen in Ausreden, Abwertungen oder Überheblichkeit flüchten, leistet hier einer einen echten Knochenjob. Dafür gebühren Respekt, Anerkennung und Dank – und umso wichtiger sind faire Löhne.

Ganz ehrlich: Jede*r, der oder die meint, der Mindestlohn sei „unangemessen hoch“, sollte diesen Job einmal einen Abend selbst machen.

Danke an das Mindener Tageblatt für diesen wichtigen Beitrag.
Danke an Zoé Zacharias für das sensible und klare Porträt.
Und danke an Axel Lehn für die starken Bilder, die zeigen, was sonst gern übersehen wird.

Mehr #Wertschätzung. Mehr #Fairness. Mehr #Respekt.

Hinweis:
Den vollständigen Artikel erhaltet ihr, wenn ihr ein Digitalabo abschließt oder die heutige Printausgabe kauft. Das ist wiederum Wertschätzung dem Qualitätsjournalismus gegenüber.
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306 10
"Ein Ali wird hier niemals zum Landrat gewählt!“
Das haben mir einige Menschen im Wahlkampf gesagt.

Heute bin ich auf den Tag genau seit 3 Jahren im Amt.

3 Jahre mit 150 % Einsatz – jeden Tag – für unseren Kreis und die Menschen, die hier leben.
3 Jahre mit einem weltklassigen Team im Kreishaus, auf das ich unglaublich stolz bin.
3 Jahre mit täglichen Überraschungen, Höhen und Tiefen – aber insgesamt mit klar positiver Tendenz.

3 Jahre einer sehr kollegialen und konstruktiven Zusammenarbeit mit der ehrenamtlichen Politik, für deren Engagement ich großen Respekt und tiefe Dankbarkeit empfinde.

3 Jahre mit intensiven Gesprächen mit allen Bevölkerungsgruppen – in Notlagen manchmal sogar mit Händen und Füßen, wenn Deutsch nicht die gemeinsame Sprache war.

Und vor allem:
3 Jahre mit der weltbesten Frau und den weltbesten Kindern zuhause.
Ich liebe euch ❤️

Ich bin dankbar und demütig für jeden einzelnen Tag, an dem ich diesen Dienst ausüben darf.

Ja, es waren auch 3 Jahre mit Fehlern und falschen Entscheidungen. Aber ehrlich:
Wer arbeitet, macht Fehler.
Und wem ich in dieser Zeit durch meine Unzulänglichkeiten wehgetan habe: Es tut mir leid.

Mit Blick auf die nächsten knapp 5 Jahre freue ich mich auf viele weitere Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Schritte nach vorne.

Danke für das Vertrauen.

#teamkreis #kreismilk #dankbarkeit #demut #zusammenarbeit

"Ein Ali wird hier niemals zum Landrat gewählt!“
Das haben mir einige Menschen im Wahlkampf gesagt.

Heute bin ich auf den Tag genau seit 3 Jahren im Amt.

3 Jahre mit 150 % Einsatz – jeden Tag – für unseren Kreis und die Menschen, die hier leben.
3 Jahre mit einem weltklassigen Team im Kreishaus, auf das ich unglaublich stolz bin.
3 Jahre mit täglichen Überraschungen, Höhen und Tiefen – aber insgesamt mit klar positiver Tendenz.

3 Jahre einer sehr kollegialen und konstruktiven Zusammenarbeit mit der ehrenamtlichen Politik, für deren Engagement ich großen Respekt und tiefe Dankbarkeit empfinde.

3 Jahre mit intensiven Gesprächen mit allen Bevölkerungsgruppen – in Notlagen manchmal sogar mit Händen und Füßen, wenn Deutsch nicht die gemeinsame Sprache war.

Und vor allem:
3 Jahre mit der weltbesten Frau und den weltbesten Kindern zuhause.
Ich liebe euch ❤️

Ich bin dankbar und demütig für jeden einzelnen Tag, an dem ich diesen Dienst ausüben darf.

Ja, es waren auch 3 Jahre mit Fehlern und falschen Entscheidungen. Aber ehrlich:
Wer arbeitet, macht Fehler.
Und wem ich in dieser Zeit durch meine Unzulänglichkeiten wehgetan habe: Es tut mir leid.

Mit Blick auf die nächsten knapp 5 Jahre freue ich mich auf viele weitere Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Schritte nach vorne.

Danke für das Vertrauen.

#teamkreis #kreismilk #dankbarkeit #demut #zusammenarbeit
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689 38
Das war eine grandiose Demonstration in Bonn im Hofgarten. Jin Jiyan Azadi!

Nachdem ich mich die letzten beiden Wochen stark für einen Frieden in Rojava eingesetzt habe, zumal viele kurdischstämmige Minden-Lübbecker mich darum gebeten habeb, liegen die Prioritäten nun wieder auf der lokalen Arbeit!

#Rojava #jinjiyanazadî  #rojhilat #başûr #bakur

Das war eine grandiose Demonstration in Bonn im Hofgarten. Jin Jiyan Azadi!

Nachdem ich mich die letzten beiden Wochen stark für einen Frieden in Rojava eingesetzt habe, zumal viele kurdischstämmige Minden-Lübbecker mich darum gebeten habeb, liegen die Prioritäten nun wieder auf der lokalen Arbeit!

#Rojava #jinjiyanazadî #rojhilat #başûr #bakur
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6016 213
Die kurdische Selbstverwaltung in Rojava und die Regierung in Damaskus haben einen Abzug bewaffneter Kräfte von den Frontlinien vereinbart. In einem schrittweisen Prozess sollen zivile und militärische Strukturen Rojavas in neue syrische Staatsstrukturen integriert werden.

Drei Brigaden der SDF sollen erhalten bleiben und in eine neue Division übergehen, eine weitere aus Kobanê wird einer Division in Aleppo unterstellt. Zudem gibt es Zusagen zur rechtlichen und bildungspolitischen Gleichstellung der Kurdinnen und Kurden.

Für die Menschen vor Ort bedeutet das vor allem Hoffnung: auf ein Ende der Gewalt, auf die Rückkehr von rund 350.000 Vertriebenen. Doch Garantien fehlen. Das Abkommen entstand unter massivem Druck und gleicht einem Diktatfrieden. 

Entscheidend bleibt, was tatsächlich in Nordostsyrien geschieht.
Gerade angesichts der dokumentierten Kriegsverbrechen und der geplanten Stationierung von Sicherheitskräften sind die Sorgen berechtigt.

Deshalb darf dieser Moment kein Schlussstrich sein.
Frieden auf dem Papier schützt keine Menschen.
Die Weltgemeinschaft muss hinschauen, Verantwortung übernehmen und auf den Schutz der Zivilbevölkerung bestehen.

#rojava #kobane #defendrojava #saverojava

Die kurdische Selbstverwaltung in Rojava und die Regierung in Damaskus haben einen Abzug bewaffneter Kräfte von den Frontlinien vereinbart. In einem schrittweisen Prozess sollen zivile und militärische Strukturen Rojavas in neue syrische Staatsstrukturen integriert werden.

Drei Brigaden der SDF sollen erhalten bleiben und in eine neue Division übergehen, eine weitere aus Kobanê wird einer Division in Aleppo unterstellt. Zudem gibt es Zusagen zur rechtlichen und bildungspolitischen Gleichstellung der Kurdinnen und Kurden.

Für die Menschen vor Ort bedeutet das vor allem Hoffnung: auf ein Ende der Gewalt, auf die Rückkehr von rund 350.000 Vertriebenen. Doch Garantien fehlen. Das Abkommen entstand unter massivem Druck und gleicht einem Diktatfrieden.

Entscheidend bleibt, was tatsächlich in Nordostsyrien geschieht.
Gerade angesichts der dokumentierten Kriegsverbrechen und der geplanten Stationierung von Sicherheitskräften sind die Sorgen berechtigt.

Deshalb darf dieser Moment kein Schlussstrich sein.
Frieden auf dem Papier schützt keine Menschen.
Die Weltgemeinschaft muss hinschauen, Verantwortung übernehmen und auf den Schutz der Zivilbevölkerung bestehen.

#rojava #kobane #defendrojava #saverojava
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✊ Solidarität mit Rojava – jetzt mehr denn je!

Gerade in diesen Tagen ist es besonders wichtig, weiterhin auf die Situation der Kurdinnen und Kurden in Rojava aufmerksam zu machen. Was derzeit als „Vereinbarung“ dargestellt wird, könnte trügerisch sein – vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm.

Noch immer sind viele Kurdinnen und Kurden eingekesselt und schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Deshalb dürfen wir nicht schweigen. Unsere Stimmen gehören auf die Straße!

🕊️ Die demokratischen Strukturen in den kurdischen Gebieten dürfen nicht durch islamistische Kräfte ersetzt werden. Das hätte nicht nur vor Ort fatale Folgen, sondern gefährdet auch die Sicherheit hier bei uns.

📢 Kommt zur Demonstration!
📍 Bonn
🗓️ Samstag
⏰ 13 Uhr

Ich werde dort auf der Großdemonstration sprechen. Bitte teilt diesen Aufruf und macht auch in eurem Umfeld darauf aufmerksam.

Solidarität kennt keine Grenzen.

#rojava  #Kurdistan  #Menschenrechte #Solidarität #kobane

✊ Solidarität mit Rojava – jetzt mehr denn je!

Gerade in diesen Tagen ist es besonders wichtig, weiterhin auf die Situation der Kurdinnen und Kurden in Rojava aufmerksam zu machen. Was derzeit als „Vereinbarung“ dargestellt wird, könnte trügerisch sein – vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm.

Noch immer sind viele Kurdinnen und Kurden eingekesselt und schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Deshalb dürfen wir nicht schweigen. Unsere Stimmen gehören auf die Straße!

🕊️ Die demokratischen Strukturen in den kurdischen Gebieten dürfen nicht durch islamistische Kräfte ersetzt werden. Das hätte nicht nur vor Ort fatale Folgen, sondern gefährdet auch die Sicherheit hier bei uns.

📢 Kommt zur Demonstration!
📍 Bonn
🗓️ Samstag
⏰ 13 Uhr

Ich werde dort auf der Großdemonstration sprechen. Bitte teilt diesen Aufruf und macht auch in eurem Umfeld darauf aufmerksam.

Solidarität kennt keine Grenzen.

#rojava #Kurdistan #Menschenrechte #Solidarität #kobane
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1022 74
Früher waren Einbürgerungen vor allem eines: reine Verwaltungsakte.
Ich erinnere mich gut an meine eigene Einbürgerung im Jahr 2005. Nach Erfüllung aller Voraussetzungen erhielt ich eine Einladung, ging zur Ausländerbehörde, zahlte die Gebühr und bekam meine Urkunde überreicht – sachlich, nüchtern, ohne große Emotionen.

Umso mehr freue ich mich, dass wir heute einen anderen Weg gehen.

Als Landrat durfte ich heute im Kreis Minden-Lübbecke über 50 Menschen einbürgern. Insgesamt waren es im Jahr 2025  934 Personen, die neue deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger geworden sind. Und der Abschluss dieses Prozesses ist heute nicht mehr nur das Überreichen einer Urkunde, sondern eine würdige Einbürgerungsfeier.

Wir empfangen die Menschen feierlich, singen gemeinsam die Nationalhymne, hören eine Videobotschaft des Bundespräsidenten, machen Fotos – und vor allem: Wir heißen sie willkommen als neue Landsleute. Die Freude und der Stolz in den Gesichtern sind dabei etwas ganz Besonderes.

Einbürgerung bedeutet mehr als einen formalen Akt. Sie ist ein klares Zeichen des Willkommens, der Anerkennung und der Zugehörigkeit. Diese Momente machen Mut – für die Menschen, die Teil unseres Landes werden, und für unsere gemeinsame Zukunft.

So soll es bleiben. Und so möchte ich es auch künftig weiter handhaben. 🇩🇪

#einbürgerungen #willkommen #einbürgerungsfeier

Früher waren Einbürgerungen vor allem eines: reine Verwaltungsakte.
Ich erinnere mich gut an meine eigene Einbürgerung im Jahr 2005. Nach Erfüllung aller Voraussetzungen erhielt ich eine Einladung, ging zur Ausländerbehörde, zahlte die Gebühr und bekam meine Urkunde überreicht – sachlich, nüchtern, ohne große Emotionen.

Umso mehr freue ich mich, dass wir heute einen anderen Weg gehen.

Als Landrat durfte ich heute im Kreis Minden-Lübbecke über 50 Menschen einbürgern. Insgesamt waren es im Jahr 2025 934 Personen, die neue deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger geworden sind. Und der Abschluss dieses Prozesses ist heute nicht mehr nur das Überreichen einer Urkunde, sondern eine würdige Einbürgerungsfeier.

Wir empfangen die Menschen feierlich, singen gemeinsam die Nationalhymne, hören eine Videobotschaft des Bundespräsidenten, machen Fotos – und vor allem: Wir heißen sie willkommen als neue Landsleute. Die Freude und der Stolz in den Gesichtern sind dabei etwas ganz Besonderes.

Einbürgerung bedeutet mehr als einen formalen Akt. Sie ist ein klares Zeichen des Willkommens, der Anerkennung und der Zugehörigkeit. Diese Momente machen Mut – für die Menschen, die Teil unseres Landes werden, und für unsere gemeinsame Zukunft.

So soll es bleiben. Und so möchte ich es auch künftig weiter handhaben. 🇩🇪

#einbürgerungen #willkommen #einbürgerungsfeier
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284 10
Deutschland darf nicht länger schweigen.

Die Lage in Rojava, im Norden Syriens, ist dramatisch.
Das syrische Regime fordert die bedingungslose Kapitulation der Demokratischen Kräfte Syriens. Gleichzeitig greifen dschihadistische Milizen – mit Unterstützung des Regimes – gezielt die Strukturen der kurdischen Selbstverwaltung an.

Währenddessen bombardiert das NATO-Mitglied Türkei Städte wie Kobanê und andere zivile Zentren und unterstützt diese Milizen rücksichtslos.

Vor Ort erleben Menschen unvorstellbare Gewalt:
Vertreibung, Demütigungen, Hinrichtungen, Enthauptungen.
Schwere Kriegsverbrechen.
Hunderttausende sind auf der Flucht – in akuter Lebensgefahr.

Wieder stehen Kurdinnen und Kurden im Fadenkreuz.
Genau jene Menschen, die jahrelang unter großen Opfern die Hauptlast im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat getragen haben.

Ist das unser Dank?
Dass ihre Region heute belagert, bombardiert und zerstört wird?

Das muss ein Ende haben.

Die Weltgemeinschaft darf nicht wegschauen.
Und Deutschland darf nicht wortlos bleiben.

Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, von der Bundesregierung und vom Deutschen Bundestag eine klare, unmissverständliche Haltung.

Dem syrischen Machthaber muss deutlich gesagt werden:
Die Verfolgung und Vertreibung von Kurdinnen und Kurden sowie aller ethnischen und religiösen Minderheiten muss sofort gestoppt werden.

Solange dschihadistische Milizen geduldet oder toleriert werden, braucht es klare politische Abgrenzung.

Die Angriffe auf das Gebiet der kurdischen Selbstverwaltung sind klar zu verurteilen.

Wir erwarten echte diplomatische Bemühungen zur Beendigung der Gewalt – und die sofortige Sicherstellung medizinischer und humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung.

Auch gegenüber der Türkei braucht es klare Worte:
Präsident Erdoğan muss aufgefordert werden, die Bombardierung kurdischer Städte und die Unterstützung dschihadistischer Gruppen sofort einzustellen.

Deutschland trägt Verantwortung – international und auch im eigenen Land.
Gerade angesichts der Gefahr durch befreite IS-Terroristen.

Jetzt braucht es Haltung.
Jetzt braucht es klare Worte.
Und jetzt braucht es Handeln.

#rojava #kobane #defendrojava

Deutschland darf nicht länger schweigen.

Die Lage in Rojava, im Norden Syriens, ist dramatisch.
Das syrische Regime fordert die bedingungslose Kapitulation der Demokratischen Kräfte Syriens. Gleichzeitig greifen dschihadistische Milizen – mit Unterstützung des Regimes – gezielt die Strukturen der kurdischen Selbstverwaltung an.

Währenddessen bombardiert das NATO-Mitglied Türkei Städte wie Kobanê und andere zivile Zentren und unterstützt diese Milizen rücksichtslos.

Vor Ort erleben Menschen unvorstellbare Gewalt:
Vertreibung, Demütigungen, Hinrichtungen, Enthauptungen.
Schwere Kriegsverbrechen.
Hunderttausende sind auf der Flucht – in akuter Lebensgefahr.

Wieder stehen Kurdinnen und Kurden im Fadenkreuz.
Genau jene Menschen, die jahrelang unter großen Opfern die Hauptlast im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat getragen haben.

Ist das unser Dank?
Dass ihre Region heute belagert, bombardiert und zerstört wird?

Das muss ein Ende haben.

Die Weltgemeinschaft darf nicht wegschauen.
Und Deutschland darf nicht wortlos bleiben.

Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, von der Bundesregierung und vom Deutschen Bundestag eine klare, unmissverständliche Haltung.

Dem syrischen Machthaber muss deutlich gesagt werden:
Die Verfolgung und Vertreibung von Kurdinnen und Kurden sowie aller ethnischen und religiösen Minderheiten muss sofort gestoppt werden.

Solange dschihadistische Milizen geduldet oder toleriert werden, braucht es klare politische Abgrenzung.

Die Angriffe auf das Gebiet der kurdischen Selbstverwaltung sind klar zu verurteilen.

Wir erwarten echte diplomatische Bemühungen zur Beendigung der Gewalt – und die sofortige Sicherstellung medizinischer und humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung.

Auch gegenüber der Türkei braucht es klare Worte:
Präsident Erdoğan muss aufgefordert werden, die Bombardierung kurdischer Städte und die Unterstützung dschihadistischer Gruppen sofort einzustellen.

Deutschland trägt Verantwortung – international und auch im eigenen Land.
Gerade angesichts der Gefahr durch befreite IS-Terroristen.

Jetzt braucht es Haltung.
Jetzt braucht es klare Worte.
Und jetzt braucht es Handeln.

#rojava #kobane #defendrojava
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1160 104
Viele fragen mich gerade, warum ich als Landrat so viel über die Situation der Kurdinnen und Kurden in Rojava spreche. Manche sagen sogar: Was hat das mit uns in Deutschland zu tun, wenn das alles weit weg in Syrien passiert?

Diese Frage ist berechtigt – und genau deshalb möchte ich sie beantworten.

Erstens: In Deutschland leben zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Kurdinnen und Kurden, darunter rund 200.000 Ezidinnen und Eziden. Viele von ihnen sind deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, haben aber noch Familie in Syrien, im Irak oder in der Türkei. Dieses Thema betrifft also ganz konkret Menschen, die Teil unserer Gesellschaft sind. Herkunft und Glaube legt man mit der Einbürgerung nicht ab – und das ist auch gut so.

Zweitens: Ich bin Landrat eines Kreises, in dem besonders viele Ezidinnen und Eziden leben. In Ostwestfalen, in Minden-Lübbecke, Herford und Bielefeld, gibt es überdurchschnittlich viele kurdischstämmige Familien. Viele von ihnen schreiben mir und erwarten, dass ihr Landrat ihre Sorgen ernst nimmt und Haltung zeigt. Das tue ich.

Und drittens – für mich der entscheidende Punkt: Die Ausbreitung islamistischer Regime in Syrien betrifft unmittelbar auch die Sicherheit Deutschlands. Das hat Angela Merkel 2014 im Bundestag deutlich gemacht. Wenn sich Islamisten dort festsetzen, bleiben sie nicht dort. Dann kommen sie nach Europa – und dann ist hier kein Weihnachtsmarkt mehr sicher.

Es liegt also in unserem eigenen Interesse, dass die Kurdinnen und Kurden dort ein Bollwerk gegen den Islamismus bleiben. Deshalb haben wir sie unterstützt – und deshalb dürfen wir sie heute nicht im Stich lassen. Sicherheitskonferenzen nützen nichts, wenn wir den Islamismus nicht an seiner Quelle bekämpfen.

Und ganz ehrlich: Es ist widersprüchlich, das iranische Mullah-Regime abzulehnen, aber in Syrien den nächsten islamistischen Machtblock zuzulassen. Mein Eid auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung verpflichtet mich, genau das zu verhindern.

#rojava #kobane #heleb #defendrojava

Viele fragen mich gerade, warum ich als Landrat so viel über die Situation der Kurdinnen und Kurden in Rojava spreche. Manche sagen sogar: Was hat das mit uns in Deutschland zu tun, wenn das alles weit weg in Syrien passiert?

Diese Frage ist berechtigt – und genau deshalb möchte ich sie beantworten.

Erstens: In Deutschland leben zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Kurdinnen und Kurden, darunter rund 200.000 Ezidinnen und Eziden. Viele von ihnen sind deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, haben aber noch Familie in Syrien, im Irak oder in der Türkei. Dieses Thema betrifft also ganz konkret Menschen, die Teil unserer Gesellschaft sind. Herkunft und Glaube legt man mit der Einbürgerung nicht ab – und das ist auch gut so.

Zweitens: Ich bin Landrat eines Kreises, in dem besonders viele Ezidinnen und Eziden leben. In Ostwestfalen, in Minden-Lübbecke, Herford und Bielefeld, gibt es überdurchschnittlich viele kurdischstämmige Familien. Viele von ihnen schreiben mir und erwarten, dass ihr Landrat ihre Sorgen ernst nimmt und Haltung zeigt. Das tue ich.

Und drittens – für mich der entscheidende Punkt: Die Ausbreitung islamistischer Regime in Syrien betrifft unmittelbar auch die Sicherheit Deutschlands. Das hat Angela Merkel 2014 im Bundestag deutlich gemacht. Wenn sich Islamisten dort festsetzen, bleiben sie nicht dort. Dann kommen sie nach Europa – und dann ist hier kein Weihnachtsmarkt mehr sicher.

Es liegt also in unserem eigenen Interesse, dass die Kurdinnen und Kurden dort ein Bollwerk gegen den Islamismus bleiben. Deshalb haben wir sie unterstützt – und deshalb dürfen wir sie heute nicht im Stich lassen. Sicherheitskonferenzen nützen nichts, wenn wir den Islamismus nicht an seiner Quelle bekämpfen.

Und ganz ehrlich: Es ist widersprüchlich, das iranische Mullah-Regime abzulehnen, aber in Syrien den nächsten islamistischen Machtblock zuzulassen. Mein Eid auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung verpflichtet mich, genau das zu verhindern.

#rojava #kobane #heleb #defendrojava
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1858 138
In dieser Nacht erreichte die Weltöffentlichkeit eine erschütternde Nachricht aus Rojava:
Fünf kurdische Kinder sind erfroren.

Fünf junge Leben wurden ausgelöscht, weil islamistische Milizen die Region eingekesselt haben – Wasser, Strom und Gas wurden gekappt. Nicht durch ein Naturereignis, sondern durch bewusste politische und militärische Entscheidungen.

Fünf Kinder.
Fünf mögliche Zukunftsträger unserer Welt.
Fünf mögliche Professor:innen, Ärzt:innen, Ingenieur:innen, Friedensnobelpreisträger:innen.
Fünf zukünftige Mütter oder Väter.
Vor allem: fünf Menschen mit Würde.

Stellt euch für einen Moment vor, es wären eure Kinder.
Eure Schwestern. Eure Brüder.
Erfroren – weil die Welt weggesehen hat.

Ich selbst bin Vater von zwei Kindern.
Allein der Gedanke an erfrorene Kinder lässt mir die Tränen kommen. Mein Herz ist schwer.

Ich bin kein Ezide, kein Druse, kein Christ.
Aber in diesem Moment bin ich all das.
Ich bin Bruder und Vater dieser Kinder.
Ich weine mit ihren Familien.

Und währenddessen scheint der Westen beschlossen zu haben, die Kurden – jene, die jahrelang an vorderster Front gegen den Islamismus gekämpft haben – im Stich zu lassen. Zu verraten.

Stattdessen setzt man offenbar auf einen Islamisten wie Al-Scharaa, ehemals bekannt als Al-Dscholani:
Ein Mann aus dem Umfeld von Al-Qaida, Gründer der Al-Nusra-Front.
Ein Feind unserer Werte.

Wann hat es jemals funktioniert, mit Islamisten zu kooperieren?
Wann hat es Frieden gebracht, sie an die Macht zu lassen?

Schweigen bedeutet Mittäterschaft.
Deshalb: Schweigt nicht.
Seid laut.
Sprecht eure Politikerinnen und Politiker an.
Hier. Jetzt.

#rojava #defendrojava #kobane

In dieser Nacht erreichte die Weltöffentlichkeit eine erschütternde Nachricht aus Rojava:
Fünf kurdische Kinder sind erfroren.

Fünf junge Leben wurden ausgelöscht, weil islamistische Milizen die Region eingekesselt haben – Wasser, Strom und Gas wurden gekappt. Nicht durch ein Naturereignis, sondern durch bewusste politische und militärische Entscheidungen.

Fünf Kinder.
Fünf mögliche Zukunftsträger unserer Welt.
Fünf mögliche Professor:innen, Ärzt:innen, Ingenieur:innen, Friedensnobelpreisträger:innen.
Fünf zukünftige Mütter oder Väter.
Vor allem: fünf Menschen mit Würde.

Stellt euch für einen Moment vor, es wären eure Kinder.
Eure Schwestern. Eure Brüder.
Erfroren – weil die Welt weggesehen hat.

Ich selbst bin Vater von zwei Kindern.
Allein der Gedanke an erfrorene Kinder lässt mir die Tränen kommen. Mein Herz ist schwer.

Ich bin kein Ezide, kein Druse, kein Christ.
Aber in diesem Moment bin ich all das.
Ich bin Bruder und Vater dieser Kinder.
Ich weine mit ihren Familien.

Und währenddessen scheint der Westen beschlossen zu haben, die Kurden – jene, die jahrelang an vorderster Front gegen den Islamismus gekämpft haben – im Stich zu lassen. Zu verraten.

Stattdessen setzt man offenbar auf einen Islamisten wie Al-Scharaa, ehemals bekannt als Al-Dscholani:
Ein Mann aus dem Umfeld von Al-Qaida, Gründer der Al-Nusra-Front.
Ein Feind unserer Werte.

Wann hat es jemals funktioniert, mit Islamisten zu kooperieren?
Wann hat es Frieden gebracht, sie an die Macht zu lassen?

Schweigen bedeutet Mittäterschaft.
Deshalb: Schweigt nicht.
Seid laut.
Sprecht eure Politikerinnen und Politiker an.
Hier. Jetzt.

#rojava #defendrojava #kobane
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4389 363
Als im Jahre 2014 die Schergen des Islamischen Staates in Rojava und im kurdisch besiedelten Nordirak auf dem Vormarsch waren, beschloss der Bundestag in einer Sondersitzung des Bundestages die Lieferung für Waffen an die kurdischen Peshmerga im Norden vom Irak. Der Bundestag kam dafür in einer Sondersitzung in der Sommerpause zusammen, so wichtig war der Bundesregierung das Zurückdrängen des barbarischen Islamischen Staates.
Ich zitiere Auszüge aus der Rede der damaligen Bundeskanzlerin Merkel:

Zitat:

[...]
Wir standen vor 
der Wahl, kein Risiko einzugehen, nicht zu liefern und 
letztlich die Ausbreitung des Terrors hinzunehmen oder 
diejenigen zu unterstützen, die verzweifelt, aber mutig 
mit knappsten Ressourcen gegen den grausamen ISIS Terror kämpfen.
Uns sind die Risiken einer solchen Unterstützung bewusst. Wir haben sie natürlich bedacht. Umgekehrt haben wir aber auch gefragt: Was ist mit den akuten Risiken, die von der Terrorgruppe ISIS ausgehen, wenn wir 
jetzt keine Waffen und keine Munition liefern? Können 
wir wirklich warten und hoffen, dass andere sich dieser 
akuten Gefahr stellen? Nein. Dies entspricht nicht unserer Vorstellung von Verantwortung in dieser Situation. 
Das immense Leid vieler Menschen schreit zum Himmel, und unsere eigenen Sicherheitsinteressen sind bedroht.
Das, was ist, wiegt in diesem Falle schwerer als das, 
was sein könnte. Wir haben jetzt die Chance, mitzuhelfen, eine menschenverachtende Terrorgruppe zu stoppen 
und ihre weitere Ausbreitung abzuwenden. Wir haben 
jetzt die Chance, das Leben von Menschen zu retten und 
weitere Massenmorde im Irak zu verhindern. Wir haben 
jetzt die Chance, zu verhindern, dass Terroristen sich einen neuen, sicheren Rückzugsort schaffen und von dort 
Hass und Gewalt in die Welt tragen. Diese Chance müssen wir nutzen."

Zitat Ende.

#Rojava #saverojava #DefendRojava

Als im Jahre 2014 die Schergen des Islamischen Staates in Rojava und im kurdisch besiedelten Nordirak auf dem Vormarsch waren, beschloss der Bundestag in einer Sondersitzung des Bundestages die Lieferung für Waffen an die kurdischen Peshmerga im Norden vom Irak. Der Bundestag kam dafür in einer Sondersitzung in der Sommerpause zusammen, so wichtig war der Bundesregierung das Zurückdrängen des barbarischen Islamischen Staates.
Ich zitiere Auszüge aus der Rede der damaligen Bundeskanzlerin Merkel:

Zitat:

[...]
Wir standen vor
der Wahl, kein Risiko einzugehen, nicht zu liefern und
letztlich die Ausbreitung des Terrors hinzunehmen oder
diejenigen zu unterstützen, die verzweifelt, aber mutig
mit knappsten Ressourcen gegen den grausamen ISIS Terror kämpfen.
Uns sind die Risiken einer solchen Unterstützung bewusst. Wir haben sie natürlich bedacht. Umgekehrt haben wir aber auch gefragt: Was ist mit den akuten Risiken, die von der Terrorgruppe ISIS ausgehen, wenn wir
jetzt keine Waffen und keine Munition liefern? Können
wir wirklich warten und hoffen, dass andere sich dieser
akuten Gefahr stellen? Nein. Dies entspricht nicht unserer Vorstellung von Verantwortung in dieser Situation.
Das immense Leid vieler Menschen schreit zum Himmel, und unsere eigenen Sicherheitsinteressen sind bedroht.
Das, was ist, wiegt in diesem Falle schwerer als das,
was sein könnte. Wir haben jetzt die Chance, mitzuhelfen, eine menschenverachtende Terrorgruppe zu stoppen
und ihre weitere Ausbreitung abzuwenden. Wir haben
jetzt die Chance, das Leben von Menschen zu retten und
weitere Massenmorde im Irak zu verhindern. Wir haben
jetzt die Chance, zu verhindern, dass Terroristen sich einen neuen, sicheren Rückzugsort schaffen und von dort
Hass und Gewalt in die Welt tragen. Diese Chance müssen wir nutzen."

Zitat Ende.

#Rojava #saverojava #DefendRojava
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870 48
Der Journalist Deniz Yücel schrieb 2022 im März:

"Im Oktober 2014, in jenen Tagen, als die Terrormiliz „Islamischer Staat“ mit schweren Waffen, die man zuvor bei der Eroberung von Mossul erbeutet hatte, die syrisch-kurdische Stadt Kobane angriff und die Verteidiger bis auf wenige Straßenzüge zurückgedrängt hatte, schrieb Stéphane Charbonnier einen denkwürdigen Gastbeitrag in der Tageszeitung L’Humanité:

„Ich bin kein Kurde, ich kann kein Wort Kurdisch, ich könnte keinen kurdischen Autor nennen, kurdische Kultur ist mir völlig fremd. Heute bin ich Kurde. Ich denke kurdisch, ich spreche kurdisch, ich singe kurdisch, ich weine kurdisch. Die belagerten Kurden in Syrien sind keine Kurden, sie sind die Menschheit, die sich der Dunkelheit widersetzt. Sie verteidigen ihr Leben, ihre Familie, ihr Land, aber ob sie wollen oder nicht, sie stellen das einzige Bollwerk gegen den Vormarsch des ‚Islamischen Staates‘ dar. Sie verteidigen, nicht gegen einen phantasierten Islam, den die Terroristen der ISIS nicht vertreten, sondern gegen das barbarischste Gangstertum“.

Stéphane Charbonnier, bekannt unter seinem Künstlernamen Charb, war Chefredakteur der Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Vier Monate danach wurde er mit neun Kollegen und weiteren Menschen von eben diesem „barbarischsten Gangstertum“ ermordet. Bevor der Aufschrei „Je suis Charlie“ durch die Welt ging, hatte er zu einer wortgleichen Solidaritätsadresse gegriffen: „Aujourd’hui, je suis kurde“."

Heute, nicht morgen, heute müssen wir ebenfalls sagen "Je  suis kurde". 

Morgen kann es zu spät sein!

#kobane #rojava

Der Journalist Deniz Yücel schrieb 2022 im März:

"Im Oktober 2014, in jenen Tagen, als die Terrormiliz „Islamischer Staat“ mit schweren Waffen, die man zuvor bei der Eroberung von Mossul erbeutet hatte, die syrisch-kurdische Stadt Kobane angriff und die Verteidiger bis auf wenige Straßenzüge zurückgedrängt hatte, schrieb Stéphane Charbonnier einen denkwürdigen Gastbeitrag in der Tageszeitung L’Humanité:

„Ich bin kein Kurde, ich kann kein Wort Kurdisch, ich könnte keinen kurdischen Autor nennen, kurdische Kultur ist mir völlig fremd. Heute bin ich Kurde. Ich denke kurdisch, ich spreche kurdisch, ich singe kurdisch, ich weine kurdisch. Die belagerten Kurden in Syrien sind keine Kurden, sie sind die Menschheit, die sich der Dunkelheit widersetzt. Sie verteidigen ihr Leben, ihre Familie, ihr Land, aber ob sie wollen oder nicht, sie stellen das einzige Bollwerk gegen den Vormarsch des ‚Islamischen Staates‘ dar. Sie verteidigen, nicht gegen einen phantasierten Islam, den die Terroristen der ISIS nicht vertreten, sondern gegen das barbarischste Gangstertum“.

Stéphane Charbonnier, bekannt unter seinem Künstlernamen Charb, war Chefredakteur der Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Vier Monate danach wurde er mit neun Kollegen und weiteren Menschen von eben diesem „barbarischsten Gangstertum“ ermordet. Bevor der Aufschrei „Je suis Charlie“ durch die Welt ging, hatte er zu einer wortgleichen Solidaritätsadresse gegriffen: „Aujourd’hui, je suis kurde“."

Heute, nicht morgen, heute müssen wir ebenfalls sagen "Je suis kurde".

Morgen kann es zu spät sein!

#kobane #rojava
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